Der Zeitgeist „Geiz ist geil!“ und „Ich bin doch nicht blöd!“ hat viele Facetten. Ein groĂźer Prozentanteil der Menschen glaubt deshalb an „Do-it-yourself“ …
Nicht nur die Hobbygärtner und die handwerklich Geschickten … längst auch bei den Anlegern und Geldinteressierten.
Guter Rat darf Geld kosten. Schlechter Rat kostet oft viel mehr.
Wir leben in einer Zeit, in der scheinbar jeder alles weiĂź.
Ein paar Klicks. Ein Video. Drei Posts. Und schon fĂĽhlen wir uns informiert.
Aber bist du dadurch wirklich besser in der Lage, eine Entscheidung zu treffen?
Genau hier liegt der entscheidende Unterschied: Information ist ĂĽberall verfĂĽgbar. Erfahrung nicht.
Bringen wir’s auf einen wichtigen Punkt: Ein guter Fachmann sollte dich nicht nur informieren. Er sollte sich die Zeit nehmen, dir Zusammenhänge verständlich zu machen, damit du selbst bessere Entscheidungen treffen kannst.
Billig ist nicht automatisch gĂĽnstig.
NatĂĽrlich kann man beim Makler sparen. Beim Steuerberater. Beim Anwalt. Beim Finanzberater.
Aber was genau spart man?
500 Euro Honorar?
Und was kostet eine falsche Entscheidung anschlieĂźend?
5.000 Euro? 50.000 Euro? FĂĽnf Jahre Lebenszeit?
Die spannendere Frage lautet deshalb vielleicht:
Bewertest du Beratung nach ihrem Preis – oder nach dem Wert, den sie in deinem Leben erzeugt?
Ein guter Berater macht dich nicht abhängig. Er macht dich verständiger.
Das ist fĂĽr mich der eigentliche MaĂźstab.
Wer dir nur sagt, was du tun sollst, verkauft möglicherweise eine Lösung.
Wer dir erklärt, warum etwas sinnvoll sein könnte, welche Konsequenzen entstehen und welche Fragen du selbst stellen solltest, vermittelt etwas viel Wertvolleres:
Urteilsfähigkeit.
Und genau deshalb unterscheide ich sehr deutlich zwischen Menschen, die etwas wissen, und Menschen, die etwas tatsächlich erlebt haben.
In „Leicht war’s nicht, aber selfmade“ formuliere ich es so:
„Wenn du etwas wissen willst, frage die Erfahrenen, nicht die Wissenden oder gar die Überheblichen.“
Das ist kein Plädoyer dafür, jedem selbsternannten Experten blind zu vertrauen. Im Gegenteil.
Frag nach Erfahrung. Frag nach Interessen. Frag danach, wie jemand selbst handelt. Frag, ob er dir Zusammenhänge erklärt oder lediglich ein Produkt verkaufen möchte.
Vielleicht ist die Qualität deiner Fragen irgendwann wichtiger als die Menge deiner Informationen.
Und noch etwas:
Erfolg entsteht selten allein.
Wir brauchen Menschen, die uns ergänzen, korrigieren, neue Perspektiven eröffnen und manchmal auch verhindern, dass wir einen ziemlich teuren Fehler machen. Genau dieser vertrauensvolle Austausch und das Lernen aus den Erfahrungen anderer ziehen sich auch durch „Leicht war’s nicht, aber selfmade“.
Wann hast du zuletzt jemanden bezahlt, weil sein Wissen dir wirklich weitergeholfen hat?
Und noch spannender:
Von wem lässt du dir heute dein Leben erklären – von jemandem, der darüber redet, oder von jemandem, der es erlebt hat?
Darüber sprechen wir bei Wahnsinn ade. Ohne FOMO. Ohne hektisches „Du musst!“. Dafür über Geld, Lebensstil, Selbstverantwortung, Erfahrungen und bessere Entscheidungen.
Komm in Kontakt. Persönlich, wenn es möglich ist. Vielleicht beim #Kaffeeklatsch47. Oder über wahnsinn-ade.de beziehungsweise per Mail an interaktion@wahnsinn-ade.de.
Denn ein gutes Gespräch ist kein Ereignis.
Es kann der Anfang eines Prozesses sein.
Aus „Leicht war’s nicht, aber selfmade“:
„Erfolgreiche Menschen machen beim nächsten Mal nicht alles richtig, sondern besser.“
#selfmade #WahnsinnAde #Kaffeeklatsch47 #ThomasReubert5Punkt0 #Manufaktur fĂĽr diversifiziertes Einkommen