Dabei beginnt wirklicher Einfluss oft viel kleiner. Bei fünf Menschen.
Fünf Menschen, die Dir zuhören. Fünf Menschen, denen Du vertraust. Fünf Menschen, bei denen Dein Wort Gewicht hat. Fünf Menschen, deren Leben vielleicht ein kleines bisschen besser wird, weil es Dich gibt.
Und jetzt stell Dir etwas vor:
Was wäre, wenn jeder von uns tatsächlich Verantwortung für diesen kleinen persönlichen Wirkungskreis übernehmen würde?
Nicht, um andere zu bevormunden.
Sondern um sie zu stärken.
Mehr Mut. Mehr Selbstverantwortung. Mehr Lebensfreude. Mehr finanzielle Klarheit. Mehr Gesundheit. Mehr Miteinander.
Was wäre, wenn Du fünf Menschen dabei helfen würdest, ihre eigenen Möglichkeiten wiederzuentdecken?
Und diese fünf Menschen würden wiederum fünf andere positiv beeinflussen?
Dann reden wir plötzlich nicht mehr über Follower.
Dann reden wir über Wirkung.
Vielleicht ist genau das die Form von Einfluss, die wir heute viel dringender brauchen.
Nicht Menschen, die permanent sagen, was andere tun sollen.
Sondern Menschen, die vorleben, wie man Verantwortung übernimmt.
Menschen, die zuhören.
Menschen, die Fragen stellen.
Menschen, die andere nicht klein machen, um selbst größer zu wirken.
Denn vielleicht besteht ein kleines persönliches Paradies gar nicht aus Luxus.
Vielleicht besteht es aus Zeit.
Aus Freiheit.
Aus Gesundheit.
Aus Menschen, auf die man sich verlassen kann.
Aus der Möglichkeit, Entscheidungen zu treffen, ohne ständig Angst vor den Konsequenzen haben zu müssen.
Und jetzt kommt die vielleicht unbequemste Frage:
Wer sind Deine fünf Menschen?
Und wissen diese fünf eigentlich, dass sie Dir wichtig sind?
Was tust Du konkret dafür, dass ihr Leben durch Deinen Einfluss ein kleines bisschen besser wird?
Genau darum geht es für mich bei #selfmade, beim #Kaffeeklatsch47, bei thomasreubert5punkt0 und bei Wahnsinn ade.
Nicht um Selbstinszenierung.
Sondern um Verbindung.
Nicht um Reichweite.
Sondern um Relevanz.
Nicht darum, die ganze Welt auf einmal zu retten.
Sondern darum, die Welt eines Menschen ein Stück besser zu machen.
Und dann noch eines Menschen.
Und noch eines.
Du glaubst nicht, dass fünf Menschen reichen können?
„Auf diese Weise werden wir alle die Welt ein klein wenig besser machen, als wir sie vorgefunden haben!“ Thomas Reubert – „Leicht war’s nicht, aber selfmade“
Wir leben in einer Zeit, in der jeder scheinbar alles sofort wissen will.
Drei Sätze. Zwei Screenshots. Ein Reel. Eine schnelle Meinung.
Und dann glaubt man, man habe verstanden.
Aber ist das wirklich Verstehen?
Das „Big Picture“ entsteht selten in drei Minuten. Es entsteht, wenn Informationen zusammenpassen, wenn Zusammenhänge sichtbar werden und wenn aus einzelnen Gedanken plötzlich ein Bild wird.
Genau deshalb ist es manchmal klüger, nicht alles sofort erklären zu wollen.
Ein guter Impuls soll nicht erschlagen. Er soll neugierig machen.
Vielleicht kennst Du das selbst: Jemand erzählt Dir in zehn Minuten jedes Detail einer Idee. Zahlen. Vorteile. Hintergründe. Möglichkeiten.
Und irgendwann denkst Du nur noch:
„Zu viel.“
Das Problem ist nicht unbedingt die Information.
Das Problem ist die Reihenfolge.
Erst Orientierung. Dann Vertiefung.
Das ist die eigentliche Kunst.
Denn wer einem Menschen wirklich helfen will, muss nicht beweisen, wie viel er weiß. Er muss dafür sorgen, dass sein Gegenüber die Möglichkeit bekommt, selbst zu verstehen.
In „Leicht war’s nicht, aber selfmade“ beschreibe ich genau diesen Unterschied zwischen Theorie und Praxis: Wissen allein verändert noch nichts. Entscheidend ist, ob wir Zusammenhänge begreifen, Erfahrungen sammeln und das Gelernte tatsächlich anwenden.
Vielleicht solltest Du deshalb bei Deinem nächsten Gespräch nicht fragen:
„Wie erkläre ich ihm alles?“
Sondern:
„Was muss dieser Mensch jetzt verstehen, damit er selbst entscheiden kann, ob er tiefer einsteigen möchte?“
Das verändert Kommunikation.
Kein Druck.
Keine Informationslawine.
Keine 90-Minuten-Monologe.
Sondern Klarheit.
Ein Überblick.
Und anschließend die Einladung:
„Ich nehme mir 45 Minuten Zeit für Dich. Nimmst Du Dir auch 45 Minuten Zeit für Dich selbst?“
Denn genau darum geht es auch bei #Kaffeeklatsch47, #selfmade, thomasreubert5punkt0 und Wahnsinn ade.
Nicht um ein Ereignis, nach dem alles plötzlich anders sein soll.
Fast jeder will heute Influencer sein. Und alle wollen …
Follower. Reichweite. Likes. Kommentare. Sichtbarkeit. Und natürlich möglichst viele Menschen, die hören, was man zu sagen hat.
Aber vielleicht sollten wir uns einmal eine ziemlich unangenehme Frage stellen:
Wie viel EINFLUSS haben wir eigentlich wirklich?
Nicht: Wie viele Menschen folgen uns?
Nicht: Wie viele sehen unsere Story?
Nicht: Wie viele Herzen erscheinen unter einem Beitrag?
Sondern:
Hört tatsächlich irgendjemand auf uns?
Und noch wichtiger:
Wird das Leben eines anderen Menschen besser, weil es uns gibt?
Denn möglicherweise haben wir irgendwann angefangen, Aufmerksamkeit mit Einfluss zu verwechseln.
100.000 Follower – und niemand verändert irgendetwas?
Stell Dir vor, 100.000 Menschen sehen jeden Tag, was Du frühstückst.
Sie kennen Dein Auto.
Deinen Urlaub.
Deine Kleidung.
Deine Meinung.
Vielleicht wissen sie sogar, welchen Kaffee Du trinkst.
Beeindruckend.
Aber was passiert, wenn sie das Smartphone wieder weglegen?
Hat sich irgendetwas in ihrem Leben verändert?
Denken sie anders?
Handeln sie anders?
Treffen sie bessere Entscheidungen?
Kümmern sie sich besser um ihre Gesundheit?
Übernehmen sie mehr Verantwortung?
Entdecken sie vielleicht sogar einen längst vergessenen Traum wieder?
Oder haben sie einfach nur 45 Sekunden ihres Lebens konsumiert?
Das ist für mich ein gewaltiger Unterschied.
Reichweite kann man messen. Einfluss muss man erleben.
Mein Doc hat mir diese Frage längst beantwortet
Wenn ich darüber nachdenke, was wirklicher Einfluss bedeutet, fällt mir immer wieder Dr. med. Ulrich Strunz ein.
Mein Doc.
Ein Mensch, dessen Bücher, Gedanken, Impulse und persönliche Worte mein eigenes Leben ganz konkret beeinflusst haben.
Nicht theoretisch.
Nicht mit irgendeinem schicken Motivationsspruch.
Sondern im wirklichen Leben.
Laufen.
Ernährung.
Denken.
Gesundheit.
Eigenverantwortung.
Und irgendwann sogar die Erkenntnis, dass ein Ironman (Triathlon) vor allem auch eine Frage dessen ist, was im Kopf passiert.
Ich habe diese Erfahrungen in „Leicht war’s nicht, aber selfmade“ beschrieben.
Und genau deshalb ist Strunz für mich ein einflussreicher Mensch.
Nicht deshalb, weil Menschen seinen Namen kennen.
Sondern weil Menschen aufgrund seiner Gedanken etwas in ihrem Leben verändern.
Genau dort beginnt für mich Einfluss.
Vielleicht brauchen wir eine neue Definition von „Influencer“
Was wäre, wenn ein Influencer nicht der Mensch mit 250.000 Followern wäre?
Was wäre, wenn es einfach der Mensch wäre, der anderen hilft, ihr Leben ein kleines bisschen besser zu machen?
Dann könnte die Mutter Influencerin sein, die ihrem Kind Selbstvertrauen gibt.
Der Freund, der einen Freund nach einer Niederlage wieder aufrichtet.
Der Unternehmer, der einem Mitarbeiter eine echte Perspektive eröffnet.
Der Mensch, der einem anderen zeigt, wie er besser mit Geld umgehen kann.
Derjenige, der jemanden wieder zum Sport bringt.
Oder derjenige, der einem Menschen nach Jahren wieder die Frage stellt:
„Was wolltest Du eigentlich einmal aus Deinem Leben machen?“
Vielleicht hat dieser Mensch keine 100 Follower.
Vielleicht bekommt er keinen einzigen Like.
Vielleicht gibt es nicht einmal ein Foto davon.
Und trotzdem hat er Einfluss.
Emerson hat Erfolg erstaunlich anders beschrieben
In meinem Buch zitiere ich Ralph Waldo Emerson mit einer Definition von Erfolg, die mich bis heute beschäftigt.
Darin geht es unter anderem darum, viel zu lachen, die Liebe von Kindern zu gewinnen, die Welt ein wenig besser zu hinterlassen, gesellschaftliche Verhältnisse zu verbessern, Menschen zu helfen, gesünder zu werden – und am Ende zu wissen: Dass ein Leben leichter atmet, seit Du gelebt hast.
Was für eine Definition.
Kein Kontostand.
Keine Followerzahl.
Keine Position.
Keine Visitenkarte.
Keine Reichweite.
Sondern Wirkung.
Und vielleicht sollten wir genau daran unseren persönlichen Einfluss messen.
Eine kleine Challenge: FÜNF Menschen
Vergiss für einen Moment 10.000 Follower.
Vergiss Reichweite.
Vergiss Algorithmen.
Vergiss die Frage, wie Du möglichst viele Menschen erreichen kannst.
Und stell Dir stattdessen eine andere Frage:
Welchen fünf Menschen könntest Du helfen, ihr Leben positiv zu verändern?
Fünf.
Nicht fünftausend.
Fünf.
Kennst Du fünf Menschen, denen Du wirklich zuhören könntest?
Fünf Menschen, denen eine Deiner Erfahrungen helfen könnte?
Fünf Menschen, die vielleicht eine Perspektive brauchen?
Fünf Menschen, denen Du einen Zusammenhang erklären kannst, den Du selbst bereits verstanden hast?
Fünf Menschen, die vielleicht längst spüren, dass sie etwas verändern möchten – aber noch nicht wissen, wo sie anfangen sollen?
Und jetzt wird es spannend:
Was würde passieren, wenn diese fünf Menschen wiederum fünf Menschen positiv beeinflussen?
Plötzlich reden wir nicht mehr über Follower.
Wir reden über Multiplikation.
Wir reden über Verantwortung.
Wir reden über Gemeinschaft.
Und irgendwann reden wir über etwas, das diesen Namen tatsächlich verdient:
TEAM.
TEAM ist nicht: „Leute unter mir“
Genau hier wird für mich auch der Begriff TEAM interessant.
Ein Team ist doch nicht einfach eine Ansammlung von Menschen auf irgendeiner Liste.
Und TEAM bedeutet erst recht nicht:
„Schau mal, wie viele Leute zu mir gehören.“
Vielleicht bedeutet echtes Team vielmehr:
Menschen entwickeln Menschen.
Einer hilft dem anderen.
Erfahrungen werden weitergegeben.
Wissen wird geteilt.
Der eine kennt etwas, was der andere noch nicht kennt.
Der andere kann etwas, was der erste nicht kann.
Menschen ergänzen sich.
Menschen wachsen miteinander.
Und plötzlich wird aus:
„Was kann ICH erreichen?“
eine völlig andere Frage:
„Was können WIR füreinander möglich machen?“
Das gefällt mir sehr viel besser.
Willst Du Follower – oder möchtest Du etwas hinterlassen?
Vielleicht ist das die eigentliche Frage unserer Zeit.
Möchtest Du gesehen werden?
Oder möchtest Du etwas bewirken?
Möchtest Du bekannt sein?
Oder möchtest Du für einige Menschen bedeutsam sein?
Möchtest Du, dass Menschen Dir folgen?
Oder möchtest Du ihnen dabei helfen, ihren eigenen Weg zu finden?
Denn genau darum geht es für mich bei Selbstbestimmung.
Nicht darum, einen neuen Guru zu suchen.
Nicht darum, dem nächsten Trend hinterherzulaufen.
Und schon gar nicht darum, sich von irgendeinem Menschen erzählen zu lassen, wie das eigene Leben auszusehen hat.
Es geht darum, Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen.
Erfahrungen auszutauschen.
Fragen zu stellen.
Zusammenhänge zu erkennen.
Und danach wieder selbst zu entscheiden.
Das ist #selfmade.
Vielleicht beginnt Einfluss bei einem Cappuccino.
Genau deshalb ist mir #Kaffeeklatsch47 so wichtig.
Kein großes Spektakel.
Kein Motivationsfeuerwerk.
Kein „In 90 Minuten zu Deinem neuen Leben“.
Sondern Menschen.
Gespräche.
Erfahrungen.
Vielleicht ein Cappuccino.
Und eine einzige Frage, die plötzlich etwas in Bewegung bringt.
Denn Entwicklung ist selten ein Ereignis.
Sie ist ein Prozess.
Ein Gespräch.
Ein Gedanke.
Eine Erkenntnis.
Ein kleiner Schritt.
Noch ein Schritt.
Und irgendwann blickst Du zurück und stellst fest:
Da hat sich tatsächlich etwas verändert.
Vielleicht ist genau das echter Einfluss.
Und wer sind Deine fünf?
Ich möchte Dir deshalb heute keine Theorie mitgeben.
Sondern eine Aufgabe.
Denk an fünf Menschen.
Schreib ihre Namen auf.
Und dann frag Dich bei jedem Einzelnen:
Was könnte ich diesem Menschen geben, das sein Leben vielleicht ein kleines bisschen besser macht?
Keine Belehrung.
Keinen ungefragten Ratschlag.
Keinen Verkaufstrick.
Vielleicht einfach Aufmerksamkeit.
Eine Erfahrung.
Eine Frage.
Eine Verbindung.
Oder ein ehrliches:
„Wie geht es Dir eigentlich wirklich?“
Und dann beobachte, was passiert.
Vielleicht brauchst Du gar keine Million Follower.
Vielleicht reichen fünf Menschen, bei denen Dein Leben tatsächlich einen Unterschied macht.
Und möglicherweise ist das viel näher an Erfolg, als vieles von dem, was uns heute als Erfolg verkauft wird.
Wahnsinn ade – nicht als Ereignis. Als Prozess.
Genau solche Fragen beschäftigen uns auch bei „Wahnsinn ade“.
Nicht: Wie wirst Du möglichst schnell jemand anderes?
Sondern:
Wer bist Du eigentlich?
Was möchtest Du bewirken?
Welche Erfahrungen kannst Du weitergeben?
Was möchtest Du aus Deinem Leben machen?
Und mit welchen Menschen möchtest Du diesen Weg gehen?
Wenn Dich solche Fragen beschäftigen, dann komm in Kontakt.
Am liebsten persönlich, wenn es möglich ist.
Denn nichts ersetzt für mich das echte Gespräch zwischen Menschen.
Komm in Kontakt. Sei in Kontakt. Und bleib in Kontakt.
Denn ein Prozess beginnt nicht mit dem perfekten Plan.
Er beginnt meistens mit einem ersten Gespräch.
Und vielleicht sitzt bei diesem Gespräch schon einer Deiner fünf Menschen mit am Tisch.
Aus „Leicht war’s nicht, aber selfmade“
„Und ich bin mir sicher, dass jeder von uns sein eigenes Leben und das Leben der Menschen, die wir lieben, entscheidend verbessern kann. Das ist Erfolg.“
— Thomas Reubert
thomasreubert5punkt0 · Manufaktur für diversifiziertes Einkommen · #selfmade · „Leicht war’s nicht, aber selfmade“
Der Kern ist bewusst nicht „Werde Influencer“, sondern die wesentlich unbequemere Frage: „Wessen Leben wird durch mich tatsächlich besser?“ Das verbindet Strunz, Emerson, meine eigene Erfahrung miteinander.
Wie viel von unserem Leben gehört wirklich zu uns?
„Ich sehe lieber mein Gesicht altern, als ein Gesicht, das überhaupt nicht zu mir gehört.“
Was für ein Satz.
Und vielleicht geht es dabei um sehr viel mehr als um ein Gesicht.
Vielleicht geht es um eine Frage, die uns alle irgendwann einholt:
Wie viel von dem Leben, das wir nach außen zeigen, gehört tatsächlich noch zu uns?
Wir leben in einer Welt, in der der Schein erstaunlich gut gepflegt wird. Das passende Foto. Das richtige Auto. Die schöne Wohnung. Urlaub. Karriere. Erfolg. Nach außen scheint vieles zu funktionieren.
Aber was passiert, wenn abends keiner mehr zusieht?
Wenn wir für einen Moment nicht funktionieren, gefallen oder Erwartungen erfüllen müssen?
Mögen wir dann eigentlich das Leben, das übrig bleibt?
Die teuerste Maske ist vielleicht die, die wir selbst nicht mehr bemerken.
Wir können unsere Rechnungen bezahlen. Wir haben vielleicht einen vernünftigen Job, ein geregeltes Einkommen, ein Zuhause und Menschen um uns herum. Und vermutlich hören viele von uns regelmäßig:
„Dir geht es doch gut.“
Aber ist gut aussehen dasselbe wie gut leben?
Ist Sicherheit dasselbe wie Freiheit?
Ist beschäftigt sein dasselbe wie erfüllt sein?
Und treffen wir unsere Entscheidungen tatsächlich noch selbst – oder hat unser Alltag irgendwann begonnen, sie für uns zu treffen?
Genau hier beginnt der Unterschied zwischen Sein und Schein.
Der Schein fragt:
Was werden die anderen denken?
Das Sein fragt:
Was denken wir selbst über unser eigenes Leben?
Und vielleicht ist genau diese Frage viel unbequemer.
Denn solange wir uns mit anderen vergleichen, können wir uns beruhigen. Solange es anderen schlechter geht, scheint unser eigenes Leben doch ganz ordentlich zu sein.
Aber ist „ordentlich“ wirklich unser Anspruch?
Oder haben wir irgendwann aufgehört, uns zu fragen, wie wir eigentlich leben wollten?
In „Leicht war’s nicht, aber selfmade“ wird genau diese Spannung sichtbar: der Wunsch, gesellschaftlichen Erwartungen gerecht zu werden – und gleichzeitig die Herausforderung, den eigenen Werten und Lebensträumen treu zu bleiben.
Vielleicht müssen wir gar nicht jemand anderes werden!
Vielleicht besteht persönliche Entwicklung gar nicht darin, uns ständig neu zu erfinden.
Vielleicht geht es viel häufiger darum, wieder freizulegen, wer wir eigentlich einmal sein wollten.
Bevor Verpflichtungen kamen.
Bevor Vernunft alles erklärte.
Bevor „das macht man eben so“ zu einem Lebenskonzept wurde.
Wann haben wir zuletzt über unsere eigenen Träume gesprochen?
Nicht über den nächsten Urlaub.
Nicht über die nächste Anschaffung.
Nicht über die nächste Gehaltserhöhung.
Sondern darüber, wie wir leben möchten.
Vielleicht müssen wir nicht jünger aussehen.
Nicht erfolgreicher wirken.
Nicht noch mehr darstellen.
Vielleicht dürfen wir einfach wieder beginnen, mehr zu sein.
Schein braucht Publikum. Sein braucht Ehrlichkeit.
Das ist vermutlich der entscheidende Unterschied.
Für den Schein brauchen wir Menschen, die ihn sehen.
Für das Sein brauchen wir den Mut, uns selbst zu begegnen.
Und das kann unbequem werden.
Denn vielleicht stellen wir plötzlich fest:
Wir haben vieles erreicht – aber manches davon wollten wir nie wirklich.
Wir besitzen Dinge – aber sie besitzen auch unsere Zeit.
Wir haben Sicherheit aufgebaut – aber dafür möglicherweise Freiheit eingetauscht.
Und wir haben gelernt zu funktionieren – aber vielleicht verlernt zu spüren, was uns wirklich begeistert.
Das ist keine Niederlage.
Das ist möglicherweise der Beginn von Bewusstsein.
Veränderung ist kein Ereignis
Genau deshalb sollten wir nicht auf diesen einen großen Moment warten.
Nicht auf Montag.
Nicht auf den Jahreswechsel.
Nicht darauf, dass irgendwann „mehr Zeit“ da ist.
Entwicklung entsteht nicht durch ein Ereignis.
Sie entsteht durch einen Prozess.
Ein ehrlicher Gedanke.
Ein gutes Gespräch.
Eine neue Perspektive.
Eine kleine Entscheidung.
Und dann der nächste Schritt.
Vielleicht beginnt Selbstbestimmung nämlich gar nicht mit einer großen Antwort.
Vielleicht beginnt sie mit einer mutigen Frage:
Leben wir gerade ein Leben, das zu uns gehört – oder eines, das nur gut aussieht?
Wahnsinn ade – vielleicht beginnt Veränderung mit einem Gespräch.
Wenn wir beim Lesen an irgendeiner Stelle gedacht haben:
„Da ist etwas dran …“ , dann sollten wir diesen Gedanken nicht gleich wieder im Alltag verlieren.
Genau dafür gibt es das Format „Wahnsinn ade“.
Nicht als Schnelllösung. Nicht als Motivationsfeuerwerk. Sondern als Möglichkeit, gemeinsam hinzusehen: auf unser Leben, unsere Entscheidungen, unsere Gewohnheiten, unsere finanzielle Situation, unsere Freiheit und vielleicht auch auf längst vergessene Wünsche.
Denn Prozesse beginnen durch Kontakt.
Am liebsten persönlich.
Denn ein echtes Gespräch kann manchmal mehr bewegen als hundert weitere Informationen.
Jetzt sofort! – die Kraft einer klaren Entscheidung
Es gibt diese Momente, in denen sich äußerlich noch gar nichts verändert hat – und sich innerlich trotzdem plötzlich alles anders anfühlt.
Du kennst das vielleicht: Seit Tagen, Wochen oder sogar Monaten denkst du über etwas nach. Du weißt eigentlich, dass du etwas verändern möchtest. Vielleicht bei deinen Finanzen. Vielleicht im Beruf. Vielleicht bei deiner Gesundheit. Vielleicht einfach in deinem Lebensstil. Aber immer wieder kommt derselbe Gedanke: „Ich müsste eigentlich …“
Und genau dieses „eigentlich“ kostet Kraft.
Denn solange du nicht entscheidest, bleibt dein Kopf beschäftigt. Soll ich? Soll ich nicht? Ist jetzt der richtige Zeitpunkt? Was sagen die anderen? Was, wenn es nicht funktioniert?
Dann kommt manchmal dieser eine Moment.
„Jetzt. Sofort.“
Nicht aus Hektik. Nicht aus FOMO. Nicht, weil jemand Druck macht. Sondern weil du plötzlich klar bist.
Und genau diese Klarheit kann unglaublich viel Energie freisetzen.
Vielleicht fehlt uns nämlich viel seltener Motivation, als wir glauben. Vielleicht fehlt uns viel öfter schlicht eine Entscheidung.
Denn vor einer Entscheidung fragst du dich: „Ob das überhaupt geht?“ Nach einer Entscheidung verändert sich die Frage: „Wie kann ich es möglich machen?“
Das ist ein gewaltiger Unterschied.
Plötzlich suchst du nicht mehr nach Gründen, warum etwas schwierig ist. Du beginnst, Möglichkeiten zu erkennen. Nicht weil das Leben über Nacht einfacher geworden wäre, sondern weil du ihm eine Richtung gegeben hast.
Genau darum geht es auch in „Leicht war’s nicht, aber selfmade“: Wir können unsere Vergangenheit nicht verändern und wir können auch nicht alles kontrollieren, was uns begegnet. Aber wir haben Einfluss darauf, welche Entscheidungen wir heute aus unseren Erfahrungen heraus treffen.
Und vielleicht lohnt sich deshalb eine unbequeme Frage:
Welche Entscheidung schiebst du gerade vor dir her?
Du kannst deine Rechnungen bezahlen. Gut.
Aber bist du deshalb schon frei?
Kannst du Entscheidungen treffen, ohne dass dein Monatsgehalt jede einzelne davon genehmigen muss?
Kannst du Nein sagen?
Kannst du dir Zeit nehmen?
Kannst du deinen Beruf verändern, wenn du merkst, dass er nicht mehr zu deinem Leben passt?
Kannst du einen Traum verfolgen, ohne sofort zu denken: „Das kann ich mir nicht leisten“?
Vielleicht entsteht genau hier dieser kleine innere Konflikt:
„Ich dachte bisher, ich wäre eigentlich ganz gut aufgestellt … aber bin ich wirklich frei?“
Diese Frage ist wertvoll. Denn niemand muss dir ein Problem einreden. Du darfst selbst entdecken, ob zwischen deinem heutigen Leben und dem Leben, das du eigentlich führen möchtest, eine Lücke liegt.
Und dann kommt die nächste wichtige Erkenntnis:
„Jetzt sofort“ bedeutet nicht, dass du heute alles erledigen musst.
Du musst nicht heute dein gesamtes Leben verändern. Du musst nicht heute finanziell unabhängig werden. Du musst nicht heute alle Antworten haben.
Aber du kannst heute entscheiden, dass du beginnst.
Das ist der Unterschied zwischen einem Ereignis und einem Prozess.
Ereignisorientierte Menschen warten oft auf den großen Moment: den perfekten Plan, die große Chance, den Motivationsschub, den Durchbruch.
Doch wirkliche Entwicklung entsteht meistens viel unspektakulärer.
Ein Gespräch.
Eine Erkenntnis.
Eine Entscheidung.
Ein erster Schritt.
Dann der nächste.
Und irgendwann blickst du zurück und erkennst, wie weit du gekommen bist.
Vielleicht besteht deine Entscheidung heute also nur aus einem Satz:
„Ich kümmere mich darum.“
Oder:
„Ich will endlich Klarheit.“
Oder:
„Ich möchte meine Träume wieder ernst nehmen.“
Das genügt.
Denn Bewegung entsteht nicht dadurch, dass du ewig an der Kreuzung stehst und jeden möglichen Weg analysierst. Du musst irgendwann einen Schritt gehen, um überhaupt sehen zu können, was hinter der nächsten Kurve liegt.
Und was wäre dein „Jetzt sofort“?
Frag dich einmal ganz bewusst:
Was will ich wirklich?
Welche Entscheidung vermeide ich gerade?
Und welchen ersten Schritt könnte ich heute gehen?
Nicht irgendwann.
Nicht wenn alles perfekt ist.
Sondern jetzt.
Genau darum geht es auch bei „Wahnsinn ade“. Nicht um hektische Veränderung und nicht um irgendeinen Motivationsevent, nach dem drei Wochen später wieder alles beim Alten ist.
Es geht um Prozesse. Um Gespräche. Um Bewusstsein. Um Erfahrungen. Und darum, Schritt für Schritt klarer zu werden.
Wenn dich diese Gedanken berühren, dann komm in Kontakt.
Am liebsten persönlich, wenn es möglich ist. Denn echte Entwicklung entsteht häufig im Austausch.
Netzwerk? Für viele offenbar nur, solange es ihnen selbst nutzt.
Alle reden von Netzwerk. Von Gemeinschaft. Von Kooperation. Von „Win-win“.
Und dann wird es interessant.
Solange ich dir meine Kontakte öffne, Menschen zusammenbringe, Empfehlungen ausspreche oder Türen öffne, ist Netzwerken plötzlich eine fantastische Sache.
Aber was passiert, wenn die Richtung sich umdreht?
Wenn du gefragt wirst: „Wen könntest DU miteinander verbinden?“ „Welche Tür könntest DU öffnen?“ „Welchen Kontakt könntest DU beitragen?“
Wird es dann plötzlich still?
Genau hier trennt sich Netzwerk von Bla-Bla-Bla.
Ein echtes Netzwerk ist keine Einbahnstraße. Es ist ein System, in dem Wert zirkuliert. Und deshalb bedeutet Netzwerk für mich nicht einmal Win-win.
Es bedeutet:
WIN – WIN – WIN.
Du gewinnst. Ich gewinne. Und ein weiterer Mensch gewinnt, weil wir miteinander statt gegeneinander denken.
Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht:
„Was kann mir dieses Netzwerk bringen?“
Sondern:
„Was bringe ICH in dieses Netzwerk ein?“
Und vielleicht noch unbequemer:
Würdest du deine wertvollsten Kontakte genauso selbstverständlich teilen, wie du erwartest, dass andere ihre Kontakte mit dir teilen?
Wenn du bei dieser Frage kurz nachdenken musst, beginnt vielleicht genau dort echtes Netzwerken.
Nicht als Ereignis. Nicht als Visitenkartentausch. Nicht als Eigenmarketing mit Gemeinschaftsetikett.
Sondern als Prozess aus Vertrauen, Verlässlichkeit und gegenseitigem Beitrag.
Genau darüber sprechen wir bei „Wahnsinn ade“. Persönlich ist mir immer noch am liebsten. Wenn das nicht möglich ist: Schreib einfach an interaktion@wahnsinn-ade.de oder geh auf https://wahnsinn-ade.de.
Denn Kontakt entsteht nicht durch einen Like. Beziehung entsteht Schritt für Schritt. Und genau darin unterscheiden sich Prozesse von Ereignissen.
Wie es in „Leicht war’s nicht, aber selfmade“ heißt:
„Wer anderen zu Reichtum verhilft, wird auch selbst zu Reichtum gelangen.“
Vielleicht gilt genau das nicht nur für Geld – sondern auch für Kontakte, Chancen und Möglichkeiten.
#selfmade | Manufaktur für diversifiziertes Einkommen | „Leicht war’s nicht, aber selfmade“
Und wenn dir für die große Chance schlicht das Kapital fehlt?
Da ist sie wieder, diese hübsche Idee:
Immobilien. Vermögen. Passives Einkommen.
Klingt gut.
Bis du auf dein Konto schaust.
Und plötzlich wird aus „Das müsste ich auch machen“ ein ziemlich leises:
„Ja … aber womit eigentlich?“
Genau da wird es spannend.
Denn vielleicht fehlt dir gar nicht die nächste Immobilie.
Vielleicht fehlt dir zuerst das, was dich überhaupt in die Lage versetzt, irgendwann investieren zu können:
Cashflow. Erfahrung. Kapital.
Große Immobiliengeschäfte mögen faszinieren – für viele Menschen sind sie im ersten Schritt schlicht außerhalb der eigenen Vorstellungskraft. Nicht unbedingt, weil sie „zu wenig können“. Sondern weil ihnen die finanziellen Mittel und oft auch die entsprechende Erfahrung fehlen.
Und jetzt die unbequeme Frage:
Was machst du dann?
Warten?
Noch zehn Jahre sparen?
Oder beginnst du, dir ein zusätzliches Einkommen aufzubauen?
Vielleicht über ein eigenes kleines Unternehmen. Vielleicht über ein System. Vielleicht sogar über Network-Marketing.
Ja. Das böse Wort.
Und jetzt beobachte dich einmal selbst:
Was ist gerade passiert, als du es gelesen hast?
Ablehnung? Neugier? Ein inneres „niemals“?
Perfekt.
Denn genau dort beginnt Bewusstsein.
Es geht nämlich um eine ganz eine andere Frage: Was wäre, wenn du zunächst Selbstwirksamkeit statt großes Kapital investieren könntest – und dir daraus Stück für Stück Einkommen, Erfahrung und später Investitionskapital aufbaust?
Nicht über Nacht.
Nicht mit „schnell reich“.
Sondern vielleicht fünf Jahre lang.
Lernen. Menschen kennenlernen. Kommunizieren. Fehler machen. Besser werden. Cashflow entwickeln.
Und irgendwann stellst du fest:
Jetzt habe ich nicht nur mehr Geld. Ich kann plötzlich überhaupt mitspielen.
Vielleicht ist also die erste Frage nicht:
„Welche Immobilie soll ich kaufen?“
Sondern:
„Was baue ich heute auf, damit ich morgen überhaupt investieren kann?“
Darüber sprechen wir bei Wahnsinn ade.
Nicht oberlehrerhaft. Nicht mit fertigen Antworten.
Sondern mit Fragen, die dich vielleicht an genau die Stelle bringen, an der du deine eigene Antwort findest.
Die EZB wird es schon richten. Die Zinsen werden wieder fallen. Die Konjunktur kommt zurück.
Vielleicht.
Aber Finanzintelligenz beginnt genau dort, wo man aufhört, sein eigenes Vermögen auf das Wort „vielleicht“ zu bauen.
Die deutsche Automobilindustrie ist dafür ein bemerkenswertes Beispiel. Zehntausende Arbeitsplätze verschwinden. BMW, Zulieferer und andere große Namen sprechen von Transformation, Effizienzprogrammen, Restrukturierungen und sozialverträglichem Stellenabbau.
Klingt angenehm sachlich.
Hinter diesen Begriffen stehen allerdings Menschen, Einkommen, Kaufkraft, Steuereinnahmen und jahrzehntelang aufgebautes Know-how. Ein verlorener Arbeitsplatz verschwindet nämlich nicht nur aus einer Excel-Tabelle. Er fehlt anschließend als Konsument, Steuerzahler, Beitragszahler und manchmal als hochqualifizierte Fachkraft.
News sind häufig in Watte gepackt. Zahlen nicht.
Genau deshalb halte ich wenig davon, finanzielle Entscheidungen ausschließlich auf die Hoffnung zu bauen, eine Zentralbank werde schon irgendwann die passende Geldpolitik liefern.
Die EZB kann Zinsen verändern.
Sie kann aber keine Wettbewerbsfähigkeit beschließen.
Sie kann keine Innovation verordnen.
Sie kann keine demografischen Probleme wegsenken.
Und sie kann schon gar nicht garantieren, dass der Kapitalmarkt langfristige Kredite plötzlich wieder zum Schnäppchenpreis anbietet.
Das ist der Denkfehler vieler Anleger: Sie warten auf bessere Bedingungen, anstatt bessere Strukturen zu schaffen.
Finanzintelligenz bedeutet für mich etwas anderes.
Nicht fragen:
„Wann sinken endlich die Zinsen?“
Sondern:
„Funktioniert meine Investition auch bei 5 Prozent?“
Nicht fragen:
„Wann wird die Wirtschaft wieder besser?“
Sondern:
„Wie abhängig bin ich eigentlich davon?“
Nicht hoffen, dass Politik, EZB oder Börse das persönliche Vermögen retten.
Sondern Vermögen so aufbauen, dass mehrere Einkommensquellen, Sachwerte, Liquidität, steuerliche Gestaltung und vernünftige Finanzierung zusammenarbeiten.
Denn Wohlstand entsteht nicht dadurch, dass die Welt perfekt funktioniert.
Wohlstand entsteht dadurch, dass man versteht, wie die Welt funktioniert, obwohl sie nicht perfekt ist.
Das ist für mich Finanzintelligenz.
Und vielleicht ist genau das heute die wichtigste Rendite überhaupt:
Nicht mehr darauf angewiesen zu sein, dass andere die richtigen Entscheidungen treffen.
Unternehmertum beginnt nicht mit einem Produkt – sondern mit einer Mission
Wenn mich jemand fragt, was ich beruflich mache, könnte ich viele Antworten geben. Unternehmer. Investor. Autor. Verhaltenscoach. Finanzexperte.
Doch all diese Begriffe beschreiben nur Tätigkeiten. Sie erklären noch lange nicht, warum ich tue, was ich tue.
Die ehrlichste Antwort lautet deshalb:
Ich helfe Menschen, Geld und das Leben an sich anders zu sehen – durch finanzielle Bildung, diversifizierte Einkommensquellen und unternehmerisches Denken.
Dabei geht es mir nicht darum, einem Menschen möglichst schnell irgendein Produkt zu erklären. Menschen wachen morgens schließlich nicht mit dem dringenden Wunsch auf, einen Vertrag, ein Vertriebssystem oder ein Finanzprodukt kennenzulernen.
Sie wünschen sich etwas anderes.
Mehr Zeit. Mehr Würde. Mehr Sicherheit. Mehr Wahlmöglichkeiten. Und häufig endlich eine realistische Perspektive, wie sie ihre eigenen Träume verwirklichen können.
Ein Gespräch ist noch kein Verkaufsgespräch
Hier nun ein wichtiger Gedanke: Wer einem Menschen begegnet, sollte zunächst eine Bekanntschaft aufbauen und ein echtes Gespräch führen. Es geht nicht darum, sofort energisch eine vorbereitete Verkaufsformel abzufeuern.
Genau an dieser Stelle scheitert viel von dem, was heute als Vertrieb bezeichnet wird.
Menschen werden nicht als Menschen wahrgenommen, sondern als Kontakte, Interessenten oder Abschlüsse. Kaum hat jemand seinen Namen genannt, beginnt bereits die Präsentation. Produkte, Vorteile, Vergütung, Karriereplan – und der Gesprächspartner sucht innerlich längst nach dem nächsten Ausgang.
Ich glaube an einen anderen Weg.
Ich möchte wissen, wer mir gegenübersitzt. Was beschäftigt diesen Menschen? Was fehlt ihm? Welche Träume hatte er einmal? Welche Erfahrungen haben ihn geprägt? Wo fühlt er sich abhängig, überfordert oder festgefahren?
Unternehmertum beginnt für mich mit Interesse.
Nicht mit dem Interesse am Geld des anderen, sondern mit echtem Interesse an seinem Leben.
Menschen interessieren sich nicht für Produkte – sondern für Möglichkeiten
Natürlich können Produkte wichtig sein. Ein gutes Produkt darf Nutzen schaffen und Teil eines sinnvollen Konzeptes werden.
Doch es ist nicht die Mission.
Die Mission ist größer.
Menschen möchten wissen, wie sie finanziell unabhängiger werden können. Sie möchten verstehen, wie zusätzliche Einkommensquellen entstehen. Sie suchen nach Wegen, ihre Zeit nicht für den Rest ihres Lebens vollständig gegen Geld eintauschen zu müssen.
Deshalb spreche ich nicht zuerst über Produkte.
Ich spreche über Lebensstil.
Über Cashflow.
Über finanzielle Intelligenz.
Über Selbstdisziplin und Eigenverantwortung.
Und über den Unterschied zwischen einem Menschen, der lediglich selbstständig arbeitet, und einem Unternehmer, der ein tragfähiges System aufbaut.
Ein Unternehmer fragt nicht nur: „Wie verdiene ich heute mehr Geld?“ Er fragt: „Wie erschaffe ich einen Prozess, der dauerhaft Wert hervorbringt – für mich und für andere?“ Genau dieses Denken in Systemen steht auch im Mittelpunkt des Gamechanger-Handouts.
Unternehmertum bedeutet nicht: selbst und ständig!
Viele Menschen verlassen ein Angestelltenverhältnis und nennen sich anschließend Unternehmer. Tatsächlich haben sie häufig nur ihren Arbeitgeber ausgetauscht – gegen den anspruchsvollsten Chef ihres Lebens: sich selbst.
Sie machen alles allein. Sie verkaufen allein. Sie organisieren allein. Sie lösen jedes Problem allein. Und sobald sie nicht arbeiten, fließt auch kein Geld.
Das ist eine Form von Selbstständigkeit. Aber noch kein echtes Unternehmen.
Ein Unternehmen braucht Prozesse, Wiederholbarkeit, Zusammenarbeit und eine Möglichkeit, Wert zu schaffen, ohne dauerhaft vollständig von der Arbeitszeit einer einzigen Person abhängig zu sein.
Deshalb ist Cashflow für mich keine Parole und auch kein Luxusbegriff. Cashflow schafft Handlungsspielraum. Er ermöglicht, Ja zu sagen, ohne sich zu verbiegen, und Nein zu sagen, ohne sofort die eigene Existenz zu gefährden.
Es geht also nicht darum, möglichst reich auszusehen.
Es geht darum, freier entscheiden zu können.
Meine Mission entstand nicht aus Theorie
Meine Überzeugung stammt nicht aus einem Lehrbuch. Sie entwickelte sich aus mehr als 30 Jahren Unternehmertum, Investitionen, Erfolgen, Irrtümern und schmerzhaften Erfahrungen.
Nach dem Crash im Jahr 2013 hätte ich mich zurückziehen können. Ich hätte mein Wissen für mich behalten, anderen die Schuld geben und mich dauerhaft als Opfer der Umstände verstehen können.
Doch genau daraus wäre kein neues Leben entstanden.
Ich musste meine Erfahrungen ernst nehmen, mein Denken überprüfen und neue Lösungen finden. Schritt für Schritt entstand daraus eine klare Mission: Menschen Finanzwissen zu vermitteln, ihnen Alternativen aufzuzeigen und sie dabei zu unterstützen, ihr Leben, ihre Finanzen und ihre Zukunft wieder bewusster in die eigene Hand zu nehmen. Was ich dabei entdeckte, ist unglaublich!
Diese Mission ist nicht auf ein einzelnes Produkt begrenzt.
Meine Mission lebt und wird jeden Tag mehr Realität:
Die Manufaktur für diversifiziertes Einkommen.
Eine Manufaktur, weil tragfähige Einkommensquellen nicht hektisch von der Stange gekauft werden. Sie werden bewusst entwickelt, geprüft, kombiniert und gepflegt.
Diversifiziert, weil eine einzige Einkommensquelle häufig eine gefährliche Abhängigkeit darstellt.
Und Einkommen, weil Geld in unserer Welt notwendig ist, um würdevoll, selbstbestimmt und mit echten Wahlmöglichkeiten zu leben.
Ich möchte keine Menschen überreden
Nicht jeder Mensch ist heute bereit, sein Denken über Geld, Arbeit und Verantwortung zu verändern. Viele urteilen lieber!
Und das ist in Ordnung.
Meine Aufgabe besteht nicht darin, jemanden zu bedrängen. Ich möchte Menschen erreichen, die innerlich längst spüren, dass ihr bisheriger Weg sie nicht zu dem Leben führen wird, das sie sich eigentlich wünschen.
Menschen, die nicht nur ein Ereignis suchen.
Nicht den schnellen Kick.
Nicht den nächsten geheimen Tipp.
Nicht ein Motivationswochenende, nach dem am Montag alles wieder genauso weitergeht.
Ich möchte mit Menschen arbeiten, die einen Prozess beginnen wollen.
Denn Prozesse brauchen Zeit, Wiederholung, Vertrauen und verlässlichen Kontakt. Deshalb ist es so entscheidend, miteinander in Kontakt zu kommen, in Kontakt zu sein und in Kontakt zu bleiben.
Genau dafür stehen #Kaffeeklatsch47 und das Coachingformat „Wahnsinn ade“.
Nicht belehren. Nicht überreden. Nicht bewerten.
Zuhören. Verstehen. Erfahrungen teilen. Zusammenhänge erklären. Und gemeinsam den nächsten realistischen Schritt entwickeln.
Deine Geschichte kann der Anfang Deines Unternehmertums sein
Vielleicht denkst Du gerade: „Ich bin doch gar kein Unternehmer.“
Doch Unternehmertum beginnt nicht mit einer Gewerbeanmeldung.
Es beginnt in Deinem Kopf.
In dem Moment, in dem Du aufhörst, ausschließlich darauf zu warten, dass andere Deine Zukunft absichern.
In dem Moment, in dem Du beginnst, Probleme als Aufgaben zu betrachten.
In dem Moment, in dem Du nicht mehr nur fragst, was etwas kostet, sondern welchen dauerhaften Wert es erschaffen kann.
Und in dem Moment, in dem Du bereit bist, Verantwortung für Deine Zeit, Dein Geld und Deinen Lebensstil zu übernehmen.
Du musst nicht morgen kündigen.
Du musst niemandem blind folgen.
Du musst auch nicht sofort alles verändern.
Aber Du darfst beginnen, anders zu denken.
Welche Fähigkeiten könntest Du entwickeln? Welche zusätzliche Einkommensquelle könnte zu Deinem Leben passen? Welche Erfahrungen könntest Du nutzen, um anderen Menschen einen echten Mehrwert zu bieten? Und welches System könnte daraus langfristig entstehen?
Das sind unternehmerische Fragen.
Und die Qualität Deiner Fragen bestimmt häufig die Qualität Deiner nächsten Entscheidungen.
Meine Einladung an Dich
Mein Ziel ist nicht, Dir meinen Weg überzustülpen.
Mein Ziel ist, Dir zu helfen, Deinen eigenen Weg bewusster zu erkennen und mutig zu gehen.
Ohne FOMO. Ohne Hektik. Ohne Stress.
Aber mit Klarheit, Disziplin und dem Verständnis, dass finanzielle Unabhängigkeit kein einmaliges Ereignis ist. Sie ist das Ergebnis eines konsequenten Entwicklungsprozesses.
Du brauchst keine Unterlagen hochzuladen und keine perfekte Erfolgsgeschichte vorzubereiten. Schreib einfach ehrlich, wo Du heute stehst, was Dich beschäftigt und welche Veränderung Du Dir für Dein Leben wünschst.
Vielleicht beginnt Unternehmertum für Dich nicht mit einem Businessplan.
Vielleicht beginnt es mit einem ehrlichen Gespräch.
„Echte Unternehmer suchen nach Lösungen, statt zu urteilen und zu klagen.“ — aus „Leicht war’s nicht, aber selfmade“
Und natürlich hast Du immer recht – auf Basis dessen, was Du jeweils glaubst. Wer glaubt, Unternehmertum bedeute nur Verkaufen, wird in jedem Gespräch lediglich einen möglichen Abschluss erkennen. Wer glaubt, dass Unternehmertum bedeutet, Menschen durch echte Lösungen unabhängiger zu machen, wird Beziehungen, Möglichkeiten und gemeinsame Entwicklung sehen.
Wer außerdem glaubt, dass sich Preise verdoppeln können, erkennt bei einem entsprechenden Bewusstseinslevel auch seinen dringenden Bedarf, zusätzliche Einkommensquellen aufzubauen.
Wir leben in einer Welt, in der viele lieber folgen, als selbst zu entscheiden. Und deswegen folgen sie nicht und niemandem verbindlich.
Menschen folgen Trends, Meinungen, Algorithmen und vermeintlichen Erfolgsrezepten. Je größer die Masse, desto richtiger scheint der Weg.
Doch eine Mehrheit ist noch lange keine Wahrheit.
Selfmade verhält sich genau konträr zur Follower-Kultur.
Selfmade bedeutet nicht, alles allein zu machen. Es bedeutet:
Zuhören, prüfen, entscheiden und Verantwortung übernehmen.
Ein Follower fragt:
„Was machen die anderen?“
Ein selbstbestimmter Mensch fragt:
„Was passt zu mir, meinen Werten und meinem Ziel?“
Der eigene Weg ist selten der bequemste. Er fordert Mut, Klarheit und Disziplin. Denn sobald du anders denkst, wirst du anecken.
Aber genau dort beginnt Freiheit.
Nicht beim Kontostand. Nicht beim Status. Sondern im Kopf.
Selfmade heißt:
Ich lasse mich inspirieren, aber nicht steuern. Ich nehme Hilfe an, aber gebe meine Verantwortung nicht ab. Ich orientiere mich, aber bestimme meine Richtung selbst.
Wer nur anderen folgt, lebt irgendwann deren Leben.
Wer seinen eigenen Kompass nutzt, beginnt sein eigenes.
In „Leicht war’s nicht, aber selfmade“ steht genau diese Haltung im Mittelpunkt: das Leben bewusst wahrzunehmen, Erfahrungen ernst zu nehmen und das eigene Leben selbst in die Hand zu nehmen.
Dein nächster Schritt
Frag dich heute ehrlich:
Folge ich noch – oder führe ich bereits mein eigenes Leben?
Bei „Wahnsinn ade“ geht es darum, Fremdsteuerung zu erkennen und Schritt für Schritt den eigenen Weg zu entwickeln.