🥕 Ich brauche ein klares JA!

Es gibt Wörter, die sind klein.

Zwei Buchstaben. Unspektakulär. Fast schon mickrig.

Und trotzdem entscheidet genau dieses eine Wort darüber, ob Menschen gemeinsam Großes schaffen – oder ob sie nach dem ersten kleinen Gegenwind beleidigt das Spielbrett vom Tisch fegen.

Dieses Wort lautet: JA.

Nicht „mal schauen“.
Nicht „grundsätzlich interessant“.
Nicht „klingt spannend“.
Nicht „ich melde mich“.
Nicht „wenn es passt“.
Nicht „vielleicht irgendwann“.

Sondern: JA.

Ich brauche ein klares JA.

Nicht, weil ich Bestätigung brauche.
Nicht, weil ich Applaus sammle.
Nicht, weil ich Menschen überreden will.

Sondern weil alles andere Zeitverschwendung ist.

Für dich.
Für mich.
Für die Vision.
Für das Miteinander.

Wenn Grundsätzliches nicht geklärt ist, wird jedes Spiel peinlich!

Auf Seite 211 von „Leicht war’s nicht, aber selfmade“ wird ein herrliches Bild beschrieben: Schlechte Verlierer beim „Mensch ärgere Dich nicht“. Kinder, die, sobald absehbar ist, dass jemand anderes gewinnt, das Spielbrett samt Würfeln und Figuren durch die Gegend schmeißen und heulen. Und dann kommt die wichtige Übertragung auf das Leben: Es macht keinen Sinn, miteinander irgendetwas zu unternehmen, wenn das Grundsätzliche nicht geklärt ist.

Also: Warum ist es so, dass halbherzige Menschen jedes Spielbrett umwerfen, sobald es ernst wird?

Genau darum geht es.

Nicht um Perfektion.

Nicht um Garantien.

Nicht darum, dass immer alles sofort klappt.

Sondern um das Grundsätzliche.

Wollen wir wirklich gemeinsam spielen?

Wollen wir gewinnen?

Wollen wir lernen?

Wollen wir nach Fehlversuchen reflektieren?

Wollen wir an einer gemeinsamen Vision festhalten?

Oder stehen wir nur so lange nebeneinander, bis der erste Würfel nicht die gewünschte Zahl zeigt?

Denn dann wird es schwierig. Oder sagen wir es deutlicher: Dann wird es peinlich.

Ein klares JA ist keine Emotion. Es ist eine Entscheidung.

Viele Menschen verwechseln ein JA mit einem guten Gefühl.

Heute bin ich motiviert: JA.
Morgen bin ich müde: Naja.
Übermorgen kritisiert mich jemand: Vielleicht doch nicht.
Am Freitag ist Kirchweih: Wir sprechen nochmal.

So funktioniert kein selbstbestimmtes Leben. So funktioniert höchstens ein innerer Wetterbericht mit schlechter Netzabdeckung.

Ein klares JA bedeutet nicht, dass du jeden Tag euphorisch aus dem Bett springst und dein Spiegelbild mit High Five begrüßt.

Ein klares JA bedeutet:

Ich bleibe dran.

Auch wenn es nicht sofort läuft.

Auch wenn mir Fehler passieren.

Auch wenn mein Ego jammert.

Auch wenn andere lachen.

Auch wenn ich einmal dumm dastehe.

Auch wenn ich lernen muss, dass ich nicht alles weiß.

Gerade dann.

Denn auf dieser Buchseite wird genau beschrieben, dass erfolgreiche und selbstbestimmte Menschen an der gemeinsamen Sache festhalten, auch wenn es nicht gleich läuft wie gewünscht. Das Leben wird einfacher, wenn man die Spielregeln nicht nur kennt, sondern auch anwendet.

Regeln sind keine Gefängnisse. Regeln ermöglichen Freiheit.

Jetzt kommt der Punkt, bei dem manche innerlich schon die Augen verdrehen.

„Regeln? Ich dachte, es geht um Selbstbestimmung!“

Ja, Horst. Genau darum.

Selbstbestimmung bedeutet nicht, dass jeder macht, was ihm gerade einfällt.

Das ist nicht Freiheit.

Das ist Kindergarten mit WLAN.

Auf Seite 211 wird dieser scheinbare Widerspruch sauber aufgelöst: Selbstbestimmung und Regeln widersprechen sich nicht. Die richtigen Regeln schaffen die Sicherheit, die ein selbstbestimmtes Leben überhaupt möglich macht. Sie bilden die Basis für Vertrauen, Frieden, Glück und erfolgreiches Miteinander.

Und genau deshalb braucht es ein klares JA.

Ein JA zu Spielregeln.

Ein JA zur gemeinsamen Vision.

Ein JA zu ehrlicher Reflexion.

Ein JA zum Dranbleiben.

Ein JA dazu, nach Rückschlägen nicht beleidigt die Figuren durch den Raum zu schießen.

Regeln sind nicht das Problem.

Unverbindlichkeit ist das Problem.

Die gemeinsame Vision ist der kleinste Nenner der Großen!

Wenn Menschen gemeinsam etwas aufbauen wollen – eine Beziehung, ein Unternehmen, ein Projekt, eine Investition, ein Coaching-Prozess, eine neue Einkommensquelle oder schlicht einen besseren Lebensstil – dann braucht es eine gemeinsame Vision.

Nicht identische Methoden.

Nicht gleiche Persönlichkeiten.

Nicht denselben Musikgeschmack.

Nicht einmal denselben Lebenslauf.

Aber eine gemeinsame Vision.

Auf Seite 211 heißt es sinngemäß: Eine echte gemeinsame Vision bildet die Basis für Unabhängigkeit, Freiheit und ein selbstbestimmtes Miteinander. Jeder kann nach seiner Methode loslegen und eigene Erfahrungen machen. Entscheidend ist aber, dass man nach Fehlversuchen wieder zusammenkommt, reflektiert, lernt und weitergeht.

Das ist unglaublich wichtig.

Denn viele Menschen glauben, Zusammenarbeit bedeutet:

Du machst es so wie ich.

Nein.

Zusammenarbeit bedeutet:

Wir wissen, wofür wir es tun.

Du gehst deinen Weg.
Ich gehe meinen Weg.
Wir sammeln Erfahrungen.
Wir kommen wieder zusammen.
Wir schauen ehrlich hin.
Wir lernen.
Wir justieren.
Wir bleiben der Vision treu.

Das ist erwachsen.

Das ist wirksam.

Das ist selfmade.

Das Problem ist nicht die Niederlage. Das Problem ist die Heulerei danach.

„Wen kümmern schon Niederlagen?“

Dieser Untertitel ist kein billiger Mutmacher-Spruch für Kaffeetassen. Er ist eine Lebenshaltung.

Denn Niederlagen sind nicht das Problem.

Nicht der Fehlversuch zerstört die Vision.

Nicht das Stolpern beendet den Weg.

Nicht das erste Nein macht dich erfolglos.

Nicht die erste schlechte Erfahrung entscheidet über dein Leben.

Das Problem ist die Reaktion.

Wirfst du das Spielbrett um?

Suchst du Schuldige?

Machst du Drama?

Verschwindest du?

Redest du plötzlich über andere statt mit ihnen?

Oder kommst du zurück an den Tisch und sagst: „Okay. Was lernen wir daraus?“

Das ist der Unterschied.

Zwischen Spielkind und Spieler.

Zwischen Opfer und Gestalter.

Zwischen Fassade und Fundament.

Viele opfern ihre größte Chance aus Angst, dumm dazustehen!

Jetzt wird es ein bisschen unbequem.

Viele Menschen verlieren nicht, weil sie zu wenig können. Sie verlieren, weil sie sich zu sehr davor fürchten, gesehen zu werden, während sie lernen.

Auf Seite 211 steht ein brutal ehrlicher Gedanke: Viele Menschen opfern die größte Chance ihres Lebens ihrer Urangst vor Ablehnung und der Befürchtung, eventuell dumm dazustehen. Darum spielt die Masse lieber Lotto.

Autsch. Aber wahr.

Denn Lotto ist bequem. Du musst dich nicht entwickeln.

Du musst niemandem dein JA geben.

Du musst keine Vision tragen.

Du musst keine Spielregeln lernen.

Du musst keine Verantwortung übernehmen.

Du musst nur hoffen.

Und genau das ist das traurige Geschäftsmodell vieler Leben:

Hoffnung statt Haltung.

Warten statt Wirken.

Träumen statt Trainieren.

Jammern statt JA sagen.

Ein klares JA sortiert dein Leben!

Ein klares JA ist unbequem, weil es automatisch auch ein klares NEIN erzeugt.

JA zur Vision bedeutet NEIN zur Ausrede.

JA zum Lernen bedeutet NEIN zur Opferrolle.

JA zur Freiheit bedeutet NEIN zur Bequemlichkeit.

JA zum Miteinander bedeutet NEIN zum Hinter-dem-Rücken-Gerede.

JA zum Prozess bedeutet NEIN zur Ereignis-Sucht.

JA zu finanzieller Intelligenz bedeutet NEIN zum Spruch „Geld ist nicht wichtig“, während man gleichzeitig bei jeder Rechnung Schnappatmung bekommt.

Ein klares JA räumt auf.

Im Kalender.

Im Kopf.

Im Umfeld.

Im Depot und im Konto.

Im Herzen.

Und genau deshalb haben so viele Menschen Angst davor.

Nicht, weil sie nicht wissen, was sie wollen. Sondern weil sie ahnen, was sie loslassen müssten.

Ich brauche dein klares JA!

Wenn wir miteinander etwas unternehmen, brauche ich dein klares JA.

Nicht für mich. Für dich.

Denn ich kann niemanden ziehen, der innerlich auf der Bremse steht.

Ich kann niemanden begleiten, der bei jedem Schritt prüft, ob er vielleicht doch lieber auf dem Sofa bleiben möchte.

Ich kann niemanden inspirieren, der sich selbst konsequent die Luft aus den Reifen lässt.

Und ich will auch niemanden überreden. Überredete Menschen werfen irgendwann das Spielbrett um.

Entschiedene Menschen setzen sich wieder hin, sortieren die Figuren und sagen:

„Noch mal. Diesmal klüger.“

Das ist der Geist.

Das ist die Haltung.

Das ist die Basis.

Wahnsinn ade beginnt mit einem JA!

Vielleicht spürst du gerade, dass dich dieser Text erwischt.

Gut.

Dann lebt da noch etwas in dir.

Vielleicht eine alte Sehnsucht.

Vielleicht ein Traum.

Vielleicht die Ahnung, dass dein Leben mehr verdient als Ausreden, Sicherheitsdenken und höflich verpackte Halbherzigkeit.

Dann ist die Frage nicht:

„Was könnte schiefgehen?“

Die bessere Frage lautet:

„Was könnte möglich werden, wenn ich endlich JA sage?“

Genau dafür gibt es Wahnsinn ade.

Nicht als Motivationsfeuerwerk, das nach drei Tagen wieder verpufft.

Sondern als Prozess.

Als Dialog.

Als ehrlicher Kontakt.

Als gemeinsames Spielfeld für Menschen, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen, Erfahrungen zu reflektieren und an ihrer Vision festzuhalten.

Mehr dazu findest du unter https://wahnsinn-ade.de.
Schreib eine E-Mail an interaktion@wahnsinn-ade.de.

Komm in Kontakt.
Sei in Kontakt.
Bleib in Kontakt.

Denn Prozesse kommen nur Schritt für Schritt in Gang.

Und genau darin unterscheiden sie sich von Ereignissen, die ereignisorientierte Menschen am Ende wieder frustriert zurücklassen.

Fazit: Ein klares JA ist der Anfang jeder echten Reise

Ich brauche ein klares JA.

Zum Leben.

Zur Vision.

Zum Lernen.

Zum Miteinander.

Zum Fair Play.

Zur Reflexion.

Zum Gewinnen.

Und ja: auch zu Niederlagen, wenn sie auf dem Weg liegen.

Denn wer ein klares JA gibt, muss keine Angst vor einem verlorenen Spielzug haben.

Er weiß:

Das Spiel ist nicht vorbei, nur weil eine Figur rausfliegt.

Das Leben ist nicht gescheitert, nur weil ein Versuch nicht funktioniert.

Die Vision ist nicht tot, nur weil das Ego kurz heult.

Also: Lasset die Spiele beginnen. Aber bitte nicht mit Menschen, die beim ersten Gegenwind das Brett umwerfen.

Sondern mit Menschen, die sagen: Ich bin dabei. Ich lerne. Ich bleibe. Ich spiele, um zu gewinnen.

Zitat aus „Leicht war’s nicht, aber selfmade“: „Das Leben wird einfacher, wenn man die Spielregeln nicht nur kennt, sondern auch anwendet!“

Und natürlich hat der Leser immer recht; und zwar auf Basis dessen, was er jeweils glaubt. Wer glaubt, dass ein klares JA gefährlich ist, wird überall Gründe finden, warum er lieber wartet.

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