Über Erfolge zu sprechen, fühlt sich für viele Menschen unangenehm an. Schnell steht die Frage im Raum: „Muss der jetzt erzählen, was er alles erreicht hat?“
Ich glaube: Ja. Manchmal muss er das.
Nicht, um größer zu wirken. Sondern damit andere erkennen können, was tatsächlich möglich ist – und welchen Preis Entwicklung manchmal verlangt.
Ein Beispiel ist nur dann wertvoll, wenn es vollständig erzählt wird.
In „Leicht war’s nicht, aber selfmade“ erzähle ich deshalb nicht nur von Selbstständigkeit seit 1995, überdurchschnittlichem Einkommen, Porsche 911, Motorboot am Gardasee, Eigenheim und schließlich dem Punkt, an dem Susann und ich 2013 sagen konnten: Selfmade-Millionär.
Klingt nach Erfolg.
Aber wäre das die ganze Geschichte, wäre es tatsächlich ziemlich langweilige Prahlerei.
Denn 2013 wurden die Karten neu gemischt. Plötzlich ging es um einen siebenstelligen Vermögenswert (der plötzlich weg war – Einfach weg!), um Prestige, Vertrauen, Selbstvertrauen – und um die Frage, was von einem Menschen übrig bleibt, wenn sein bisheriges Selbstbild erschüttert wird.
Genau deshalb müssen wir über Höhen UND Tiefen reden.
Was hilft dir die Geschichte eines Menschen, der dir nur seinen Zieleinlauf zeigt?
Willst du wirklich wissen, wie hoch jemand gekommen ist?
Oder wäre nicht viel interessanter, wie oft er gefallen ist – und warum er wieder aufgestanden ist?
Ich habe nahezu alles verloren, was ich mir erarbeitet hatte. Nicht geerbt, geschenkt bekommen oder gewonnen! Noch schwerer als Geld wogen der Verlust von Ansehen, Einfluss, Vertrauen und Glauben. Und trotzdem konnte all das Stück für Stück wieder aufgebaut werden. Im Buch beschreibe ich es deshalb als meine größte Niederlage, aus der schließlich ein Erfolg werden konnte.
Erfahrung wird erst wertvoll, wenn sie weitergegeben wird.
Erfolge dürfen also ausgesprochen werden. Gerade dann, wenn man auch bereit ist, über Irrwege, Zweifel, Fehler und Niederlagen zu reden.
Denn ich möchte dir nicht erzählen, wie toll mein Leben war.
Mich interessiert eine andere Frage:
Was kannst DU aus diesem Leben für deines mitnehmen?
Was würdest du heute anders entscheiden, wenn du nicht erst jeden Fehler selbst machen müsstest?
Genau darum geht es bei #selfmade, beim #Kaffeeklatsch47 und besonders im Coaching „Wahnsinn ade“: Erfahrungen nutzen. Zusammenhänge verstehen. Gewohnheiten verändern. Und Schritt für Schritt Selbstwirksamkeit entwickeln.
Keine FOMO. Kein hektisches Erfolgsversprechen. Ein Prozess.
Komm deshalb in Kontakt. Persönlich ist mir am liebsten. Ansonsten findest du uns auf wahnsinn-ade.de oder schreibst einfach an interaktion@wahnsinn-ade.de.
Denn Entwicklung beginnt selten mit einem großen Ereignis.
Sie beginnt mit einem Gespräch.
„Sieg bedeutet nicht viel. Er bedeutet alles.“
Thomas Reubert – „Leicht war’s nicht, aber selfmade“

