Ich lese gerade diese Story über Menschen, die ihr Land verlassen, weil Preise, Lebenshaltungskosten und Perspektivlosigkeit sie erdrücken – und denke:
Das ist nicht „da draußen“. Das ist längst auch „hier“.
Quelle der Inspiration: klicke hier fĂĽr den FAZ-Artikel „Neuseeland fĂĽhlt sich sehr kaputt an“
Wie ist das bei uns? Viele verdienen heute gerade so viel, wie ihr (zugegeben: extrem teurer) Lifestyle kostet.
Und alles, was darüber hinausgehen würde – Vorsorge, Risikoabsicherung, Vermögensbildung mit Hirn – bleibt liegen. Nicht, weil es unmöglich ist. Sondern weil es unbequem ist.
Und sobald jemand den Finger hebt und sagt:
„Hey… wie lange könntest du deinen Lebensstil halten, wenn morgen was passiert?“
wird’s komisch. Plötzlich ist da dieses Gefühl von… Ächtung.
Aber lass uns das richtig einordnen.
Ächtung ist oft kein Angriff – es ist ein Übergang
Wenn du beginnst, Haltung zu zeigen, zahlst du zuerst einen Preis:
Du fühlst dich kurzfristig, als würdest du nicht mehr dazugehören.
Nicht, weil du falsch bist.
Sondern weil du etwas tust, das selten geworden ist: Du wirst ehrlich. Du wirst klar. Du wirst konsequent.
Die Herde liebt Harmonie – aber oft nur, solange sie nichts verändert.
Deine Klarheit löst nicht „Wut“ aus, sondern häufig Unbehagen. Denn sie erinnert andere daran, dass sie selbst längst spüren: Da stimmt was nicht.
Wichtig:
Dieses „Nicht-gehört-werden“ ist kein Stoppschild.
Es ist ein Zeichen, dass du gerade dein eigenes Niveau wechselst.
Der Lohn ist unbezahlbar: Selbstwert
Ja, der Anfang kann still sein.
Weniger Zustimmung. Weniger Mitklatschen. Weniger „ach komm, passt schon“.
Und dann passiert etwas Großes – leise, aber mächtig:
Du bekommst Selbstwert.
Nicht den Selfie-Selbstwert.
Sondern den echten:
„Ich kann mich auf mich verlassen.“
„Ich kann Entscheidungen treffen.“
„Ich bleibe dran – auch wenn’s unpopulär ist.“
Und damit gewinnst du etwas, das man nicht kaufen kann: Würde. Stabilität. Freiheit.
Das höchste Level jeder Entwicklung heißt Interdependenz
Jetzt kommt der Punkt, der alles abrundet – und für mich das höchste Entwicklungslevel überhaupt ist:
Interdependenz.
Was bedeutet das?
- Abhängigkeit (Dependence): „Mach du das für mich.“
- Unabhängigkeit (Independence): „Ich schaffe alles allein.“
- Interdependenz (Interdependence): „Ich stehe auf eigenen Beinen – und wir schaffen gemeinsam mehr als jeder allein.“
Interdependenz ist ĂĽberragend, weil sie das Beste aus zwei Welten verbindet:
Selbstverantwortung + echte Verbindung.
Menschen mit Selbstwert brauchen keine Herde – und genau deshalb können sie sich bewusst für Gemeinschaft entscheiden. Nicht aus Angst. Sondern aus Stärke.
Sie sind nicht „Mitläufer“, sondern Mitgestalter.
Und ja: Gerade diese Menschen sind die wertvollsten ihrer Art.
Weil sie…
- Verantwortung ĂĽbernehmen, statt zu schimpfen
- Klartext sprechen, ohne andere kleinzumachen
- Hilfe annehmen können, ohne sich schwach zu fühlen
- Unterstützung geben können, ohne sich zu verlieren
Interdependenz ist Charakter in Aktion.
Held sein – nicht für die Welt. Für deine Familie.
Du musst kein Held auf einer BĂĽhne sein.
Es reicht, wenn du einer bist…
- in deinem Haushalt
- in deiner Partnerschaft
- fĂĽr deine Kinder
Denn Kinder lernen nicht aus Parolen. Sie lernen aus Lebensstil.
Und ein Vater, eine Mutter, die sagt: „Wir bauen Puffer auf. Wir denken voraus. Wir bleiben in Kontakt. Wir gehen Schritt für Schritt“ – das ist kein Spielverderber.
Das ist ein Anker.
Und ganz ehrlich: Für mich ist das „besser“ als jede Schluck-Schlümpfe-Nummer, bei der man alles schluckt und so tut, als wäre es normal, keine Optionen zu haben.
Dein nächster Schritt ist nicht Perfektion – es ist Kontakt
Wenn dich das hier trifft: Perfekt. Nicht angenehm, aber trotzdem okay.
Denn Bewusstsein ist der Startpunkt jedes Prozesses.
Und Prozesse starten nicht durch ein Event.
Sie starten durch einen Schritt – und der heißt: Kontakt.
👉 Mein Format „Wahnsinn ade“ auf wahnsinn-ade.de
đź“© Schreib an interaktion@wahnsinn-ade.de
Nicht, weil du schon „fertig“ sein musst, sondern weil es entscheidend ist, in Kontakt zu kommen, zu sein und zu bleiben. Schritt für Schritt – genau so entsteht echte Veränderung.
Zum Schluss ein Satz aus dem Wissensschatz „Leicht war’s nicht, aber selfmade“:
„Es ist denke ich entscheidend, einen echten Lehrer zu finden, der das lehrt, was er selbst praktiziert.“
📌 Hashtags für echten Fortschritt – nicht für eine Feel-Good-Lüge:
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Und der wegweisende Hinweis zum Ende:
Du hast natürlich immer recht – und zwar auf Basis dessen, was du glaubst.
Wer glaubt, dass „dazugehören“ wichtiger ist als Entwicklung, wird jede Stille als Ablehnung deuten.
Wer glaubt, dass Wachstum einen Preis hat, erkennt: Dieses kurze Gefühl von „nicht dazugehören“ ist der Eintritt in Selbstwert – und der ist unbezahlbar.