… aber ich rede nicht von Geld!
Ein Satz, der provoziert. Vielleicht sogar verletzen könnte – wenn man nach den ersten fünf Wörtern aufhört zu lesen.
Denn diese Armut erkennst du auf keinem Kontoauszug.
Ich meine arm an Mut. An Eigeninitiative. An der Bereitschaft, Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen. Genau darum geht es in meinem Buch „Leicht war’s nicht, aber selfmade“: nicht um fehlendes Vermögen, sondern um ein „Kleindenkertum“, das lieber beklagt, kritisiert und erklärt, warum etwas nicht funktionieren kann, als selbst etwas zu verändern.
WIE ARM MUSS MAN SEIN, UM MIT DINGEN BEEINDRUCKEN ZU WOLLEN, DIE NICHT AUF EIGENER LEISTUNG BERUHEN?
Die Frage stammt aus dem Buch. Und sie beschäftigt mich noch immer.
Denn Wohlstand und ein gutes Leben sind wunderbar. La dolce Vita, vino e panino. Aber was davon macht dich wirklich reich?
Das Auto vor der Tür? Die Uhr am Handgelenk? Die Zahl auf deinem Konto?
Oder das Wissen: Ich kann etwas bewegen. Ich kann etwas erschaffen. Und wenn etwas zusammenbricht, kann ich wieder anfangen.
Das ist für mich #selfmade.
DIE GEFÄHRLICHSTE ARMUT BEGINNT MIT: „DAS GEHT NICHT.“
Kennst du diese Menschen?
Noch bevor eine Idee ausgesprochen ist, kennen sie fünf Gründe, warum sie scheitern wird. Sie wissen genau, was Politik, Arbeitgeber, Wirtschaft, Nachbarn oder „die da oben“ falsch machen.
Nur eine Frage stellen sie erstaunlich selten:
Was kann ICH heute besser machen?
Und jetzt wird es unangenehm: Wie oft gehören wir selbst dazu?
Wie oft kritisieren wir, wo wir gestalten könnten? Wie oft warten wir auf bessere Umstände, obwohl ein kleiner eigener Schritt möglich wäre?
VIELLEICHT FEHLT DIR GAR NICHTS – AUSSER DER ENTSCHEIDUNG ANZUFANGEN.
Du musst nicht Millionär werden. Du musst kein Unternehmer sein. Du musst niemandem etwas beweisen.
Aber stell dir vor, du würdest wieder entdecken, was du selbst bewirken kannst.
Eine bessere Gewohnheit. Ein zusätzliches Einkommen. Ein Gespräch mit dem richtigen Menschen. Mehr Disziplin. Eine Idee, die du endlich ausprobierst.
Nicht alles gleichzeitig. Schritt für Schritt.
Genau deshalb ist Entwicklung ein Prozess und kein Ereignis. Wer ständig auf den einen großen Durchbruch wartet, wird schnell frustriert. Wer dagegen heute einen vernünftigen Schritt macht und morgen den nächsten, verändert irgendwann sein Leben.
WAHNSINN ADE: REDEN WIR MITEINANDER.
Bei Wahnsinn ade, beim #Kaffeeklatsch47 und in der Manufaktur für diversifiziertes Einkommen geht es genau darum: nicht Menschen zu erzählen, wie sie leben sollen, sondern gemeinsam herauszufinden, was ihr eigener nächster Schritt sein könnte.
Komm in Kontakt. Am liebsten persönlich. Oder schreib an interaktion@wahnsinn-ade.de. Kontakt aufnehmen. Kontakt sein. Kontakt bleiben. Denn Veränderung entsteht selten in einem spektakulären Augenblick – sondern durch das, was wir danach tatsächlich tun.
Und deshalb vielleicht die wichtigste Frage für heute: Bist du wirklich arm – oder hast du nur vergessen, was du selbst bewirken kannst?
Aus „Leicht war’s nicht, aber selfmade“:
„… anz genau, was nicht geht! Und definitiv niemals, was funktioniert!“
#selfmade · thomasreubert5punkt0 · #Kaffeeklatsch47 · #Besser ist immer besser, als nicht besser.

