Was, wenn Sichtbarkeit wichtiger wird, als Wirkung?
Wenn Sichtbarkeit wichtiger wird als Wirkung, haben wir ein Problem.
Wir leben in einer merkwürdigen Zeit.
Noch nie konnten so viele Menschen gleichzeitig senden. Noch nie war es so einfach, eine Meinung, ein Gesicht oder irgendeine Botschaft in die Welt zu drücken.
Und trotzdem stellt sich eine unangenehme Frage:
Wird dadurch wirklich mehr Wert geschaffen?
Oder produzieren wir inzwischen vor allem eines: Aufmerksamkeit für Aufmerksamkeit?
Plattformen belohnen, was festhält. Was aufregt. Was bestätigt. Was empört. Was Menschen möglichst lange klicken, wischen und diskutieren lässt.
Und plötzlich entsteht ein absurdes Spiel.
Wer ruhig erklärt, verliert gegen den, der schreit.
Wer differenziert, verliert gegen den, der vereinfacht.
Wer arbeitet, verliert scheinbar gegen den, der sich beim „Arbeiten“ filmt.
Zumindest gemessen an Reichweite.
Aber seit wann ist Reichweite eigentlich ein Beweis für Relevanz?
Die gefährlichste Blase ist vielleicht die eigene Bedeutung.
Follower. Likes. Kommentare. Personal Branding. Positionierung.
Alles messbar.
Nur eines wird erstaunlich selten gemessen:
Was wird durch Dich tatsächlich besser?
Hat jemand nach dem Kontakt mit Dir eine bessere Entscheidung getroffen?
Ist ein Problem gelöst worden?
Ist etwas entstanden?
Ein Arbeitsplatz? Ein Produkt? Mehr Sicherheit? Mehr Wissen? Mehr Lebensqualität?
Oder ist lediglich der nächste Post entstanden?
Genau hier beginnt für mich Bubble Building.
Eine Blase kann gigantisch werden und trotzdem innen nahezu leer sein.
Einfluss zeigt sich nicht daran, wie viele Menschen Dich sehen. Sondern daran, was sich im Leben anderer Menschen durch Dich verändert.
Das ist der Unterschied zwischen Influencern und Menschen, die tatsächlich Einfluss ausüben.
Und genau deshalb geht es bei #selfmade, thomasreubert5punkt0, dem #Kaffeeklatsch47 und der Manufaktur für diversifiziertes Einkommen nicht darum, möglichst laut zu sein.
Es geht darum, miteinander etwas zu entwickeln, das trägt.
Auch in „Leicht war’s nicht, aber selfmade“ zieht sich ein Gedanke immer wieder durch meine Erfahrungen: Nicht theoretisches Gerede verändert ein Leben, sondern Erkenntnis, Disziplin, Erfahrung und die Bereitschaft, daraus Konsequenzen zu ziehen.
Vielleicht brauchst Du also gar keine größere Bühne.
Vielleicht brauchst Du mehr Substanz.
Mehr echte Gespräche.
Mehr Menschen, denen Du tatsächlich helfen kannst.
Und vielleicht solltest Du Dich heute nur eines fragen:
Wer hat ganz konkret etwas davon, dass es mich gibt?
Wenn diese Frage etwas in Dir auslöst, dann lass uns darüber sprechen.
Persönlich am liebsten. Oder über https://wahnsinn-ade.de und jederzeit per Mail an interaktion@wahnsinn-ade.de.
Denn Veränderung entsteht nicht durch das nächste Ereignis.
Sie entsteht im Prozess. Im Kontakt. Schritt für Schritt.
„Wege entstehen eben beim Gehen!“
Thomas Reubert – „Leicht war’s nicht, aber selfmade“