🍋 Influencer? Oder hast Du wirklich Einfluss?

Fast jeder will heute Influencer sein. Und alle wollen …

Follower. Reichweite. Likes. Kommentare. Sichtbarkeit. Und natürlich möglichst viele Menschen, die hören, was man zu sagen hat.

Aber vielleicht sollten wir uns einmal eine ziemlich unangenehme Frage stellen:

Wie viel EINFLUSS haben wir eigentlich wirklich?

Nicht: Wie viele Menschen folgen uns?

Nicht: Wie viele sehen unsere Story?

Nicht: Wie viele Herzen erscheinen unter einem Beitrag?

Sondern:

Hört tatsächlich irgendjemand auf uns?

Und noch wichtiger:

Wird das Leben eines anderen Menschen besser, weil es uns gibt?

Denn möglicherweise haben wir irgendwann angefangen, Aufmerksamkeit mit Einfluss zu verwechseln.


100.000 Follower – und niemand verändert irgendetwas?

Stell Dir vor, 100.000 Menschen sehen jeden Tag, was Du frĂĽhstĂĽckst.

Sie kennen Dein Auto.

Deinen Urlaub.

Deine Kleidung.

Deine Meinung.

Vielleicht wissen sie sogar, welchen Kaffee Du trinkst.

Beeindruckend.

Aber was passiert, wenn sie das Smartphone wieder weglegen?

Hat sich irgendetwas in ihrem Leben verändert?

Denken sie anders?

Handeln sie anders?

Treffen sie bessere Entscheidungen?

KĂĽmmern sie sich besser um ihre Gesundheit?

Ăśbernehmen sie mehr Verantwortung?

Entdecken sie vielleicht sogar einen längst vergessenen Traum wieder?

Oder haben sie einfach nur 45 Sekunden ihres Lebens konsumiert?

Das ist fĂĽr mich ein gewaltiger Unterschied.

Reichweite kann man messen. Einfluss muss man erleben.


Mein Doc hat mir diese Frage längst beantwortet

Wenn ich darĂĽber nachdenke, was wirklicher Einfluss bedeutet, fällt mir immer wieder Dr. med. Ulrich Strunz ein.

Mein Doc.

Ein Mensch, dessen Bücher, Gedanken, Impulse und persönliche Worte mein eigenes Leben ganz konkret beeinflusst haben.

Nicht theoretisch.

Nicht mit irgendeinem schicken Motivationsspruch.

Sondern im wirklichen Leben.

Laufen.

Ernährung.

Denken.

Gesundheit.

Eigenverantwortung.

Und irgendwann sogar die Erkenntnis, dass ein Ironman (Triathlon) vor allem auch eine Frage dessen ist, was im Kopf passiert.

Ich habe diese Erfahrungen in â€žLeicht war’s nicht, aber selfmade“ beschrieben.

Und genau deshalb ist Strunz fĂĽr mich ein einflussreicher Mensch.

Nicht deshalb, weil Menschen seinen Namen kennen.

Sondern weil Menschen aufgrund seiner Gedanken etwas in ihrem Leben verändern.

Genau dort beginnt fĂĽr mich Einfluss.


Vielleicht brauchen wir eine neue Definition von „Influencer“

Was wäre, wenn ein Influencer nicht der Mensch mit 250.000 Followern wäre?

Was wäre, wenn es einfach der Mensch wäre, der anderen hilft, ihr Leben ein kleines bisschen besser zu machen?

Dann könnte die Mutter Influencerin sein, die ihrem Kind Selbstvertrauen gibt.

Der Freund, der einen Freund nach einer Niederlage wieder aufrichtet.

Der Unternehmer, der einem Mitarbeiter eine echte Perspektive eröffnet.

Der Mensch, der einem anderen zeigt, wie er besser mit Geld umgehen kann.

Derjenige, der jemanden wieder zum Sport bringt.

Oder derjenige, der einem Menschen nach Jahren wieder die Frage stellt:

„Was wolltest Du eigentlich einmal aus Deinem Leben machen?“

Vielleicht hat dieser Mensch keine 100 Follower.

Vielleicht bekommt er keinen einzigen Like.

Vielleicht gibt es nicht einmal ein Foto davon.

Und trotzdem hat er Einfluss.


Emerson hat Erfolg erstaunlich anders beschrieben

In meinem Buch zitiere ich Ralph Waldo Emerson mit einer Definition von Erfolg, die mich bis heute beschäftigt.

Darin geht es unter anderem darum, viel zu lachen, die Liebe von Kindern zu gewinnen, die Welt ein wenig besser zu hinterlassen, gesellschaftliche Verhältnisse zu verbessern, Menschen zu helfen, gesünder zu werden – und am Ende zu wissen: Dass ein Leben leichter atmet, seit Du gelebt hast.

Was fĂĽr eine Definition.

Kein Kontostand.

Keine Followerzahl.

Keine Position.

Keine Visitenkarte.

Keine Reichweite.

Sondern Wirkung.

Und vielleicht sollten wir genau daran unseren persönlichen Einfluss messen.


Eine kleine Challenge: FĂśNF Menschen

Vergiss fĂĽr einen Moment 10.000 Follower.

Vergiss Reichweite.

Vergiss Algorithmen.

Vergiss die Frage, wie Du möglichst viele Menschen erreichen kannst.

Und stell Dir stattdessen eine andere Frage:

Welchen fünf Menschen könntest Du helfen, ihr Leben positiv zu verändern?

FĂĽnf.

Nicht fĂĽnftausend.

FĂĽnf.

Kennst Du fünf Menschen, denen Du wirklich zuhören könntest?

Fünf Menschen, denen eine Deiner Erfahrungen helfen könnte?

FĂĽnf Menschen, die vielleicht eine Perspektive brauchen?

Fünf Menschen, denen Du einen Zusammenhang erklären kannst, den Du selbst bereits verstanden hast?

Fünf Menschen, die vielleicht längst spüren, dass sie etwas verändern möchten – aber noch nicht wissen, wo sie anfangen sollen?

Und jetzt wird es spannend:

Was wĂĽrde passieren, wenn diese fĂĽnf Menschen wiederum fĂĽnf Menschen positiv beeinflussen?

Plötzlich reden wir nicht mehr über Follower.

Wir reden ĂĽber Multiplikation.

Wir reden ĂĽber Verantwortung.

Wir reden ĂĽber Gemeinschaft.

Und irgendwann reden wir über etwas, das diesen Namen tatsächlich verdient:

TEAM.


TEAM ist nicht: „Leute unter mir“

Genau hier wird fĂĽr mich auch der Begriff TEAM interessant.

Ein Team ist doch nicht einfach eine Ansammlung von Menschen auf irgendeiner Liste.

Und TEAM bedeutet erst recht nicht:

„Schau mal, wie viele Leute zu mir gehören.“

Vielleicht bedeutet echtes Team vielmehr:

Menschen entwickeln Menschen.

Einer hilft dem anderen.

Erfahrungen werden weitergegeben.

Wissen wird geteilt.

Der eine kennt etwas, was der andere noch nicht kennt.

Der andere kann etwas, was der erste nicht kann.

Menschen ergänzen sich.

Menschen wachsen miteinander.

Und plötzlich wird aus:

„Was kann ICH erreichen?“

eine völlig andere Frage:

„Was können WIR füreinander möglich machen?“

Das gefällt mir sehr viel besser.


Willst Du Follower – oder möchtest Du etwas hinterlassen?

Vielleicht ist das die eigentliche Frage unserer Zeit.

Möchtest Du gesehen werden?

Oder möchtest Du etwas bewirken?

Möchtest Du bekannt sein?

Oder möchtest Du fĂĽr einige Menschen bedeutsam sein?

Möchtest Du, dass Menschen Dir folgen?

Oder möchtest Du ihnen dabei helfen, ihren eigenen Weg zu finden?

Denn genau darum geht es fĂĽr mich bei Selbstbestimmung.

Nicht darum, einen neuen Guru zu suchen.

Nicht darum, dem nächsten Trend hinterherzulaufen.

Und schon gar nicht darum, sich von irgendeinem Menschen erzählen zu lassen, wie das eigene Leben auszusehen hat.

Es geht darum, Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen.

Erfahrungen auszutauschen.

Fragen zu stellen.

Zusammenhänge zu erkennen.

Und danach wieder selbst zu entscheiden.

Das ist #selfmade.


Vielleicht beginnt Einfluss bei einem Cappuccino.

Genau deshalb ist mir #Kaffeeklatsch47 so wichtig.

Kein groĂźes Spektakel.

Kein Motivationsfeuerwerk.

Kein „In 90 Minuten zu Deinem neuen Leben“.

Sondern Menschen.

Gespräche.

Erfahrungen.

Vielleicht ein Cappuccino.

Und eine einzige Frage, die plötzlich etwas in Bewegung bringt.

Denn Entwicklung ist selten ein Ereignis.

Sie ist ein Prozess.

Ein Gespräch.

Ein Gedanke.

Eine Erkenntnis.

Ein kleiner Schritt.

Noch ein Schritt.

Und irgendwann blickst Du zurĂĽck und stellst fest:

Da hat sich tatsächlich etwas verändert.

Vielleicht ist genau das echter Einfluss.


Und wer sind Deine fĂĽnf?

Ich möchte Dir deshalb heute keine Theorie mitgeben.

Sondern eine Aufgabe.

Denk an fĂĽnf Menschen.

Schreib ihre Namen auf.

Und dann frag Dich bei jedem Einzelnen:

Was könnte ich diesem Menschen geben, das sein Leben vielleicht ein kleines bisschen besser macht?

Keine Belehrung.

Keinen ungefragten Ratschlag.

Keinen Verkaufstrick.

Vielleicht einfach Aufmerksamkeit.

Eine Erfahrung.

Eine Frage.

Eine Verbindung.

Oder ein ehrliches:

„Wie geht es Dir eigentlich wirklich?“

Und dann beobachte, was passiert.

Vielleicht brauchst Du gar keine Million Follower.

Vielleicht reichen fünf Menschen, bei denen Dein Leben tatsächlich einen Unterschied macht.

Und möglicherweise ist das viel näher an Erfolg, als vieles von dem, was uns heute als Erfolg verkauft wird.


Wahnsinn ade – nicht als Ereignis. Als Prozess.

Genau solche Fragen beschäftigen uns auch bei â€žWahnsinn ade“.

Nicht: Wie wirst Du möglichst schnell jemand anderes?

Sondern:

Wer bist Du eigentlich?

Was möchtest Du bewirken?

Welche Erfahrungen kannst Du weitergeben?

Was möchtest Du aus Deinem Leben machen?

Und mit welchen Menschen möchtest Du diesen Weg gehen?

Wenn Dich solche Fragen beschäftigen, dann komm in Kontakt.

Am liebsten persönlich, wenn es möglich ist.

Denn nichts ersetzt für mich das echte Gespräch zwischen Menschen.

Mehr findest Du auf wahnsinn-ade.de.

Oder schreib einfach eine E-Mail an interaktion@wahnsinn-ade.de.

Komm in Kontakt. Sei in Kontakt. Und bleib in Kontakt.

Denn ein Prozess beginnt nicht mit dem perfekten Plan.

Er beginnt meistens mit einem ersten Gespräch.

Und vielleicht sitzt bei diesem Gespräch schon einer Deiner fĂĽnf Menschen mit am Tisch.


Aus â€žLeicht war’s nicht, aber selfmade“

„Und ich bin mir sicher, dass jeder von uns sein eigenes Leben und das Leben der Menschen, die wir lieben, entscheidend verbessern kann. Das ist Erfolg.“

— Thomas Reubert

thomasreubert5punkt0 · Manufaktur für diversifiziertes Einkommen · #selfmade · „Leicht war’s nicht, aber selfmade“

Der Kern ist bewusst nicht „Werde Influencer“, sondern die wesentlich unbequemere Frage: „Wessen Leben wird durch mich tatsächlich besser?“ Das verbindet Strunz, Emerson, meine eigene Erfahrung miteinander.

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