Und trotzdem bleiben erstaunlich viele Menschen genau dort stehen, wo sie schon vor Jahren standen.
Wie kann das sein?
Vielleicht, weil wir Wissen mit Entwicklung verwechseln.
Du kannst zehn Bücher über Geld lesen und trotzdem jeden Monat Dein gesamtes Einkommen verbrauchen.
Du kannst hundert Beiträge über Gesundheit speichern und trotzdem nichts verändern.
Du kannst alles über Selbstbestimmung wissen – und weiterhin Entscheidungen treffen, die eigentlich andere für Dich getroffen haben.
Dann ist Wissen nicht die Lösung. Dann ist Wissen zur Ausrede geworden.
Noch ein Video.
Noch eine Meinung.
Noch eine Absicherung.
Und irgendwann weißt Du so viel über alle möglichen Risiken, Einwände und Eventualitäten, dass Du gar nichts mehr tust.
Dabei entsteht Erfahrung eben nicht beim Nachdenken über Erfahrungen.
Sie entsteht beim Machen.
In „Leicht war’s nicht, aber selfmade“ beschreibe ich genau diesen Unterschied zwischen Theorie und Praxis. Dort geht es nicht darum, theoretisches Wissen möglichst vollständig anzuhäufen, sondern Dinge im eigenen Leben zu testen, auszuwerten, mehrfach zu überprüfen und daraus praktisch anwendbares Wissen zu machen.
Und vielleicht liegt genau darin heute eine der größten Chancen:
Nicht alles wissen zu müssen, bevor Du beginnst.
Du brauchst nicht jede Antwort.
Du brauchst vielleicht nur die richtige Frage.
Zum Beispiel:
„Was wäre heute ein kleiner Schritt, den ich längst verstanden habe – aber noch immer nicht gehe?“
Diese Frage gefällt mir mehr als die nächste Informationslawine.
Denn Selbstwirksamkeit entsteht nicht dadurch, dass Du noch mehr konsumierst.
Sie entsteht, wenn Du merkst:
Ich kann etwas tun. Ich kann entscheiden. Ich kann verändern.
Genau darum geht es bei #Kaffeeklatsch47, #selfmade, thomasreubert5punkt0, der Manufaktur für diversifiziertes Einkommen und besonders bei „Wahnsinn ade“.
Nicht um noch mehr Wissen.
Sondern um Gespräche, die aus Wissen Bewegung machen.
Wenn Du das Gefühl hast, schon unglaublich viel zu wissen und trotzdem an irgendeiner Stelle festzustecken, dann komm in Kontakt.
Komm in Kontakt. Sei in Kontakt. Bleib in Kontakt.
Denn Entwicklung ist kein Ereignis.
Sie entsteht Schritt für Schritt.
Und manchmal beginnt der nächste Schritt genau dort, wo wir aufhören, noch eine Antwort zu suchen.
„Manchmal kann eine einzige Idee in Kombination mit bereits vorhandenem Wissen ein Vermögen wert sein.“ Thomas Reubert – „Leicht war’s nicht, aber selfmade“
Immobilie Nr. 1 ist nicht das Ziel. Sie sollte der Anfang sein.
Viele Menschen feiern den Moment, in dem die Bank sagt: „Ja, wir finanzieren.“
Endlich die erste Kapitalanlage. Kaufvertrag unterschrieben. Schlüssel in der Hand. Geschafft?
Vielleicht beginnt genau dort der Denkfehler.
Die entscheidende Frage lautet nicht: „Kann ich diese Immobilie finanzieren?“
Die spannendere Frage ist:
„Wie sieht meine finanzielle Situation NACH diesem Kauf aus?“
Denn was nützt dir Immobilie Nr. 1, wenn sie deine Liquidität auffrisst, deinen monatlichen Spielraum verkleinert und Immobilie Nr. 2 für Jahre unmöglich macht?
Vermögensaufbau entsteht nicht dadurch, dass eine Bank einmal JA sagt.
Er entsteht, wenn du eine Struktur entwickelst, die möglichst immer wieder neue Möglichkeiten eröffnet.
Denk‘ deshalb bei Nr. 1 bereits an Nr. 2 … und alle weiteren.
Was passiert mit deinem Cashflow nach dem Kauf? Welche Reserven bleiben? Wie verändert sich deine Finanzierungskraft? Was passiert bei Reparaturen, Leerstand oder höheren Kosten? Und vor allem: Macht dich diese Immobilie handlungsfähiger – oder abhängiger?
In „Leicht war’s nicht, aber selfmade“ beschreibe ich genau diesen Unterschied. Für mich geht es bei Immobilien nicht primär um Spekulation oder den späteren Verkauf zu einem höheren Preis. Es geht um Cashflow und diversifiziertes Einkommen.
Denn Papiervermögen fühlt sich schön an. Ein steigender Immobilienwert auch.
Dabei gilt eben darüber hinaus immer:
„Theoretischer Wertzuwachs ist eine Meinung. Cashflow ist Realität, also Fakt!“
Und damit verändert sich plötzlich die Perspektive.
Du kaufst nicht einfach eine Wohnung.
Du baust ein System.
Ein System, das im besten Fall Immobilie Nr. 2, Nr. 3 und weitere Einkommensquellen möglich macht.
Du brauchst Verständnis für Cashflow, Finanzierung, Reserven, Einkommen und deine persönliche Lebensstrategie. Noch wichtiger: Du brauchst Menschen, mit denen du solche Zusammenhänge durchdenken kannst – fernab von FOMO und dem nächsten angeblichen „Geheimtipp“.
Darum gibt es #Kaffeeklatsch47, die Manufaktur für diversifiziertes Einkommen und Wahnsinn ade.
Nicht um dir Immobilien zu verkaufen.
Sondern um gemeinsam eine viel wichtigere Frage zu beantworten:
Wie baust du heute eine Struktur, die dir morgen mehr Möglichkeiten gibt als heute?
Komm in Kontakt. Persönlich am liebsten. Oder über wahnsinn-ade.de und jederzeit per E-Mail an interaktion@wahnsinn-ade.de.
Denn finanzielle Selbstbestimmung ist kein Ereignis. Sie entsteht Schritt für Schritt.
„Wer Ihren Cashflow kontrolliert, der kontrolliert Ihr Leben!“ — Thomas Reubert, Leicht war’s nicht, aber selfmade
#selfmade · #Kaffeeklatsch47 · thomasreubert5punkt0 · Manufaktur für diversifiziertes Einkommen · La dolce Vita, vino e panino
Wunder geschehen, wenn das Grundsätzliche geklärt ist. Denn dann gilt …
Unterschiede verbinden; Sie trennen nicht.
Zwei Menschen. Zwei Erfahrungen. Zwei vollkommen unterschiedliche Denkansätze.
Der eine sagt: „So funktioniert es.“ Der andere sagt: „Genau so würde ich es niemals machen.“
Und schon beginnt das, was wir heute viel zu oft erleben: Jeder verteidigt seine Sichtweise, statt neugierig auf die andere zu werden.
Dabei könnte genau dort etwas Fantastisches entstehen.
DU MUSST NICHT GLEICH DENKEN, UM GEMEINSAM WEITERZUKOMMEN
Die entscheidende Voraussetzung ist allerdings, dass etwas Grundsätzliches geklärt ist: Vertrauen, Respekt, Verlässlichkeit und ein gemeinsames Verständnis davon, wohin man eigentlich möchte.
Ist dieses Fundament vorhanden, müssen Unterschiede nicht mehr bekämpft werden.
Dann dürfen sie sich ergänzen.
Vielleicht sieht einer Risiken, die der andere übersieht. Einer denkt analytisch, der andere intuitiv. Einer kennt Systeme, der andere Menschen. Einer bringt jahrzehntelange Erfahrung mit, der andere einen Blick, der noch nicht durch Gewohnheiten eingeschränkt wurde.
Warum sollte daraus ein Problem entstehen?
Vielleicht liegt genau darin die Lösung.
ICH VERSUCHE NICHT, MENSCHEN ZU KOPIEREN
Das tue ich im Grunde jeden Tag: zuhören, verstehen, Erfahrungen miteinander verbinden und daraus etwas entwickeln, das vorher keiner der Beteiligten allein gesehen hat.
Für mich ist das Unternehmertum.
Nicht ständig beweisen zu wollen, dass der eigene Weg der einzig richtige ist.
Sondern zu fragen:
Was kannst du, was ich nicht kann? Was sehe ich, was du vielleicht übersiehst? Und was könnten wir gemeinsam daraus machen?
Genau deshalb halte ich Begegnungen für so wertvoll. Ein #Kaffeeklatsch47 ist für mich eben nicht einfach ein Kaffee. Er kann ein Wirkungsort sein. Ein Platz, an dem aus zwei Gedanken plötzlich ein dritter entsteht.
DIE BESTEN IDEEN ENTSTEHEN OFT ZWISCHEN DEN POSITIONEN
Vielleicht liegt dein nächster großer Schritt deshalb gar nicht in einem weiteren Seminar, Video oder Ratgeber.
Vielleicht sitzt er dir irgendwann gegenüber.
Aber würdest du ihn erkennen, wenn er vollkommen anders denkt als du?
In „Leicht war’s nicht, aber selfmade“ beschreibe ich genau diese Bedeutung eigener Erfahrungen, anderer Erfahrungen und persönlicher Überzeugungen für die Entwicklung eines Lebenskonzeptes.
KOMM IN KONTAKT – DENN ENTWICKLUNG BRAUCHT BEGEGNUNG
Im Format „Wahnsinn ade“ schaffen wir genau dafür Raum: für Gespräche, Perspektiven und den nächsten sinnvollen Schritt.
Dabei beginnt wirklicher Einfluss oft viel kleiner. Bei fünf Menschen.
Fünf Menschen, die Dir zuhören. Fünf Menschen, denen Du vertraust. Fünf Menschen, bei denen Dein Wort Gewicht hat. Fünf Menschen, deren Leben vielleicht ein kleines bisschen besser wird, weil es Dich gibt.
Und jetzt stell Dir etwas vor:
Was wäre, wenn jeder von uns tatsächlich Verantwortung für diesen kleinen persönlichen Wirkungskreis übernehmen würde?
Nicht, um andere zu bevormunden.
Sondern um sie zu stärken.
Mehr Mut. Mehr Selbstverantwortung. Mehr Lebensfreude. Mehr finanzielle Klarheit. Mehr Gesundheit. Mehr Miteinander.
Was wäre, wenn Du fünf Menschen dabei helfen würdest, ihre eigenen Möglichkeiten wiederzuentdecken?
Und diese fünf Menschen würden wiederum fünf andere positiv beeinflussen?
Dann reden wir plötzlich nicht mehr über Follower.
Dann reden wir über Wirkung.
Vielleicht ist genau das die Form von Einfluss, die wir heute viel dringender brauchen.
Nicht Menschen, die permanent sagen, was andere tun sollen.
Sondern Menschen, die vorleben, wie man Verantwortung übernimmt.
Menschen, die zuhören.
Menschen, die Fragen stellen.
Menschen, die andere nicht klein machen, um selbst größer zu wirken.
Denn vielleicht besteht ein kleines persönliches Paradies gar nicht aus Luxus.
Vielleicht besteht es aus Zeit.
Aus Freiheit.
Aus Gesundheit.
Aus Menschen, auf die man sich verlassen kann.
Aus der Möglichkeit, Entscheidungen zu treffen, ohne ständig Angst vor den Konsequenzen haben zu müssen.
Und jetzt kommt die vielleicht unbequemste Frage:
Wer sind Deine fünf Menschen?
Und wissen diese fünf eigentlich, dass sie Dir wichtig sind?
Was tust Du konkret dafür, dass ihr Leben durch Deinen Einfluss ein kleines bisschen besser wird?
Genau darum geht es für mich bei #selfmade, beim #Kaffeeklatsch47, bei thomasreubert5punkt0 und bei Wahnsinn ade.
Nicht um Selbstinszenierung.
Sondern um Verbindung.
Nicht um Reichweite.
Sondern um Relevanz.
Nicht darum, die ganze Welt auf einmal zu retten.
Sondern darum, die Welt eines Menschen ein Stück besser zu machen.
Und dann noch eines Menschen.
Und noch eines.
Du glaubst nicht, dass fünf Menschen reichen können?
„Auf diese Weise werden wir alle die Welt ein klein wenig besser machen, als wir sie vorgefunden haben!“ Thomas Reubert – „Leicht war’s nicht, aber selfmade“
Wir leben in einer Zeit, in der jeder scheinbar alles sofort wissen will.
Drei Sätze. Zwei Screenshots. Ein Reel. Eine schnelle Meinung.
Und dann glaubt man, man habe verstanden.
Aber ist das wirklich Verstehen?
Das „Big Picture“ entsteht selten in drei Minuten. Es entsteht, wenn Informationen zusammenpassen, wenn Zusammenhänge sichtbar werden und wenn aus einzelnen Gedanken plötzlich ein Bild wird.
Genau deshalb ist es manchmal klüger, nicht alles sofort erklären zu wollen.
Ein guter Impuls soll nicht erschlagen. Er soll neugierig machen.
Vielleicht kennst Du das selbst: Jemand erzählt Dir in zehn Minuten jedes Detail einer Idee. Zahlen. Vorteile. Hintergründe. Möglichkeiten.
Und irgendwann denkst Du nur noch:
„Zu viel.“
Das Problem ist nicht unbedingt die Information.
Das Problem ist die Reihenfolge.
Erst Orientierung. Dann Vertiefung.
Das ist die eigentliche Kunst.
Denn wer einem Menschen wirklich helfen will, muss nicht beweisen, wie viel er weiß. Er muss dafür sorgen, dass sein Gegenüber die Möglichkeit bekommt, selbst zu verstehen.
In „Leicht war’s nicht, aber selfmade“ beschreibe ich genau diesen Unterschied zwischen Theorie und Praxis: Wissen allein verändert noch nichts. Entscheidend ist, ob wir Zusammenhänge begreifen, Erfahrungen sammeln und das Gelernte tatsächlich anwenden.
Vielleicht solltest Du deshalb bei Deinem nächsten Gespräch nicht fragen:
„Wie erkläre ich ihm alles?“
Sondern:
„Was muss dieser Mensch jetzt verstehen, damit er selbst entscheiden kann, ob er tiefer einsteigen möchte?“
Das verändert Kommunikation.
Kein Druck.
Keine Informationslawine.
Keine 90-Minuten-Monologe.
Sondern Klarheit.
Ein Überblick.
Und anschließend die Einladung:
„Ich nehme mir 45 Minuten Zeit für Dich. Nimmst Du Dir auch 45 Minuten Zeit für Dich selbst?“
Denn genau darum geht es auch bei #Kaffeeklatsch47, #selfmade, thomasreubert5punkt0 und Wahnsinn ade.
Nicht um ein Ereignis, nach dem alles plötzlich anders sein soll.
KONTAKT heißt nicht verkaufen. KONTAKT heißt verstehen.
Viele Menschen machen beim ersten Gespräch schon den entscheidenden Fehler: Sie wollen erklären, überzeugen, präsentieren.
Dabei beginnt guter Kontakt viel früher.
Mit Interesse. Mit Zuhören. Mit einer ehrlichen Frage: Was beschäftigt diesen Menschen eigentlich?
Denn niemand wacht morgens auf und denkt: „Heute möchte ich unbedingt ein neues Produkt, ein Coaching oder irgendein Geschäftsmodell kennenlernen.“
Menschen denken an ihre Probleme. An Wünsche. An Träume, die vielleicht schon viel zu lange warten. An Dinge, die sie gern verändern würden.
Und genau dort beginnt Beziehung.
Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht: „Was möchte ich erzählen?“
Sondern:
„Was könnte für mein Gegenüber tatsächlich wertvoll sein?“
Das ist ein gewaltiger Unterschied.
Vielleicht sagt jemand: „Eigentlich läuft doch alles ganz gut.“
Wirklich?
Oder bedeutet „gut“ nur, dass die Rechnungen bezahlt sind, der Kalender voll ist und das Leben irgendwie funktioniert?
Wann hast Du zuletzt jemanden gefragt:
„Was würdest Du verändern, wenn Du wüsstest, dass es möglich ist?“
Plötzlich geht es nicht mehr um ein Angebot.
Es geht um den Menschen.
Genau diese Haltung steckt auch hinter dem Gedanken „Kontakt (Interesse wecken)“: nicht möglichst schnell abschließen, sondern eine Information anbieten, die möglicherweise ein Problem löst oder einen Menschen seinem Wunsch, Traum oder Ziel näher bringt. Auch im Gamechanger-Handout wird Kontakt ausdrücklich als erster Schritt eines einfachen Prozesses beschrieben – vor Information, Nachbesprechung und einem möglichen Start.
Einfluss beginnt dort, wo Dein Gegenüber nach dem Gespräch mehr Möglichkeiten sieht als vorher.
Nicht weil Du ihn überredet hast.
Sondern weil Du eine Frage gestellt hast, die etwas in Bewegung bringt.
Vielleicht ist genau das der Unterschied zwischen Verkaufen und wirklichem Einfluss.
In „Leicht war’s nicht, aber selfmade“ beschreibe ich, warum echter Einfluss nicht gekauft werden kann und warum für mich wertvolle Beziehungen auf Vertrauen, Ethik und Moral beruhen.
Und genau darum geht es bei #Kaffeeklatsch47, #selfmade, thomasreubert5punkt0 und Wahnsinn ade:
Menschen kommen miteinander ins Gespräch.
Nicht als Event. Sondern als Beginn eines Prozesses.
Wenn Du spürst, dass ein gutes Gespräch vielleicht auch bei Dir etwas verändern könnte, dann komm in Kontakt.
Fast jeder will heute Influencer sein. Und alle wollen …
Follower. Reichweite. Likes. Kommentare. Sichtbarkeit. Und natürlich möglichst viele Menschen, die hören, was man zu sagen hat.
Aber vielleicht sollten wir uns einmal eine ziemlich unangenehme Frage stellen:
Wie viel EINFLUSS haben wir eigentlich wirklich?
Nicht: Wie viele Menschen folgen uns?
Nicht: Wie viele sehen unsere Story?
Nicht: Wie viele Herzen erscheinen unter einem Beitrag?
Sondern:
Hört tatsächlich irgendjemand auf uns?
Und noch wichtiger:
Wird das Leben eines anderen Menschen besser, weil es uns gibt?
Denn möglicherweise haben wir irgendwann angefangen, Aufmerksamkeit mit Einfluss zu verwechseln.
100.000 Follower – und niemand verändert irgendetwas?
Stell Dir vor, 100.000 Menschen sehen jeden Tag, was Du frühstückst.
Sie kennen Dein Auto.
Deinen Urlaub.
Deine Kleidung.
Deine Meinung.
Vielleicht wissen sie sogar, welchen Kaffee Du trinkst.
Beeindruckend.
Aber was passiert, wenn sie das Smartphone wieder weglegen?
Hat sich irgendetwas in ihrem Leben verändert?
Denken sie anders?
Handeln sie anders?
Treffen sie bessere Entscheidungen?
Kümmern sie sich besser um ihre Gesundheit?
Übernehmen sie mehr Verantwortung?
Entdecken sie vielleicht sogar einen längst vergessenen Traum wieder?
Oder haben sie einfach nur 45 Sekunden ihres Lebens konsumiert?
Das ist für mich ein gewaltiger Unterschied.
Reichweite kann man messen. Einfluss muss man erleben.
Mein Doc hat mir diese Frage längst beantwortet
Wenn ich darüber nachdenke, was wirklicher Einfluss bedeutet, fällt mir immer wieder Dr. med. Ulrich Strunz ein.
Mein Doc.
Ein Mensch, dessen Bücher, Gedanken, Impulse und persönliche Worte mein eigenes Leben ganz konkret beeinflusst haben.
Nicht theoretisch.
Nicht mit irgendeinem schicken Motivationsspruch.
Sondern im wirklichen Leben.
Laufen.
Ernährung.
Denken.
Gesundheit.
Eigenverantwortung.
Und irgendwann sogar die Erkenntnis, dass ein Ironman (Triathlon) vor allem auch eine Frage dessen ist, was im Kopf passiert.
Ich habe diese Erfahrungen in „Leicht war’s nicht, aber selfmade“ beschrieben.
Und genau deshalb ist Strunz für mich ein einflussreicher Mensch.
Nicht deshalb, weil Menschen seinen Namen kennen.
Sondern weil Menschen aufgrund seiner Gedanken etwas in ihrem Leben verändern.
Genau dort beginnt für mich Einfluss.
Vielleicht brauchen wir eine neue Definition von „Influencer“
Was wäre, wenn ein Influencer nicht der Mensch mit 250.000 Followern wäre?
Was wäre, wenn es einfach der Mensch wäre, der anderen hilft, ihr Leben ein kleines bisschen besser zu machen?
Dann könnte die Mutter Influencerin sein, die ihrem Kind Selbstvertrauen gibt.
Der Freund, der einen Freund nach einer Niederlage wieder aufrichtet.
Der Unternehmer, der einem Mitarbeiter eine echte Perspektive eröffnet.
Der Mensch, der einem anderen zeigt, wie er besser mit Geld umgehen kann.
Derjenige, der jemanden wieder zum Sport bringt.
Oder derjenige, der einem Menschen nach Jahren wieder die Frage stellt:
„Was wolltest Du eigentlich einmal aus Deinem Leben machen?“
Vielleicht hat dieser Mensch keine 100 Follower.
Vielleicht bekommt er keinen einzigen Like.
Vielleicht gibt es nicht einmal ein Foto davon.
Und trotzdem hat er Einfluss.
Emerson hat Erfolg erstaunlich anders beschrieben
In meinem Buch zitiere ich Ralph Waldo Emerson mit einer Definition von Erfolg, die mich bis heute beschäftigt.
Darin geht es unter anderem darum, viel zu lachen, die Liebe von Kindern zu gewinnen, die Welt ein wenig besser zu hinterlassen, gesellschaftliche Verhältnisse zu verbessern, Menschen zu helfen, gesünder zu werden – und am Ende zu wissen: Dass ein Leben leichter atmet, seit Du gelebt hast.
Was für eine Definition.
Kein Kontostand.
Keine Followerzahl.
Keine Position.
Keine Visitenkarte.
Keine Reichweite.
Sondern Wirkung.
Und vielleicht sollten wir genau daran unseren persönlichen Einfluss messen.
Eine kleine Challenge: FÜNF Menschen
Vergiss für einen Moment 10.000 Follower.
Vergiss Reichweite.
Vergiss Algorithmen.
Vergiss die Frage, wie Du möglichst viele Menschen erreichen kannst.
Und stell Dir stattdessen eine andere Frage:
Welchen fünf Menschen könntest Du helfen, ihr Leben positiv zu verändern?
Fünf.
Nicht fünftausend.
Fünf.
Kennst Du fünf Menschen, denen Du wirklich zuhören könntest?
Fünf Menschen, denen eine Deiner Erfahrungen helfen könnte?
Fünf Menschen, die vielleicht eine Perspektive brauchen?
Fünf Menschen, denen Du einen Zusammenhang erklären kannst, den Du selbst bereits verstanden hast?
Fünf Menschen, die vielleicht längst spüren, dass sie etwas verändern möchten – aber noch nicht wissen, wo sie anfangen sollen?
Und jetzt wird es spannend:
Was würde passieren, wenn diese fünf Menschen wiederum fünf Menschen positiv beeinflussen?
Plötzlich reden wir nicht mehr über Follower.
Wir reden über Multiplikation.
Wir reden über Verantwortung.
Wir reden über Gemeinschaft.
Und irgendwann reden wir über etwas, das diesen Namen tatsächlich verdient:
TEAM.
TEAM ist nicht: „Leute unter mir“
Genau hier wird für mich auch der Begriff TEAM interessant.
Ein Team ist doch nicht einfach eine Ansammlung von Menschen auf irgendeiner Liste.
Und TEAM bedeutet erst recht nicht:
„Schau mal, wie viele Leute zu mir gehören.“
Vielleicht bedeutet echtes Team vielmehr:
Menschen entwickeln Menschen.
Einer hilft dem anderen.
Erfahrungen werden weitergegeben.
Wissen wird geteilt.
Der eine kennt etwas, was der andere noch nicht kennt.
Der andere kann etwas, was der erste nicht kann.
Menschen ergänzen sich.
Menschen wachsen miteinander.
Und plötzlich wird aus:
„Was kann ICH erreichen?“
eine völlig andere Frage:
„Was können WIR füreinander möglich machen?“
Das gefällt mir sehr viel besser.
Willst Du Follower – oder möchtest Du etwas hinterlassen?
Vielleicht ist das die eigentliche Frage unserer Zeit.
Möchtest Du gesehen werden?
Oder möchtest Du etwas bewirken?
Möchtest Du bekannt sein?
Oder möchtest Du für einige Menschen bedeutsam sein?
Möchtest Du, dass Menschen Dir folgen?
Oder möchtest Du ihnen dabei helfen, ihren eigenen Weg zu finden?
Denn genau darum geht es für mich bei Selbstbestimmung.
Nicht darum, einen neuen Guru zu suchen.
Nicht darum, dem nächsten Trend hinterherzulaufen.
Und schon gar nicht darum, sich von irgendeinem Menschen erzählen zu lassen, wie das eigene Leben auszusehen hat.
Es geht darum, Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen.
Erfahrungen auszutauschen.
Fragen zu stellen.
Zusammenhänge zu erkennen.
Und danach wieder selbst zu entscheiden.
Das ist #selfmade.
Vielleicht beginnt Einfluss bei einem Cappuccino.
Genau deshalb ist mir #Kaffeeklatsch47 so wichtig.
Kein großes Spektakel.
Kein Motivationsfeuerwerk.
Kein „In 90 Minuten zu Deinem neuen Leben“.
Sondern Menschen.
Gespräche.
Erfahrungen.
Vielleicht ein Cappuccino.
Und eine einzige Frage, die plötzlich etwas in Bewegung bringt.
Denn Entwicklung ist selten ein Ereignis.
Sie ist ein Prozess.
Ein Gespräch.
Ein Gedanke.
Eine Erkenntnis.
Ein kleiner Schritt.
Noch ein Schritt.
Und irgendwann blickst Du zurück und stellst fest:
Da hat sich tatsächlich etwas verändert.
Vielleicht ist genau das echter Einfluss.
Und wer sind Deine fünf?
Ich möchte Dir deshalb heute keine Theorie mitgeben.
Sondern eine Aufgabe.
Denk an fünf Menschen.
Schreib ihre Namen auf.
Und dann frag Dich bei jedem Einzelnen:
Was könnte ich diesem Menschen geben, das sein Leben vielleicht ein kleines bisschen besser macht?
Keine Belehrung.
Keinen ungefragten Ratschlag.
Keinen Verkaufstrick.
Vielleicht einfach Aufmerksamkeit.
Eine Erfahrung.
Eine Frage.
Eine Verbindung.
Oder ein ehrliches:
„Wie geht es Dir eigentlich wirklich?“
Und dann beobachte, was passiert.
Vielleicht brauchst Du gar keine Million Follower.
Vielleicht reichen fünf Menschen, bei denen Dein Leben tatsächlich einen Unterschied macht.
Und möglicherweise ist das viel näher an Erfolg, als vieles von dem, was uns heute als Erfolg verkauft wird.
Wahnsinn ade – nicht als Ereignis. Als Prozess.
Genau solche Fragen beschäftigen uns auch bei „Wahnsinn ade“.
Nicht: Wie wirst Du möglichst schnell jemand anderes?
Sondern:
Wer bist Du eigentlich?
Was möchtest Du bewirken?
Welche Erfahrungen kannst Du weitergeben?
Was möchtest Du aus Deinem Leben machen?
Und mit welchen Menschen möchtest Du diesen Weg gehen?
Wenn Dich solche Fragen beschäftigen, dann komm in Kontakt.
Am liebsten persönlich, wenn es möglich ist.
Denn nichts ersetzt für mich das echte Gespräch zwischen Menschen.
Komm in Kontakt. Sei in Kontakt. Und bleib in Kontakt.
Denn ein Prozess beginnt nicht mit dem perfekten Plan.
Er beginnt meistens mit einem ersten Gespräch.
Und vielleicht sitzt bei diesem Gespräch schon einer Deiner fünf Menschen mit am Tisch.
Aus „Leicht war’s nicht, aber selfmade“
„Und ich bin mir sicher, dass jeder von uns sein eigenes Leben und das Leben der Menschen, die wir lieben, entscheidend verbessern kann. Das ist Erfolg.“
— Thomas Reubert
thomasreubert5punkt0 · Manufaktur für diversifiziertes Einkommen · #selfmade · „Leicht war’s nicht, aber selfmade“
Der Kern ist bewusst nicht „Werde Influencer“, sondern die wesentlich unbequemere Frage: „Wessen Leben wird durch mich tatsächlich besser?“ Das verbindet Strunz, Emerson, meine eigene Erfahrung miteinander.
Netzwerk? Für viele offenbar nur, solange es ihnen selbst nutzt.
Alle reden von Netzwerk. Von Gemeinschaft. Von Kooperation. Von „Win-win“.
Und dann wird es interessant.
Solange ich dir meine Kontakte öffne, Menschen zusammenbringe, Empfehlungen ausspreche oder Türen öffne, ist Netzwerken plötzlich eine fantastische Sache.
Aber was passiert, wenn die Richtung sich umdreht?
Wenn du gefragt wirst: „Wen könntest DU miteinander verbinden?“ „Welche Tür könntest DU öffnen?“ „Welchen Kontakt könntest DU beitragen?“
Wird es dann plötzlich still?
Genau hier trennt sich Netzwerk von Bla-Bla-Bla.
Ein echtes Netzwerk ist keine Einbahnstraße. Es ist ein System, in dem Wert zirkuliert. Und deshalb bedeutet Netzwerk für mich nicht einmal Win-win.
Es bedeutet:
WIN – WIN – WIN.
Du gewinnst. Ich gewinne. Und ein weiterer Mensch gewinnt, weil wir miteinander statt gegeneinander denken.
Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht:
„Was kann mir dieses Netzwerk bringen?“
Sondern:
„Was bringe ICH in dieses Netzwerk ein?“
Und vielleicht noch unbequemer:
Würdest du deine wertvollsten Kontakte genauso selbstverständlich teilen, wie du erwartest, dass andere ihre Kontakte mit dir teilen?
Wenn du bei dieser Frage kurz nachdenken musst, beginnt vielleicht genau dort echtes Netzwerken.
Nicht als Ereignis. Nicht als Visitenkartentausch. Nicht als Eigenmarketing mit Gemeinschaftsetikett.
Sondern als Prozess aus Vertrauen, Verlässlichkeit und gegenseitigem Beitrag.
Genau darüber sprechen wir bei „Wahnsinn ade“. Persönlich ist mir immer noch am liebsten. Wenn das nicht möglich ist: Schreib einfach an interaktion@wahnsinn-ade.de oder geh auf https://wahnsinn-ade.de.
Denn Kontakt entsteht nicht durch einen Like. Beziehung entsteht Schritt für Schritt. Und genau darin unterscheiden sich Prozesse von Ereignissen.
Wie es in „Leicht war’s nicht, aber selfmade“ heißt:
„Wer anderen zu Reichtum verhilft, wird auch selbst zu Reichtum gelangen.“
Vielleicht gilt genau das nicht nur für Geld – sondern auch für Kontakte, Chancen und Möglichkeiten.
#selfmade | Manufaktur für diversifiziertes Einkommen | „Leicht war’s nicht, aber selfmade“
Loyalität ist kein Gehorsam und ein Netzwerk ist kein Selbstbedienungsladen.
„Never push a loyal person to the point where they don’t care anymore.“
Dieser Satz trifft einen wunden Punkt.
Denn loyale Menschen gehen selten beim ersten Gegenwind. Sie bleiben. Sie tragen mit. Sie helfen, gleichen aus, halten Zusagen ein und übernehmen Verantwortung – manchmal sogar für Dinge, die gar nicht ihre Verantwortung wären.
Doch Loyalität ist nicht unendlich belastbar.
Wer einen loyalen Menschen immer wieder enttäuscht, ausnutzt oder als selbstverständlich betrachtet, darf sich nicht wundern, wenn irgendwann etwas Entscheidendes geschieht:
Dieser Mensch streitet nicht mehr. Er erklärt nichts mehr. Er kämpft nicht mehr um die Verbindung.
Er hört auf, sich zu kümmern.
Und genau dann ist meistens nicht nur eine Beziehung beschädigt. Dann wurde Vertrauen verspielt.
Viele nennen es Netzwerk – und meinen ihren persönlichen Vorteil
Das Wort „Netzwerk“ wird heute beinahe inflationär verwendet.
Menschen vernetzen sich, sammeln Kontakte, verteilen Visitenkarten, kommentieren Beiträge und sprechen von Kooperation. Doch hinter der freundlichen Fassade steht häufig nur eine Frage:
„Was bringt mir dieser Mensch?“
Das ist kein Netzwerk.
Das ist ein persönliches Vorteilsprogramm mit menschlicher Benutzeroberfläche.
Ein echtes Netzwerk beginnt dort, wo Menschen nicht nur nehmen wollen. Es lebt von einem bewussten Geben und Nehmen. Nicht als kleinkarierte Buchhaltung, bei der jede Gefälligkeit sofort verrechnet wird. Sondern als Haltung:
Ich bin bereit, einen Beitrag zu leisten. Und ich erwarte, dass auch du bereit bist, deinen Beitrag zu leisten.
Diese Erwartung ist nicht egoistisch. Sie ist gesund.
Denn ein Netzwerk, in dem einer dauerhaft gibt und der andere selbstverständlich nimmt, ist keine Gemeinschaft. Es ist ein Abhängigkeitsverhältnis.
Ich tue es, weil ich will – nicht, weil ich muss
Für mich ist das ein entscheidender Unterschied.
Ich unterstütze Menschen nicht, weil ich dazu gezwungen werde. Ich halte mein Wort nicht, weil irgendeine Vorschrift mich dazu verpflichtet. Ich bleibe nicht verlässlich, weil ich Angst vor einer schlechten Bewertung habe.
Ich tue es, weil ich will.
Weil es meinen Werten entspricht.
Das ist gelebte Freiheit.
Echte Freiheit bedeutet nämlich nicht, tun und lassen zu können, was man gerade möchte. Freiheit zeigt sich darin, bewusst zu entscheiden, wofür man steht – und dann auch entsprechend zu handeln.
Wer nur dann loyal ist, wenn es bequem ist, handelt nicht loyal. Wer nur dann hilft, wenn ein unmittelbarer Vorteil winkt, lebt kein Netzwerk. Wer nur dann zu seinem Wort steht, wenn keine Kosten entstehen, besitzt keine Haltung.
Werte zeigen sich nicht in Sonntagsreden. Sie zeigen sich montagmorgens, wenn es unbequem wird.
Loyalität gegenüber dem Arbeitgeber – oder gegenüber den eigenen Werten?
Viele Menschen tun Dinge, weil sie sich ihrem Arbeitgeber gegenüber loyal fühlen.
Diese Loyalität kann wertvoll sein. Unternehmen brauchen verlässliche Menschen. Teams brauchen Kolleginnen und Kollegen, die Verantwortung übernehmen. Zusammenarbeit funktioniert nicht ohne Vertrauen.
Doch Loyalität darf niemals bedeuten, das eigene Gewissen an der Bürotür abzugeben.
Ein Gehalt ist eine vertragliche Gegenleistung für Arbeit. Es ist kein Kaufvertrag über die persönliche Haltung.
Loyalität im Sinne echter Freiheit orientiert sich deshalb nicht zuerst daran, von wem du dein Geld bekommst. Sie orientiert sich daran, welche Werte du vertrittst.
Was geschieht, wenn dein Arbeitgeber etwas erwartet, das deinen Überzeugungen widerspricht?
Was geschieht, wenn du schweigen sollst, obwohl du einen Missstand erkennst?
Was geschieht, wenn du Menschen etwas empfehlen sollst, von dessen Wert du selbst nicht überzeugt bist?
Genau dort beginnt die ehrliche Prüfung.
Bist du einem System loyal, weil du davon abhängig bist? Oder bist du deinen Werten treu, weil du selbstbestimmt leben willst?
Das ist keine Aufforderung, impulsiv den Arbeitsplatz zu kündigen. Das wäre häufig nur das nächste ereignisorientierte Verhalten. Heute empört, morgen gekündigt, übermorgen frustriert.
Es geht um Bewusstsein.
Es geht darum, Abhängigkeiten zu erkennen, Alternativen aufzubauen und Schritt für Schritt wieder handlungsfähig zu werden.
Die soziale Maske und der verdrängte Preis
Viele Menschen tragen im beruflichen und gesellschaftlichen Umfeld eine Persona – eine soziale Maske.
Nach außen wirken sie loyal, belastbar und angepasst. Sie lächeln, obwohl sie innerlich längst müde sind. Sie sagen Ja, obwohl alles in ihnen Nein ruft. Sie bewahren den Frieden, zahlen dafür aber mit der eigenen Würde.
Der verdrängte Ärger wandert in den Schatten.
Dort wächst er weiter.
Bis aus Hilfsbereitschaft Bitterkeit wird. Aus Verlässlichkeit Rückzug. Aus Loyalität Gleichgültigkeit.
Das Problem ist nicht Loyalität. Das Problem ist Loyalität ohne Grenzen, ohne Gegenseitigkeit und ohne geklärte Werte.
Ein reifer Mensch muss nicht kalt werden. Er darf klar werden.
Erst das Grundsätzliche klären
Auf Seite 211 meines Buches „Leicht war’s nicht, aber selfmade“ steht ein Satz, der für jede private Beziehung, jedes Unternehmen und jedes Netzwerk richtungsweisend ist:
„Wenn das Grundsätzliche nicht geklärt ist, macht es keinen Sinn, etwas miteinander zu unternehmen.“
Was ist dieses Grundsätzliche?
Es sind Fragen wie:
Was verstehen wir unter Verlässlichkeit? Wie gehen wir miteinander um? Was bedeutet Geben und Nehmen? Wie sprechen wir Konflikte an? Was geschieht, wenn Interessen auseinandergehen? Welche Werte sind nicht verhandelbar?
Viele Menschen überspringen diese Fragen.
Sie starten begeistert ein gemeinsames Projekt, gehen geschäftliche Verbindungen ein oder versprechen sich gegenseitige Unterstützung. Alles fühlt sich zunächst großartig an. Doch sobald Belastung entsteht, zeigt sich, dass jeder unter Netzwerk, Loyalität und Verantwortung etwas völlig anderes verstanden hat.
Dann wird aus Begeisterung Enttäuschung.
Nicht unbedingt, weil jemand ein schlechter Mensch ist. Sondern weil das Grundsätzliche nie geklärt wurde.
Ein echtes Netzwerk hält nicht alles aus – aber es spricht über alles
Ein belastbares Netzwerk besteht nicht aus Menschen, die sich ständig gegenseitig recht geben.
Es besteht aus Menschen, die ehrlich miteinander sprechen können.
Menschen, die einander nicht nur feiern, sondern auch spiegeln. Die Konflikte nicht vermeiden, sondern respektvoll klären. Die einen Beitrag nicht als Eintrittskarte für spätere Forderungen betrachten.
Ein solches Netzwerk braucht drei Dinge:
Klarheit. Gegenseitigkeit. Verlässlichkeit.
Klarheit darüber, was miteinander möglich ist.
Gegenseitigkeit, damit nicht einer dauerhaft trägt.
Verlässlichkeit, damit aus Worten Vertrauen entstehen kann.
Erst dann wird aus einer Ansammlung von Kontakten eine echte Gemeinschaft.
Kontakte machen dich nicht reich – Beziehungen jedoch können dein Leben verändern
Du kannst Tausende Kontakte besitzen und trotzdem allein sein.
Du kannst eine große Reichweite haben und niemandem wirklich vertrauen.
Du kannst ständig von „Community“ sprechen und doch nur Menschen um dich versammeln, solange sie dir nützlich sind.
Ein echtes Netzwerk zeigt sich nicht in der Anzahl der Namen in deinem Telefon.
Es zeigt sich in den Antworten auf andere Fragen:
Wer sagt dir ehrlich seine Meinung? Wer bleibt verlässlich, wenn es unbequem wird? Wem kannst du helfen, ohne dich selbst zu verlieren? Wer freut sich über deinen Erfolg, ohne ihn kleinzureden? Mit wem kannst du das Grundsätzliche wirklich klären?
Solche Beziehungen entstehen nicht in einem einzigen emotionalen Moment. Sie wachsen durch wiederholte Begegnung, ehrlichen Austausch und gemeinsam gemachte Erfahrungen.
Darum ist auch #Kaffeeklatsch47 mehr als gemeinsames Kaffeetrinken. Es ist eine Einladung, wieder miteinander ins Gespräch zu kommen. Ohne FOMO. Ohne hektischen Verkaufsdruck. Ohne die übliche Fassade.
Denn bevor Menschen gemeinsam etwas unternehmen, sollten sie einander erst einmal wirklich begegnen.
Loyalität braucht auch den Mut zum Nein
Ein Nein kann loyaler sein als ein unehrliches Ja.
Ein Nein zu Ausnutzung. Ein Nein zu Manipulation. Ein Nein zu Beziehungen, in denen Geben nur in eine Richtung funktioniert. Ein Nein zu einem beruflichen Umfeld, das dauerhaft die eigenen Werte verletzt.
Dieses Nein muss nicht laut, verletzend oder dramatisch sein.
Es kann ruhig sein.
Klar.
Konsequent.
Selbstbestimmt.
Der Held in uns will kämpfen. Der Fürsorgliche will helfen. Der Liebende will die Verbindung bewahren. Doch der Weise erinnert uns daran, genau hinzusehen. Und der Herrscher übernimmt Verantwortung für die eigenen Grenzen.
Reife entsteht, wenn diese Kräfte nicht gegeneinander arbeiten, sondern miteinander.
Prüfe dein eigenes Netzwerk
Vielleicht lohnt sich heute keine Bewertung anderer, sondern eine ehrliche Selbstprüfung: Lebe ich Netzwerk – oder suche ich hauptsächlich meinen Vorteil?
Melde ich mich auch dann, wenn ich nichts brauche?
Halte ich Zusagen ein?
Spreche ich offen über Erwartungen?
Erkenne ich den Beitrag anderer an?
Bin ich loyal zu meinen Werten – oder nur zu meiner Bequemlichkeit?
Und vielleicht die wichtigste Frage:
Bin ich selbst der Mensch, den ich gern in meinem Netzwerk hätte?
Diese Frage kann wehtun.
Aber genau dort beginnt Entwicklung.
Wahnsinn ade: Komm in Kontakt – und bleib in Kontakt
Ein selbstbestimmtes Leben entsteht nicht durch einen motivierenden Satz, einen einzigen Vortrag oder eine spontane Entscheidung.
Es entsteht in einem Prozess.
Schritt für Schritt.
Im Format „Wahnsinn ade“ geht es darum, die eigenen Denk- und Verhaltensmuster ehrlich zu erkennen, Werte zu klären und daraus konkrete Veränderungen im Alltag entstehen zu lassen.
Komm in Kontakt. Sei in Kontakt. Und bleib in Kontakt.
Denn Prozesse kommen nur Schritt für Schritt in Gang. Genau darin unterscheiden sie sich von Ereignissen. Ereignisorientierte Menschen warten häufig auf den großen Moment, den perfekten Impuls oder die eine Lösung – und bleiben am Ende frustriert zurück.
Entwicklung ist kein Feuerwerk.
Entwicklung ist ein Weg.
„Wenn das Grundsätzliche nicht geklärt ist, macht es keinen Sinn, etwas miteinander zu unternehmen.“ — Thomas Reubert, Leicht war’s nicht, aber selfmade
Und vergiss niemals: Du hast natürlich immer recht – auf Basis dessen, was du glaubst.
Evidenzbasiert heißt: Entscheidungen auf Grundlage der besten verfügbaren Belege zu treffen … ohne dabei den eigenen Kopf an der Garderobe abzugeben.
Und genau hier wird es spannend. Denn manchmal ist nicht der Mangel an Belegen das Problem. Manchmal ist das Problem, dass Menschen schweigen, obwohl sie etwas sehen. Obwohl sie Zweifel haben. Obwohl ihre innere Stimme längst sagt: Moment mal. Passt das wirklich?
Warum ist das so?
Es ist ein menschliches Schutzprogramm, nicht herausfallen zu wollen. Wir wollen dazugehören. Wir wollen nicht die Nervensäge sein. Nicht der Querulant. Nicht derjenige, der im Meeting sagt: „Ich sehe da ein Risiko.“
Also schweigen viele.
Und weil alle schweigen, glaubt jeder: „Ich bin wohl der Einzige, der Bedenken hat.„
Die Psychologie nennt das pluralistische Ignoranz: Den Irrtum, mit der eigenen Wahrnehmung allein zu sein. Und genau daraus entsteht einer der gefährlichsten Zustände überhaupt: Kollektive Zustimmung bei innerem Zweifel.
Nach außen: Nicken. Innen: Unruhe. Nach außen: „Passt schon.“ Innen: Wahnsinn.
Evidenzbasiertes Denken und empirisch gesammelte Erfahrungen ist der Ausweg aus diesem Wahnsinn. Empirik bedeutet: Erkenntnis aus Beobachtung, Erfahrung und überprüfbarer Wirklichkeit. Also nicht nur Theorie, nicht nur Meinung, nicht nur Bauchgefühl, sondern: Was zeigt sich wiederholt im echten Leben?
Denn evidenzbasiert bedeutet eben nicht: „Die Mehrheit wird schon recht haben.“ Es bedeutet auch nicht: „Die Autorität hat gesprochen, also ist die Sache erledigt.“
Eine Aussage oder Methode stützt sich nicht nur auf Meinung, Bauchgefühl oder Autorität, sondern auf nachprüfbare Belege. Und gleichzeitig gilt: Evidenzbasiert heißt nicht automatisch wahr, sondern: Nach aktuellem Stand der verfügbaren Belege ist etwas gut begründet.
Das ist erwachsenes Denken. Und genau dieses erwachsene Denken hatten Pioniere immer schon nötig. Schon im Jahr 2014 berichtete mein Doc über Leitlinien!
Und zwar evidenzbasierte. Diese seien langsam zur Basis der deutschen Medizin geworden. Um genau zu sein: Der Universitätsmedizin!
Eigentlich wünschenswert. Jeder Arzt bekommt so genaue Richtlinien an die Hand, also Gebrauchsanleitungen, wie er seine Therapie zu gestalten hat.
Bringt kja dann auch Rechtssicherheit. Bei möglichen juristischen Auseinandersetzungen. Die Leitlinien gelten. Ein paar hatte der Doc immer wieder mal beschrieben. Nicht nur er – mein Doc – hatte sich gefragt: Weshalb sind diese evidenzbasierten Leitlinien eigentlich so grauenvoll falsch? So eindeutig unrichtig?
Weshalb bekommt der Mensch mit hohem Blutdruck nicht als erstes gesagt: Nimm ab, lauf‘ jeden Tag um dein Leben, sondern … nimm‘ diese und jene Tablette?
Weshalb soll ein Diabetiker massiv Zucker in Form von Kohlenhydraten essen? Wenn er doch zuckerkrank ist? Was sind das für seltsame Leitlinien?
Nun, ganz einfach: Die basieren auf Studien. Das war`s auch schon. Seit wir den hübschen Ausdruck Schrottstudien kennen, ahnen wir … das Unheil.
In die gleiche Richtung zielte wohl die Aussage eines Dozenten im Studium zu den Statistiken im Allgemeinen. Er meinte: „Glauben sie nie einer Statistik, die sie nicht selbst gefälscht haben.“
Deshalb liebe ich den Ansatz, die nötigen Daten und Erfahrungen selbst zu sammeln. Und mit der richtigen Fragestellung die richtigen Daten zu erheben. Es geht ums Zusammenhänge und Entscheidungskompetenz!
Mal sehen, wann die Fachleute dereinst einmal einräumen werden, dass sich viele Fakten bestätigt haben, die vielleicht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht evidenzbasierte Erhebungen vorliegen (sollen oder dürfen …)
Das könnte wohl auch mit pluralistische Ignoranz beschrieben werden!?
Nicht, weil jeder Gegner böse war. Nicht, weil jede Behörde falsch lag. Sondern weil Systeme dazu neigen, das Bekannte zu schützen. Besonders dann, wenn ein neuer Gedanke unbequem ist.
In meinem Buch aus dem Jahr 2020 „Leicht war’s nicht, aber selfmade“ wird beschrieben, dass Ärzte nach Leitlinien arbeiten und dadurch rechtlich auf der sicheren Seite sind.
Wer leitliniengerecht behandelt, ist abgesichert. Wer dagegen auf Bewegung, Ernährung, Nahrungsergänzung und molekularmedizinische Ansätze setzt, kann angreifbar werden, wenn etwas schiefläuft. Genau hier entsteht ein Systemanreiz: Standard schlägt Mut. Absicherung schlägt Individualität. Leitlinie schlägt Lebensstil.
Und dann fällt mir immer und immer wieder dieser Satz ein. Und er bleibt hängen:
„Wer heilt, hat recht!“
Natürlich ist das kein Freifahrtschein für Unsinn. Nicht jede Behauptung wird wahr, nur weil sie anders klingt. Nicht jede Alternative ist besser, nur weil sie gegen den Mainstream steht. Auch das wäre wieder Denkfaulheit — nur in die andere Richtung.
Aber der Satz rüttelt wach.
Denn er stellt eine unbequeme Frage: Dient das System wirklich dem Menschen — oder dient der Mensch irgendwann nur noch dem System?
Bei Strunz geht es in dieser Darstellung um „Frohmedizin“ statt „Drohmedizin“, um Bewegung, Blutwerte, Ernährung, Eiweiß, mentale Stärke, Vitalität und das Denken in Richtung „forever young“.
Es geht um den Mut, Lebensstil nicht als nettes Beiwerk zu behandeln, sondern als Fundament.
Wer meiner persönlichen Einladung folgt, erfährt auch etwas über meine persönlicher Erfahrung und den Weg zurück in Energie und Lebensmut. Mit zwar kleinen Schritten. Mit Bewegung, bewusster Ernährung und dem Ernstnehmen des eigenen Körpers.
Und jetzt schlagen wir die Brücke zu Kapitalanlagen. Denn im Finanzbereich passiert exakt dasselbe.
Auch dort gibt es Leitlinien. Und es gibt Glaubenssätze. Nicht medizinische, sondern mentale.
„Mach eine Lebensversicherung.“ „Kauf Fonds und warte lang genug.“ „Immobilien sind immer sicher.“ „Aktien schlagen langfristig alles.“ „Diversifikation löst jedes Problem.“ „Der Berater wird schon wissen, was er tut.“
Klingt vertraut, oder?
Viele Menschen nicken. Nicht, weil sie es verstanden haben. Sondern weil alle nicken.
Pluralistische Ignoranz am Beratungstisch.
Der Kunde versteht das Produkt nicht wirklich. Der Berater spricht in Fachsprache. Die Unterlagen sind dick. Die Risiken klingen theoretisch. Der Zeitdruck ist real. Und innerlich denkt der Mensch: Ich müsste eigentlich noch einmal nachfragen.
Aber er fragt nicht.
Weil er nicht dumm wirken will. Weil er nicht misstrauisch erscheinen will. Weil er glaubt, alle anderen hätten das verstanden.
Und genau dort beginnt finanzieller Wahnsinn.
Evidenzbasiert investieren heißt deshalb nicht: Eine Studie finden, die zur eigenen Meinung passt. Das wäre nur „Google mit Krawatte“.
Evidenzbasiert investieren heißt: Welche Daten gibt es? Wie wurden sie erhoben? Wer verdient an der Interpretation? Welche Gegenbelege gibt es? Und passt das Ergebnis zur Realität, zur eigenen Lebenssituation und zur eigenen Risikotragfähigkeit?
Historische Renditen sind hilfreich. Aber sie garantieren nicht die Zukunft.
Ein Prospekt ist Information. Aber noch kein Bewusstsein.
Ein Berater kann erklären. Aber nicht Deine Verantwortung übernehmen.
Und ein Finanzprodukt kann sinnvoll sein. Aber nur dann, wenn Du verstehst, welchen Zweck es in Deinem Leben erfüllt.
Im Kontext von Cashflow und Vermögensaufbau wird sehr klar, dass es nicht reicht, einfach nur zu sparen, ohne die wirklich wichtigen Details zu beleuchten. Mainstream bedeutet oft, Geld jemand anderem zur Verfügung zu stellen, ohne den eigenen Zweck wirklich zu prüfen.
Wer die Brücke schlagen will, muss lernen, auf Cashflow, Kontrolle, Transparenz und einkommensproduzierende Vermögenswerte zu achten.
Das ist die gemeinsame Linie von Medizin und Kapitalanlage:
Nicht blind glauben. Nicht blind ablehnen. Nicht blind nicken.
Sondern prüfen. Verstehen. Entscheiden. Handeln.
In der Medizin kann das bedeuten: Nicht nur Symptome verwalten, sondern Lebensstil, Bewegung, Ernährung, Blutwerte und Eigenverantwortung ernst nehmen.
In der Kapitalanlage kann das bedeuten: Nicht nur Renditeversprechen sammeln, sondern Cashflow, Risiko, Kosten, Liquidität, Kontrolle und persönliche Ziele verstehen.
In beiden Fällen gilt: Wer nur dem System folgt, ohne zu denken, landet irgendwann möglicherweise in einem Leben, das auf dem Papier korrekt aussieht — sich aber innerlich falsch anfühlt.
Und genau das ist der Punkt von Wahnsinn ade.
Raus aus dem automatischen Nicken. Raus aus der Fassade. Raus aus dem Schweigen. Raus aus der Angst, mit der eigenen Wahrnehmung allein zu sein.
Rein in Kontakt. Rein in Bewusstsein. Rein in echte Selbstverantwortung.
Denn Prozesse beginnen nicht mit einem Event. Prozesse beginnen mit einem ehrlichen Satz.
Zum Beispiel:
„Ich habe dazu eine Frage.“ „Ich verstehe das noch nicht.“ „Welche Belege sprechen wirklich dafür?“ „Wer profitiert davon, wenn ich das glaube?“ „Passt das wirklich zu meinem Leben?“
Das ist kein Widerstand. Das ist Würde.
Wenn Du spürst, dass Du nicht länger nur funktionieren, nicken und durchhalten willst, dann komm in Kontakt. Schreib eine E-Mail an interaktion@wahnsinn-ade.de oder informiere Dich auf https://wahnsinn-ade.de.
In Kontakt kommen. In Kontakt sein. In Kontakt bleiben. Genau so kommen Prozesse in Gang. Schritt für Schritt. Nicht hektisch. Nicht fomo-getrieben. Sondern bewusst.
Zitat aus dem Wissensschatz: „Aus einem Irrtum wird keine Wahrheit, auch wenn man ihn noch so weit verbreitet, und aus einer Wahrheit wird kein Irrtum, auch wenn kein Mensch sie sieht.“