Analog leben, analog arbeiten, analog einkaufen, analog kommunizieren …
Analog, weil ich’s will. Und weil ich’s kann!
Online einkaufen ist praktisch. Schnell. Effizient. Zwei Klicks, PayPal, Paket vor der Tür.
Und genau darin liegt für mich das Problem:
Es ist erschreckend stumpfsinnig geworden.
Du scrollst. Du klickst. Du vergleichst. Du bestellst. Und irgendwann steht ein Karton vor der Haustür.
War das jetzt Konsum? Oder war das schon Leben?
Denn wenn ich mir etwas Besonderes gönne, dann will ich nicht nur einen Gegenstand besitzen. Ich will den Moment erleben.
Gucci ist für mich mehr als „In den Warenkorb“.
Ich will die Tür öffnen. Die Atmosphäre spüren. Stoffe anfassen. Farben im echten Licht sehen. Ich will einem Menschen gegenüberstehen, der mich anschaut und fragt:
„Was suchen Sie eigentlich?“
Vielleicht weiß ich das ja noch gar nicht.
Genau dafür gibt es Beratung.
Vielleicht einen Espresso dazu. Ein Wasser. Ein Gespräch. Ein Lächeln. Zeit.
Und plötzlich wird aus Einkaufen etwas, das Amazon, irgendein Algorithmus oder der nächste Online-Shop niemals liefern kann:
Menschliche Nähe.
Bei Moncler möchte ich eine Jacke nicht auf einem 6,7-Zoll-Display beurteilen. Ich möchte sie anziehen. Mich bewegen. In den Spiegel schauen. Vielleicht sagt jemand: „Probieren Sie lieber dieses Modell.“
Und vielleicht hat dieser Mensch recht.
Was für eine geradezu revolutionäre Idee im Jahr 2026:
Ein echter Mensch hilft einem anderen echten Menschen.
Bei Prada möchte ich Leder riechen, Verarbeitung sehen, eine Tasche in die Hand nehmen. Nicht zwölf Produktbilder vergrößern und anschließend drei Bewertungen von Menschen lesen, die ich weder kenne noch jemals kennenlernen werde.
Luxus beginnt für mich nicht beim Preis. Luxus beginnt bei Zeit.
Zeit für Beratung. Zeit für Aufmerksamkeit. Zeit für einen Espresso. Zeit für ein Gespräch.
Und irgendwann habe ich verstanden: Genau darum geht es auch beim Lebensstil.
Kann ich mir leisten, langsam zu sein? Kann ich mir leisten, selbst zu entscheiden? Kann ich mir leisten, nicht jeden vermeintlich effizienteren Weg gehen zu müssen?
Das ist Freiheit.
Nicht alles digitalisieren, weil es geht. Sondern analog bleiben, weil ich es will – und weil ich es kann.
Vielleicht solltest du dich deshalb beim nächsten Online-Kauf einmal fragen:
Will ich dieses Produkt wirklich nur besitzen? Oder möchte ich den Kauf auch erleben?
Für mich gehört zu La dolce Vita, vino e panino genau das: Menschen, Gespräche, Qualität, Atmosphäre und die Freiheit, sich Zeit nehmen zu dürfen.
Auch deshalb gibt es #Kaffeeklatsch47, die Manufaktur für diversifiziertes Einkommen und Wahnsinn ade. Denn finanzielle Freiheit ist am Ende nicht dafür da, möglichst viel Zeug zu kaufen.
Freiheit soll dir ermöglichen, dein Leben nach deinen eigenen Regeln zu gestalten.
Komm in Kontakt. Persönlich am liebsten. Oder über wahnsinn-ade.de beziehungsweise per Mail an interaktion@wahnsinn-ade.de.
Denn Entwicklung entsteht nicht durch einen Klick. Sie entsteht durch Begegnung.
„Der Wert eines Geschenkes wird nicht anhand des ausgegebenen Geldbetrages gemessen, sondern an der Absicht des Menschen, der es Ihnen schenkt.“ — Thomas Reubert, Leicht war’s nicht, aber selfmade
#selfmade · #Kaffeeklatsch47 · thomasreubert5punkt0 · La dolce Vita, vino e panino
Wir leben in einer Zeit, in der jeder scheinbar alles sofort wissen will.
Drei Sätze. Zwei Screenshots. Ein Reel. Eine schnelle Meinung.
Und dann glaubt man, man habe verstanden.
Aber ist das wirklich Verstehen?
Das „Big Picture“ entsteht selten in drei Minuten. Es entsteht, wenn Informationen zusammenpassen, wenn Zusammenhänge sichtbar werden und wenn aus einzelnen Gedanken plötzlich ein Bild wird.
Genau deshalb ist es manchmal klüger, nicht alles sofort erklären zu wollen.
Ein guter Impuls soll nicht erschlagen. Er soll neugierig machen.
Vielleicht kennst Du das selbst: Jemand erzählt Dir in zehn Minuten jedes Detail einer Idee. Zahlen. Vorteile. Hintergründe. Möglichkeiten.
Und irgendwann denkst Du nur noch:
„Zu viel.“
Das Problem ist nicht unbedingt die Information.
Das Problem ist die Reihenfolge.
Erst Orientierung. Dann Vertiefung.
Das ist die eigentliche Kunst.
Denn wer einem Menschen wirklich helfen will, muss nicht beweisen, wie viel er weiß. Er muss dafür sorgen, dass sein Gegenüber die Möglichkeit bekommt, selbst zu verstehen.
In „Leicht war’s nicht, aber selfmade“ beschreibe ich genau diesen Unterschied zwischen Theorie und Praxis: Wissen allein verändert noch nichts. Entscheidend ist, ob wir Zusammenhänge begreifen, Erfahrungen sammeln und das Gelernte tatsächlich anwenden.
Vielleicht solltest Du deshalb bei Deinem nächsten Gespräch nicht fragen:
„Wie erkläre ich ihm alles?“
Sondern:
„Was muss dieser Mensch jetzt verstehen, damit er selbst entscheiden kann, ob er tiefer einsteigen möchte?“
Das verändert Kommunikation.
Kein Druck.
Keine Informationslawine.
Keine 90-Minuten-Monologe.
Sondern Klarheit.
Ein Überblick.
Und anschließend die Einladung:
„Ich nehme mir 45 Minuten Zeit für Dich. Nimmst Du Dir auch 45 Minuten Zeit für Dich selbst?“
Denn genau darum geht es auch bei #Kaffeeklatsch47, #selfmade, thomasreubert5punkt0 und Wahnsinn ade.
Nicht um ein Ereignis, nach dem alles plötzlich anders sein soll.
Was, wenn Sichtbarkeit wichtiger wird, als Wirkung?
Wenn Sichtbarkeit wichtiger wird als Wirkung, haben wir ein Problem.
Wir leben in einer merkwürdigen Zeit.
Noch nie konnten so viele Menschen gleichzeitig senden. Noch nie war es so einfach, eine Meinung, ein Gesicht oder irgendeine Botschaft in die Welt zu drücken.
Und trotzdem stellt sich eine unangenehme Frage:
Wird dadurch wirklich mehr Wert geschaffen?
Oder produzieren wir inzwischen vor allem eines: Aufmerksamkeit für Aufmerksamkeit?
Plattformen belohnen, was festhält. Was aufregt. Was bestätigt. Was empört. Was Menschen möglichst lange klicken, wischen und diskutieren lässt.
Und plötzlich entsteht ein absurdes Spiel.
Wer ruhig erklärt, verliert gegen den, der schreit. Wer differenziert, verliert gegen den, der vereinfacht. Wer arbeitet, verliert scheinbar gegen den, der sich beim „Arbeiten“ filmt.
Zumindest gemessen an Reichweite.
Aber seit wann ist Reichweite eigentlich ein Beweis für Relevanz?
Die gefährlichste Blase ist vielleicht die eigene Bedeutung.
Follower. Likes. Kommentare. Personal Branding. Positionierung.
Alles messbar.
Nur eines wird erstaunlich selten gemessen:
Was wird durch Dich tatsächlich besser?
Hat jemand nach dem Kontakt mit Dir eine bessere Entscheidung getroffen?
Ist ein Problem gelöst worden?
Ist etwas entstanden?
Ein Arbeitsplatz? Ein Produkt? Mehr Sicherheit? Mehr Wissen? Mehr Lebensqualität?
Oder ist lediglich der nächste Post entstanden?
Genau hier beginnt für mich Bubble Building.
Eine Blase kann gigantisch werden und trotzdem innen nahezu leer sein.
Einfluss zeigt sich nicht daran, wie viele Menschen Dich sehen. Sondern daran, was sich im Leben anderer Menschen durch Dich verändert.
Das ist der Unterschied zwischen Influencern und Menschen, die tatsächlich Einfluss ausüben.
Und genau deshalb geht es bei #selfmade, thomasreubert5punkt0, dem #Kaffeeklatsch47 und der Manufaktur für diversifiziertes Einkommen nicht darum, möglichst laut zu sein.
Es geht darum, miteinander etwas zu entwickeln, das trägt.
Auch in „Leicht war’s nicht, aber selfmade“ zieht sich ein Gedanke immer wieder durch meine Erfahrungen: Nicht theoretisches Gerede verändert ein Leben, sondern Erkenntnis, Disziplin, Erfahrung und die Bereitschaft, daraus Konsequenzen zu ziehen.
Vielleicht brauchst Du also gar keine größere Bühne.
Vielleicht brauchst Du mehr Substanz.
Mehr echte Gespräche.
Mehr Menschen, denen Du tatsächlich helfen kannst.
Und vielleicht solltest Du Dich heute nur eines fragen:
Wer hat ganz konkret etwas davon, dass es mich gibt?
Wenn diese Frage etwas in Dir auslöst, dann lass uns darüber sprechen.
KONTAKT heißt nicht verkaufen. KONTAKT heißt verstehen.
Viele Menschen machen beim ersten Gespräch schon den entscheidenden Fehler: Sie wollen erklären, überzeugen, präsentieren.
Dabei beginnt guter Kontakt viel früher.
Mit Interesse. Mit Zuhören. Mit einer ehrlichen Frage: Was beschäftigt diesen Menschen eigentlich?
Denn niemand wacht morgens auf und denkt: „Heute möchte ich unbedingt ein neues Produkt, ein Coaching oder irgendein Geschäftsmodell kennenlernen.“
Menschen denken an ihre Probleme. An Wünsche. An Träume, die vielleicht schon viel zu lange warten. An Dinge, die sie gern verändern würden.
Und genau dort beginnt Beziehung.
Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht: „Was möchte ich erzählen?“
Sondern:
„Was könnte für mein Gegenüber tatsächlich wertvoll sein?“
Das ist ein gewaltiger Unterschied.
Vielleicht sagt jemand: „Eigentlich läuft doch alles ganz gut.“
Wirklich?
Oder bedeutet „gut“ nur, dass die Rechnungen bezahlt sind, der Kalender voll ist und das Leben irgendwie funktioniert?
Wann hast Du zuletzt jemanden gefragt:
„Was würdest Du verändern, wenn Du wüsstest, dass es möglich ist?“
Plötzlich geht es nicht mehr um ein Angebot.
Es geht um den Menschen.
Genau diese Haltung steckt auch hinter dem Gedanken „Kontakt (Interesse wecken)“: nicht möglichst schnell abschließen, sondern eine Information anbieten, die möglicherweise ein Problem löst oder einen Menschen seinem Wunsch, Traum oder Ziel näher bringt. Auch im Gamechanger-Handout wird Kontakt ausdrücklich als erster Schritt eines einfachen Prozesses beschrieben – vor Information, Nachbesprechung und einem möglichen Start.
Einfluss beginnt dort, wo Dein Gegenüber nach dem Gespräch mehr Möglichkeiten sieht als vorher.
Nicht weil Du ihn überredet hast.
Sondern weil Du eine Frage gestellt hast, die etwas in Bewegung bringt.
Vielleicht ist genau das der Unterschied zwischen Verkaufen und wirklichem Einfluss.
In „Leicht war’s nicht, aber selfmade“ beschreibe ich, warum echter Einfluss nicht gekauft werden kann und warum für mich wertvolle Beziehungen auf Vertrauen, Ethik und Moral beruhen.
Und genau darum geht es bei #Kaffeeklatsch47, #selfmade, thomasreubert5punkt0 und Wahnsinn ade:
Menschen kommen miteinander ins Gespräch.
Nicht als Event. Sondern als Beginn eines Prozesses.
Wenn Du spürst, dass ein gutes Gespräch vielleicht auch bei Dir etwas verändern könnte, dann komm in Kontakt.
Es gibt Geschäfte und es gibt andere Geschäfte! Geschäfte ohne gemeinsames WARUM? Dann bleibt am Ende oft nur der Preis.
Und Menschen, die wir über den Preis gewinnen, verlieren wir auch über den Preis. Also was soll das? Worum geht es eigentlich tatsächlich?
Diese Gedanken bringen uns auf einen entscheidenden Punkt: Vertrauen entsteht nicht dadurch, dass wir möglichst jedem etwas – möglichst billig – verkaufen. Es entsteht dort, wo Menschen eine gemeinsame Überzeugung entdecken.
Und genau da wird es interessant: Mit wem machst Du eigentlich Geschäfte?
Vielleicht kennst Du das: Ein Angebot klingt gut. Der Preis stimmt. Die Zahlen sehen vernünftig aus. Also sagt man Ja.
Doch irgendwann wird es schwierig. Eine Entscheidung muss getroffen werden. Ein Problem taucht auf. Plötzlich zeigt sich, ob da vorher wirklich eine Beziehung entstanden ist – oder lediglich eine Transaktion.
Der günstigste Preis verbindet keine Menschen. Ein gemeinsames WARUM schon.
Ich habe in mehr als drei Jahrzehnten erlebt, wie schnell vermeintliche Sicherheiten verschwinden können. 2013 durfte ich sogar erleben, wie sich innerhalb kürzester Zeit nahezu alles verändern kann, worauf man sich vorher verlassen hatte. Solche Erfahrungen verändern den Blick auf Menschen, Vertrauen und Geschäft.
Heute interessiert mich deshalb viel weniger:
„Was kann mir jemand verkaufen?“
Mich interessiert:
„Wofür steht dieser Mensch, wenn es einmal unbequem wird?“
Und vielleicht solltest Du Dir dieselbe Frage stellen.
Wer bleibt erreichbar, wenn es schwierig wird? Wer sagt Dir auch einmal etwas, das Du gerade nicht hören möchtest? Wer interessiert sich tatsächlich dafür, ob sich Dein Leben durch die Zusammenarbeit verbessert?
Einfluss ist nicht dasselbe wie Reichweite.
Wir leben in einer Zeit voller „Influencer“. Aber was bedeutet Einfluss eigentlich wirklich?
Wenn nach einem Gespräch nichts anders ist als vorher – war das dann Einfluss?
Oder beginnt wirklicher Einfluss erst dort, wo Menschen gemeinsam etwas verändern?
Genau darum geht es bei #selfmade, beim #Kaffeeklatsch47, bei thomasreubert5punkt0 und in der Manufaktur für diversifiziertes Einkommen: Nicht Menschen zu überreden, sondern miteinander herauszufinden, was tatsächlich zu einem besseren, freieren und selbstbestimmteren Leben beitragen kann.
Vielleicht brauchst Du gar nicht noch mehr Informationen. Vielleicht brauchst Du ein anderes Gespräch.
Eines ohne FOMO. Ohne künstlichen Zeitdruck. Ohne „Du musst jetzt!“.
Ein Gespräch darüber, wo Du heute stehst – und wo Du eigentlich hinwillst.
Genau dafür gibt es „Wahnsinn ade“.
Denn Entwicklung ist kein Ereignis. Entwicklung ist ein Prozess. Sie beginnt mit einem Gespräch, setzt sich mit einer Entscheidung fort und wächst durch konsequente kleine Schritte.
Persönlich ist mir immer noch am liebsten. Hauptsache, wir kommen miteinander ins Gespräch – und bleiben es.
Aus „Leicht war’s nicht, aber selfmade“:
„Es ging damals nicht mehr um Finanzprodukte und deren Verkauf, sondern um Konzepte und Strategien für ein besseres Leben.“
Leicht war’s nicht, aber selfmade. La dolce Vita, vino e panino.
p.s. Natürlich haben Influencer recht, wenn sie anmerken, dass Einfluß auch entsteht, wenn jemand Angst hat, nicht dabei gewesen zu sein. FOMO also. Aber das ist nicht die Art von Einfluß die ich meine und lebe … Lass‘ dich überraschen!
Die spannende Frage ist, was wir dabei über uns selbst erfahren.
Was bedeutet Geld für Dich? Sicherheit? Freiheit? Status? Ruhe? Möglichkeiten?
Und jetzt stell Dir vor, jemand sagt zu Dir: „Verdopple Dein Geld.“
Was passiert in Deinem Kopf?
Denkst Du sofort an Aktien, Immobilien, Bitcoin oder irgendeinen Geheimtipp? Oder kommt zuerst der Gedanke: „Bloß nichts verlieren!“ Genau an dieser Stelle wird es interessant. Denn häufig reden wir über Geld – und merken gar nicht, dass wir eigentlich über unsere Gewohnheiten, Ängste und Möglichkeiten sprechen.
Wie viel Geld könntest Du heute überhaupt verdoppeln?
100 Euro? 1.000? 10.000?
Und warum genau diese Summe?
Vielleicht lautet die viel wichtigere Frage nämlich nicht: Wie verdopple ich Geld? Sondern: Wie schaffe ich regelmäßig Überschüsse, aus denen überhaupt etwas wachsen kann?
Finanzielle Freiheit beginnt nicht mit dem spektakulären Investment. Sie beginnt viel unscheinbarer: Mit Cashflow, Selbstdisziplin, Entscheidungen und der Bereitschaft, Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen.
Wie schnell muss Geld sich eigentlich verdoppeln?
Ein Jahr? Fünf Jahre? Zehn?
Unsere Zeit liebt Geschwindigkeit. Doch Geschwindigkeit ist kein Wert an sich. Wer nur fragt, wie schnell etwas geht, übersieht leicht die entscheidende Frage:
Wie verlässlich kann ich das wiederholen?
Ein glücklicher Treffer ist ein Ereignis. Ein funktionierender Prozess verändert Dein Leben.
Genau deshalb beschäftigt mich heute viel stärker, wie Menschen diversifiziertes Einkommen aufbauen, als irgendein Versprechen vom schnellen Reichtum. Systeme statt Hoffnung. Entwicklung statt Hektik. Miteinander statt Selbstdarstellung.
Wie oft hast Du Dein Geld schon verdoppelt?
Vielleicht noch nie.
Dann wäre meine nächste Frage: Wie oft hast Du bereits Deine Fähigkeiten, Deine Kontakte, Dein Wissen oder Deinen persönlichen Wert verdoppelt?
Denn genau dort beginnt Selbstwirksamkeit.
In „Leicht war’s nicht, aber selfmade“ beschreibe ich den Wandel weg vom bloßen Verkauf hin zu Konzepten und Strategien für ein besseres, selbstbestimmteres Leben. Ein Gedanke darin begleitet mich bis heute: „Wer anderen zu Reichtum verhilft, wird auch selbst zu Reichtum gelangen.“
Vielleicht musst Du also nicht zuerst Dein Geld verdoppeln. Vielleicht solltest Du Deine Möglichkeiten verdoppeln.
Mehr verdienen müsste doch automatisch bedeuten: Mehr Vermögen.
Ein gutes Einkommen müsste doch Sicherheit schaffen.
Und wer fleißig spart, müsste finanziell irgendwann frei sein.
Klingt logisch. Ist es aber oft nicht.
Denn genau hier beginnt das Problem.
Finanzbildung funktioniert in vielen Punkten nicht so, wie unser Bauchgefühl es uns suggeriert. In „Leicht war’s nicht, aber selfmade“ beschreibe ich deshalb ganz bewusst: „Das Problem der meisten Menschen ist, dass Finanzbildung kontraintuitiv ist. Sie ist nicht logisch.“
Du kannst viel verdienen und trotzdem unfrei sein.
Vielleicht kennst du genau diesen Zustand.
Das Gehalt kommt.
Die Rechnungen werden bezahlt.
Das Auto läuft.
Der Urlaub ist gebucht.
Und trotzdem hängt jede größere Entscheidung davon ab, ob im nächsten Monat wieder Geld auf dein Konto kommt.
Dann lautet die entscheidende Frage nicht:
„Kann ich mir mein Leben leisten?“
Sondern:
„Wie lange funktioniert mein Leben, wenn mein Einkommen morgen ausbleibt?“
Plötzlich bekommt finanzielle Freiheit eine völlig andere Bedeutung.
Nicht dein Einkommen entscheidet. Dein System entscheidet.
Wer mehr verdient und gleichzeitig seine Lebenshaltungskosten immer weiter erhöht, fühlt sich vielleicht wohlhabender – wird aber nicht automatisch freier.
Wer dagegen lernt, Cashflow zu verstehen, Ausgaben bewusst zu steuern und Einkommen zu diversifizieren, schafft Handlungsspielraum.
Und genau dieser Handlungsspielraum ist der Unterschied zwischen:
Ich kann alles bezahlen.
und
Ich kann Entscheidungen treffen, ohne dass mein Monatsgehalt jede einzelne davon genehmigen muss.
Das ist kein kleiner Unterschied.
Das ist Lebensqualität.
Vielleicht brauchst du deshalb nicht einfach nur mehr Geld. Vielleicht brauchst du mehr finanzielle Klarheit.
Wie viel Geld fließt jeden Monat tatsächlich in dein Leben hinein?
Wie viel davon verschwindet sofort wieder?
Welche Einkommensquelle würde weiterlaufen, wenn du morgen nicht arbeiten könntest?
Welche deiner Entscheidungen ist wirklich strategisch – und welche fühlt sich nur vertraut an?
Das sind keine bequemen Fragen.
Aber genau dort beginnt Selbstwirksamkeit.
Finanzielle Bildung bedeutet nicht, mehr Finanzprodukte zu kennen.
Sie bedeutet, Zusammenhänge zu verstehen.
Und dann anders zu handeln.
Schritt für Schritt.
Genau darum geht es auch bei Wahnsinn ade: Raus aus Gewohnheiten, die sich sicher anfühlen, aber langfristig abhängig machen. Rein in mehr Bewusstsein, Eigenverantwortung und echte Entscheidungsfreiheit.
Fast jeder will heute Influencer sein. Und alle wollen …
Follower. Reichweite. Likes. Kommentare. Sichtbarkeit. Und natürlich möglichst viele Menschen, die hören, was man zu sagen hat.
Aber vielleicht sollten wir uns einmal eine ziemlich unangenehme Frage stellen:
Wie viel EINFLUSS haben wir eigentlich wirklich?
Nicht: Wie viele Menschen folgen uns?
Nicht: Wie viele sehen unsere Story?
Nicht: Wie viele Herzen erscheinen unter einem Beitrag?
Sondern:
Hört tatsächlich irgendjemand auf uns?
Und noch wichtiger:
Wird das Leben eines anderen Menschen besser, weil es uns gibt?
Denn möglicherweise haben wir irgendwann angefangen, Aufmerksamkeit mit Einfluss zu verwechseln.
100.000 Follower – und niemand verändert irgendetwas?
Stell Dir vor, 100.000 Menschen sehen jeden Tag, was Du frühstückst.
Sie kennen Dein Auto.
Deinen Urlaub.
Deine Kleidung.
Deine Meinung.
Vielleicht wissen sie sogar, welchen Kaffee Du trinkst.
Beeindruckend.
Aber was passiert, wenn sie das Smartphone wieder weglegen?
Hat sich irgendetwas in ihrem Leben verändert?
Denken sie anders?
Handeln sie anders?
Treffen sie bessere Entscheidungen?
Kümmern sie sich besser um ihre Gesundheit?
Übernehmen sie mehr Verantwortung?
Entdecken sie vielleicht sogar einen längst vergessenen Traum wieder?
Oder haben sie einfach nur 45 Sekunden ihres Lebens konsumiert?
Das ist für mich ein gewaltiger Unterschied.
Reichweite kann man messen. Einfluss muss man erleben.
Mein Doc hat mir diese Frage längst beantwortet
Wenn ich darüber nachdenke, was wirklicher Einfluss bedeutet, fällt mir immer wieder Dr. med. Ulrich Strunz ein.
Mein Doc.
Ein Mensch, dessen Bücher, Gedanken, Impulse und persönliche Worte mein eigenes Leben ganz konkret beeinflusst haben.
Nicht theoretisch.
Nicht mit irgendeinem schicken Motivationsspruch.
Sondern im wirklichen Leben.
Laufen.
Ernährung.
Denken.
Gesundheit.
Eigenverantwortung.
Und irgendwann sogar die Erkenntnis, dass ein Ironman (Triathlon) vor allem auch eine Frage dessen ist, was im Kopf passiert.
Ich habe diese Erfahrungen in „Leicht war’s nicht, aber selfmade“ beschrieben.
Und genau deshalb ist Strunz für mich ein einflussreicher Mensch.
Nicht deshalb, weil Menschen seinen Namen kennen.
Sondern weil Menschen aufgrund seiner Gedanken etwas in ihrem Leben verändern.
Genau dort beginnt für mich Einfluss.
Vielleicht brauchen wir eine neue Definition von „Influencer“
Was wäre, wenn ein Influencer nicht der Mensch mit 250.000 Followern wäre?
Was wäre, wenn es einfach der Mensch wäre, der anderen hilft, ihr Leben ein kleines bisschen besser zu machen?
Dann könnte die Mutter Influencerin sein, die ihrem Kind Selbstvertrauen gibt.
Der Freund, der einen Freund nach einer Niederlage wieder aufrichtet.
Der Unternehmer, der einem Mitarbeiter eine echte Perspektive eröffnet.
Der Mensch, der einem anderen zeigt, wie er besser mit Geld umgehen kann.
Derjenige, der jemanden wieder zum Sport bringt.
Oder derjenige, der einem Menschen nach Jahren wieder die Frage stellt:
„Was wolltest Du eigentlich einmal aus Deinem Leben machen?“
Vielleicht hat dieser Mensch keine 100 Follower.
Vielleicht bekommt er keinen einzigen Like.
Vielleicht gibt es nicht einmal ein Foto davon.
Und trotzdem hat er Einfluss.
Emerson hat Erfolg erstaunlich anders beschrieben
In meinem Buch zitiere ich Ralph Waldo Emerson mit einer Definition von Erfolg, die mich bis heute beschäftigt.
Darin geht es unter anderem darum, viel zu lachen, die Liebe von Kindern zu gewinnen, die Welt ein wenig besser zu hinterlassen, gesellschaftliche Verhältnisse zu verbessern, Menschen zu helfen, gesünder zu werden – und am Ende zu wissen: Dass ein Leben leichter atmet, seit Du gelebt hast.
Was für eine Definition.
Kein Kontostand.
Keine Followerzahl.
Keine Position.
Keine Visitenkarte.
Keine Reichweite.
Sondern Wirkung.
Und vielleicht sollten wir genau daran unseren persönlichen Einfluss messen.
Eine kleine Challenge: FÜNF Menschen
Vergiss für einen Moment 10.000 Follower.
Vergiss Reichweite.
Vergiss Algorithmen.
Vergiss die Frage, wie Du möglichst viele Menschen erreichen kannst.
Und stell Dir stattdessen eine andere Frage:
Welchen fünf Menschen könntest Du helfen, ihr Leben positiv zu verändern?
Fünf.
Nicht fünftausend.
Fünf.
Kennst Du fünf Menschen, denen Du wirklich zuhören könntest?
Fünf Menschen, denen eine Deiner Erfahrungen helfen könnte?
Fünf Menschen, die vielleicht eine Perspektive brauchen?
Fünf Menschen, denen Du einen Zusammenhang erklären kannst, den Du selbst bereits verstanden hast?
Fünf Menschen, die vielleicht längst spüren, dass sie etwas verändern möchten – aber noch nicht wissen, wo sie anfangen sollen?
Und jetzt wird es spannend:
Was würde passieren, wenn diese fünf Menschen wiederum fünf Menschen positiv beeinflussen?
Plötzlich reden wir nicht mehr über Follower.
Wir reden über Multiplikation.
Wir reden über Verantwortung.
Wir reden über Gemeinschaft.
Und irgendwann reden wir über etwas, das diesen Namen tatsächlich verdient:
TEAM.
TEAM ist nicht: „Leute unter mir“
Genau hier wird für mich auch der Begriff TEAM interessant.
Ein Team ist doch nicht einfach eine Ansammlung von Menschen auf irgendeiner Liste.
Und TEAM bedeutet erst recht nicht:
„Schau mal, wie viele Leute zu mir gehören.“
Vielleicht bedeutet echtes Team vielmehr:
Menschen entwickeln Menschen.
Einer hilft dem anderen.
Erfahrungen werden weitergegeben.
Wissen wird geteilt.
Der eine kennt etwas, was der andere noch nicht kennt.
Der andere kann etwas, was der erste nicht kann.
Menschen ergänzen sich.
Menschen wachsen miteinander.
Und plötzlich wird aus:
„Was kann ICH erreichen?“
eine völlig andere Frage:
„Was können WIR füreinander möglich machen?“
Das gefällt mir sehr viel besser.
Willst Du Follower – oder möchtest Du etwas hinterlassen?
Vielleicht ist das die eigentliche Frage unserer Zeit.
Möchtest Du gesehen werden?
Oder möchtest Du etwas bewirken?
Möchtest Du bekannt sein?
Oder möchtest Du für einige Menschen bedeutsam sein?
Möchtest Du, dass Menschen Dir folgen?
Oder möchtest Du ihnen dabei helfen, ihren eigenen Weg zu finden?
Denn genau darum geht es für mich bei Selbstbestimmung.
Nicht darum, einen neuen Guru zu suchen.
Nicht darum, dem nächsten Trend hinterherzulaufen.
Und schon gar nicht darum, sich von irgendeinem Menschen erzählen zu lassen, wie das eigene Leben auszusehen hat.
Es geht darum, Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen.
Erfahrungen auszutauschen.
Fragen zu stellen.
Zusammenhänge zu erkennen.
Und danach wieder selbst zu entscheiden.
Das ist #selfmade.
Vielleicht beginnt Einfluss bei einem Cappuccino.
Genau deshalb ist mir #Kaffeeklatsch47 so wichtig.
Kein großes Spektakel.
Kein Motivationsfeuerwerk.
Kein „In 90 Minuten zu Deinem neuen Leben“.
Sondern Menschen.
Gespräche.
Erfahrungen.
Vielleicht ein Cappuccino.
Und eine einzige Frage, die plötzlich etwas in Bewegung bringt.
Denn Entwicklung ist selten ein Ereignis.
Sie ist ein Prozess.
Ein Gespräch.
Ein Gedanke.
Eine Erkenntnis.
Ein kleiner Schritt.
Noch ein Schritt.
Und irgendwann blickst Du zurück und stellst fest:
Da hat sich tatsächlich etwas verändert.
Vielleicht ist genau das echter Einfluss.
Und wer sind Deine fünf?
Ich möchte Dir deshalb heute keine Theorie mitgeben.
Sondern eine Aufgabe.
Denk an fünf Menschen.
Schreib ihre Namen auf.
Und dann frag Dich bei jedem Einzelnen:
Was könnte ich diesem Menschen geben, das sein Leben vielleicht ein kleines bisschen besser macht?
Keine Belehrung.
Keinen ungefragten Ratschlag.
Keinen Verkaufstrick.
Vielleicht einfach Aufmerksamkeit.
Eine Erfahrung.
Eine Frage.
Eine Verbindung.
Oder ein ehrliches:
„Wie geht es Dir eigentlich wirklich?“
Und dann beobachte, was passiert.
Vielleicht brauchst Du gar keine Million Follower.
Vielleicht reichen fünf Menschen, bei denen Dein Leben tatsächlich einen Unterschied macht.
Und möglicherweise ist das viel näher an Erfolg, als vieles von dem, was uns heute als Erfolg verkauft wird.
Wahnsinn ade – nicht als Ereignis. Als Prozess.
Genau solche Fragen beschäftigen uns auch bei „Wahnsinn ade“.
Nicht: Wie wirst Du möglichst schnell jemand anderes?
Sondern:
Wer bist Du eigentlich?
Was möchtest Du bewirken?
Welche Erfahrungen kannst Du weitergeben?
Was möchtest Du aus Deinem Leben machen?
Und mit welchen Menschen möchtest Du diesen Weg gehen?
Wenn Dich solche Fragen beschäftigen, dann komm in Kontakt.
Am liebsten persönlich, wenn es möglich ist.
Denn nichts ersetzt für mich das echte Gespräch zwischen Menschen.
Komm in Kontakt. Sei in Kontakt. Und bleib in Kontakt.
Denn ein Prozess beginnt nicht mit dem perfekten Plan.
Er beginnt meistens mit einem ersten Gespräch.
Und vielleicht sitzt bei diesem Gespräch schon einer Deiner fünf Menschen mit am Tisch.
Aus „Leicht war’s nicht, aber selfmade“
„Und ich bin mir sicher, dass jeder von uns sein eigenes Leben und das Leben der Menschen, die wir lieben, entscheidend verbessern kann. Das ist Erfolg.“
— Thomas Reubert
thomasreubert5punkt0 · Manufaktur für diversifiziertes Einkommen · #selfmade · „Leicht war’s nicht, aber selfmade“
Der Kern ist bewusst nicht „Werde Influencer“, sondern die wesentlich unbequemere Frage: „Wessen Leben wird durch mich tatsächlich besser?“ Das verbindet Strunz, Emerson, meine eigene Erfahrung miteinander.
„Das war doch klar.“ „Das konnte ja nicht funktionieren.“ „Hab ich doch gleich gesagt.“
Und erstaunlich viele tun genau das.
Im Nachhinein ist plötzlich alles logisch. Jede Krise war vorhersehbar. Jede Fehlentscheidung offensichtlich. Jeder Absturz angeblich unausweichlich.
Nur eine Frage bleibt:
Warum hast Du es dann vorher nicht anders gemacht?
Genau hier trennt sich Meinung von finanzieller Intelligenz.
Finanzintelligentere Menschen beschäftigen sich mit der Vergangenheit, aber nicht um sich selbst nachträglich recht zu geben.
Sie beschäftigen sich mit ihr, um Muster zu erkennen.
Sie fragen:
Was ist damals wirklich passiert? Welche Zusammenhänge gibt es tatsächlich? Welche Zahlen erzählen die Geschichte? Welche Entscheidungen hatten welche Folgen? Und was davon kann sich wiederholen?
Denn Vergangenheit ist kein Friedhof für alte Fehler.
Sie ist ein Archiv voller Hinweise.
Wer diese Hinweise versteht, bekommt keinen Blick in eine Glaskugel. Aber er entwickelt etwas viel Wertvolleres:
Urteilsfähigkeit.
Genau deshalb ist „Connect the dots“ mehr als ein netter Spruch.
Rückblickend verbinden sich Punkte, die vorher einzeln und bedeutungslos wirkten. Erfahrungen, Entscheidungen, Krisen, Erfolge, Menschen, Zahlen.
Und plötzlich ergibt sich ein Bild.
In „Leicht war’s nicht, aber selfmade“ zieht sich genau dieser Gedanke durch viele Erfahrungen: Nicht bloß wissen. Sondern bewusst verstehen. Zusammenhänge erkennen. Zahlen ernst nehmen. Erfahrungen auswerten.
Das ist der Unterschied.
Der Zyniker sagt hinterher:
„War doch klar.“
Der Lernende fragt:
„Was kann ich daraus erkennen?“
Der Finanzintelligente fragt zusätzlich:
„Welche Entscheidung treffe ich deshalb heute erst recht?“
Denn wer seine Vergangenheit nicht versteht, läuft Gefahr, Fehler zu wiederholen.
Wer sie dagegen wirklich versteht, kann seine Zukunft zwar nicht vorhersagen.
Aber er kann sie sehr viel bewusster gestalten.
Und vielleicht ist genau das echte finanzielle Intelligenz:
Nicht hinterher recht zu haben. Sondern vorher bessere Entscheidungen treffen zu können.
Wenn Du Lust hast, genau solche Zusammenhänge für Dein eigenes Leben einmal ehrlich zu betrachten, dann komm in Kontakt.
Es gibt Menschen, die können Dir stundenlang erklären, warum etwas nicht funktioniert.
Sie kennen Studien. Sie kennen Statistiken. Sie kennen Fachbegriffe.
Sie haben Abschlüsse. Titel. Positionen. Visitenkarten, die Eindruck machen sollen.
Und manchmal schauen genau diese Menschen ein wenig herablassend auf Verkäufer.
Auf Menschen, die verkaufen können. Auf Unternehmer. Auf Menschen, die Chancen sehen. Auf Menschen, die Netzwerke aufbauen. Auf Menschen, die sich mit Cashflow, Vermögenswerten und zusätzlichen Einkommensquellen beschäftigen.
Warum eigentlich?
Vielleicht, weil Verkaufen in unserer Gesellschaft immer noch einen seltsamen Beigeschmack hat.
Dabei verkauft jeder.
Der Angestellte verkauft seine Zeit. Leider an seinen einzigen Kunden, seinen Chef. Der Bewerber verkauft seine Fähigkeiten. Der Manager verkauft seine Entscheidungen. Der Wissenschaftler verkauft seine These. Der Politiker verkauft seine Überzeugung.
Und der vermeintlich intellektuelle Mensch?
Der verkauft manchmal sogar besonders erfolgreich.
Nur möglicherweise die falsche Geschichte.
Die Geschichte von der erfolgreichen Karriere!
„Ich habe einen guten Job.“
„Ich verdiene ordentlich.“
„Ich habe Karriere gemacht.“
„Ich bin abgesichert.“
Klingt vernünftig.
Aber ist das schon finanzielle Intelligenz?
Oder wurde vielleicht lediglich gelernt, mehr Geld für die eigene Arbeitszeit zu bekommen?
Das ist ein Unterschied.
Ein gewaltiger sogar.
Denn was passiert, wenn Du morgen für sechs Monate nicht mehr arbeiten kannst?
Was passiert, wenn Deine Position gestrichen wird?
Was passiert, wenn Dein Einkommen zwar steigt, Deine Lebenshaltungskosten aber genauso schnell hinterherlaufen?
Und was passiert, wenn Du irgendwann feststellst:
Ich habe jahrelang meine Karriere optimiert – aber niemals mein finanzielles System.
Das ist unbequem.
Aber genau deshalb lohnt es sich, hinzuschauen.
Einkommen ist nicht automatisch Vermögen!
Vielleicht verdienst Du 4.000 Euro.
Vielleicht 8.000.
Vielleicht 15.000.
Die entscheidende Frage lautet trotzdem:
Was bleibt davon?
Und noch wichtiger:
Was arbeitet davon irgendwann für Dich?
In „Leicht war’s nicht, aber selfmade“ wird genau dieser Unterschied herausgearbeitet: Nicht allein die Höhe des Einkommens entscheidet. Entscheidend ist, wie viel davon erhalten bleibt und wie daraus Cashflow beziehungsweise residuale Einkommensquellen entstehen können.
Das verändert die Perspektive komplett.
Denn dann lautet die Frage nicht mehr:
„Wie bekomme ich die nächste Gehaltserhöhung?“
Sondern vielleicht:
„Welche Vermögenswerte baue ich eigentlich auf?“
Und genau hier beginnt „finanzschlau“
Finanzschlau bedeutet für mich nicht, jede Aktie zu kennen.
Es bedeutet auch nicht, beim Abendessen mit möglichst vielen komplizierten Begriffen um sich zu werfen.
Finanzschlau bedeutet: Zusammenhänge zu erkennen!
Zu verstehen, dass ein hohes Einkommen wunderbar sein kann – aber noch keine Freiheit garantiert.
Zu verstehen, dass Konsum und Vermögensaufbau nicht dasselbe sind.
Zu verstehen, dass ein großes Auto Vermögen darstellen kann, aber häufig zunächst einmal Geld kostet.
Zu verstehen, dass ein Vermögenswert im besten Fall einen Beitrag dazu leistet, dass Geld zu Dir fließt.
Und vor allem:
Zu verstehen, dass finanzielle Freiheit etwas völlig anderes ist als beruflicher Status.
Vielleicht ist Deine Karriere gar nicht das Problem
Das Problem entsteht erst dann, wenn Du glaubst, sie sei die komplette Lösung.
Eine Karriere kann fantastisch sein.
Sie kann Sinn stiften.
Sie kann Freude machen.
Sie kann ein enormes Einkommen ermöglichen.
Aber warum sollte man deshalb aufhören weiterzudenken?
Warum nicht Karriere und Vermögenswerte?
Warum nicht Einkommen und Cashflow?
Warum nicht Fachwissen und Verkaufsfähigkeit?
Warum nicht Intellekt und unternehmerisches Denken?
Genau da wird es spannend.
Denn vielleicht ist der Verkäufer, auf den jemand arrogant herabschaut, finanziell sehr viel breiter aufgestellt als derjenige, der ihn belächelt.
Nicht weil Verkäufer automatisch erfolgreicher wären.
Sondern weil jemand verstanden haben könnte, dass Einkommen nur der Anfang ist.
Die vielleicht unangenehmste Frage
Wie effizient ist Deine Karriere tatsächlich?
Nicht:
Wie angesehen ist sie?
Nicht:
Was steht auf Deiner Visitenkarte?
Nicht:
Wie viele Menschen bewundern Deinen Titel?
Sondern:
Wie viel Freiheit entsteht daraus?
Wie viel Zeit gehört wirklich Dir?
Wie viele Entscheidungen kannst Du treffen, ohne vorher Deinen Arbeitgeber, Dein Gehalt oder Deinen Kontostand um Erlaubnis zu fragen?
Wie lange könntest Du Deinen Lebensstil finanzieren, wenn Dein Erwerbseinkommen morgen ausfällt?
Und welche Deiner heutigen Vermögenswerte erzeugen tatsächlich einen Cashflow?
Diese Fragen können weh tun.
Gut so.
Denn vielleicht entsteht genau dort Entwicklung.
Arroganz ist finanziell meist ziemlich teuer!
Besonders gefährlich wird es, wenn wir glauben:
„Das weiß ich längst.“
Wirklich? Oder kennen wir lediglich die Theorie?
Finanzielle Intelligenz zeigt sich nicht darin, wie klug eine Antwort klingt.
Sie zeigt sich irgendwann in Strukturen.
In Entscheidungen.
In Gewohnheiten.
In Cashflow.
In Vermögenswerten.
Und in der Fähigkeit, ein Leben aufzubauen, das nicht ausschließlich davon abhängt, dass Montagmorgen wieder der Wecker klingelt.
Das ist ein ganz anderer Maßstab.
Stell Dir deshalb einmal eine andere Frage
Nicht:
„Wie weit kann ich in meiner Karriere kommen?“
Sondern:
„Was könnte ich neben meiner Karriere aufbauen?“
Plötzlich verändert sich etwas.
Dann wird Einkommen zum Werkzeug.
Dann wird Wissen zum Werkzeug.
Dann wird Verkaufskompetenz zum Werkzeug.
Dann werden Kontakte zum Werkzeug.
Dann können Investments und Vermögenswerte Teil eines größeren Systems werden.
Und plötzlich geht es nicht mehr darum, möglichst beeindruckend beschäftigt zu wirken.
Es geht darum, wirksam zu sein.
Vielleicht bist Du finanziell gut aufgestellt.
Aber bist Du finanzschlau?
Vielleicht kannst Du alles bezahlen.
Großartig.
Aber könntest Du auch Entscheidungen treffen, wenn Dein Monatsgehalt sie nicht mehr finanziert?
Vielleicht hast Du Karriere gemacht.
Großartig.
Aber hast Du parallel auch Vermögenswerte aufgebaut?
Vielleicht kennst Du Dich hervorragend aus.
Noch besser.
Aber setzt Du dieses Wissen auch so ein, dass daraus mehr Selbstbestimmung entsteht?
Genau diese Diskrepanz lohnt es sich zu entdecken.
Nicht um Dir Angst zu machen.
Sondern damit Du überhaupt erkennst, welche Möglichkeiten noch vor Dir liegen.
Prozesse statt Finanz-Events!
Der nächste Schritt muss übrigens nicht gleich die nächste Immobilie, Aktie oder Geschäftsidee sein.
Vielleicht ist der nächste Schritt viel einfacher:
Ein Gespräch.
Eine ehrliche Bestandsaufnahme.
Ein paar unangenehme Fragen.
Ein neuer Blick auf Einkommen, Vermögenswerte, Lebensstil und Zukunft.
Genau darum geht es bei Wahnsinn ade.
Nicht um hektische Entscheidungen.
Nicht um FOMO.
Nicht um das nächste große Finanzversprechen.
Sondern um Entwicklung.
Um Klarheit.
Um Eigenverantwortung.
Und um Prozesse, die Schritt für Schritt entstehen.
Denn Ereignisse begeistern kurzfristig.
Prozesse verändern langfristig.
Wenn Du herausfinden möchtest, wo Du heute tatsächlich stehst und welche Punkte Du möglicherweise noch nicht miteinander verbunden hast, dann komm in Kontakt.