Wie viel Geld brauchst Du eigentlich?
Eine Zahl?
100.000 Euro?
Eine Million?
Zehn Millionen?
Oder ist die entscheidende Frage vielleicht eine völlig andere?
Was soll Geld in Deinem Leben überhaupt möglich machen?
Denn genau hier trennt sich fĂĽr mich finanzielles Denken von finanziellem Bewusstsein.
In „Leicht war’s nicht, aber selfmade“ steht ein Satz, der diesen Unterschied sehr klar beschreibt:
„Geld und Vermögenswerte sind eher eine Energieform, also Mittel zum Zweck. Nicht Zweck der Existenz!“
Geld ist wichtig. Aber Geld ist nicht das Ziel.
NatĂĽrlich brauchen wir Geld.
FĂĽr Wohnen.
FĂĽr Gesundheit.
FĂĽr unsere Familie.
FĂĽr Sicherheit.
Für Möglichkeiten.
Vielleicht auch dafür, einem anderen Menschen helfen zu können.
Deshalb wäre es genauso naiv, Geld kleinzureden, wie es zum Mittelpunkt des Lebens zu machen.
Die spannendere Frage lautet:
Dient Dein Geld Deinem Leben – oder dient Dein Leben inzwischen hauptsächlich dem Geld?
Arbeitest Du, um freier zu werden?
Oder arbeitest Du inzwischen hauptsächlich dafür, einen Lebensstandard aufrechtzuerhalten, den Du Dir irgendwann geschaffen hast?
Kannst Du Entscheidungen treffen?
Oder muss Dein Monatsgehalt jede wichtige Entscheidung zuerst genehmigen?
Genau hier beginnt Bewusstsein.
Mit wachsendem Bewusstsein verändert sich die Frage
Auf einem niedrigen Bewusstseinslevel lautet die Frage vielleicht:
„Wie verdiene ich mehr Geld?“
Später:
„Wie behalte und vermehre ich Geld?“
Und irgendwann entsteht möglicherweise eine viel größere Frage:
„Wofür möchte ich dieses Geld eigentlich einsetzen?“
FĂĽr Status?
Für das nächste Auto?
FĂĽr Eindruck auf Menschen, deren Meinung mir eigentlich gar nicht wichtig sein sollte?
Oder fĂĽr Zeit?
Freiheit?
Unabhängigkeit?
Gesundheit?
Erlebnisse?
Familie?
Die Möglichkeit, selbst zu entscheiden?
Vielleicht erkennst Du genau an diesem Punkt:
Finanzielle Freiheit bedeutet nicht zwangsläufig, unglaublich viel Geld zu besitzen.
Sie bedeutet zunehmend, Möglichkeiten zu besitzen.
Vielleicht bist Du finanziell gut aufgestellt – aber bist Du frei?
Du kannst Deine Rechnungen bezahlen.
Sehr gut.
Aber könntest Du morgen sagen:
„Ich arbeite ein Jahr weniger.“
Oder:
„Ich mache etwas völlig Neues.“
Oder:
„Ich helfe einem Menschen, der mir wichtig ist.“
Oder:
„Ich nehme mir Zeit für etwas, das meinem Leben wirklich Bedeutung gibt.“
Wenn diese Entscheidungen sofort an Deinem Einkommen scheitern, lohnt sich vielleicht eine neue Frage:
Bin ich tatsächlich finanziell frei – oder lediglich finanziell funktionsfähig?
Das ist kein Vorwurf.
Es ist eine Einladung zum Hinschauen.
Geld ist Energie. Entscheidend ist, wohin Du sie lenkst.
Geld kann Dir Freiheit ermöglichen.
Es kann Dir Zeit ermöglichen.
Es kann Dir Entwicklung ermöglichen.
Es kann Dir helfen, etwas aufzubauen.
Und es kann Dir ermöglichen, für andere Menschen etwas zu bewirken.
Genau deshalb ist Geld so wichtig.
Nicht weil Geld der Zweck Deiner Existenz wäre.
Sondern weil Geld Dir helfen kann, Deinen eigentlichen Zweck ĂĽberhaupt zu leben.
Und vielleicht beginnt genau dort ein anderes Verständnis von Wohlstand:
Nicht:
„Wie viel besitze ich?“
Sondern:
„Wie selbstbestimmt kann ich leben?“
Die groĂźe Frage zum Geld
Deshalb lade ich Dich heute nur zu einer einzigen Frage ein:
Wenn Geld Mittel zum Zweck ist – was ist dann Dein Zweck?
Wofür möchtest Du leben?
Was möchtest Du noch erleben?
Welche Träume hast Du irgendwann vernünftigerweise begraben?
Und welche davon würdest Du wieder ausgraben, wenn Geld nicht ständig dazwischenfunken würde?
Vielleicht brauchst Du heute noch keine Antwort.
Aber möglicherweise brauchst Du ein höheres Bewusstsein für die Frage.
Denn genau dort beginnt Entwicklung.
Nicht mit einem Finanzprodukt.
Nicht mit FOMO.
Nicht mit dem nächsten vermeintlichen Geheimtipp.
Sondern mit Bewusstsein.
Komm in Kontakt.
Genau darum geht es auch bei „Wahnsinn ade“: hinschauen, Zusammenhänge erkennen und Schritt für Schritt einen Lebensstil entwickeln, der besser zu dem Menschen passt, der Du tatsächlich sein möchtest.
Mehr dazu findest Du auf wahnsinn-ade.de.
Oder schreib einfach an interaktion@wahnsinn-ade.de.
Am schönsten ist der persönliche Kontakt. Vielleicht sogar bei einem Kaffee. Entscheidend ist überhaupt erst einmal: in Kontakt kommen, in Kontakt sein und in Kontakt bleiben.
Denn Entwicklung ist ein Prozess – kein Ereignis.
„Besser ist immer besser, als nicht besser.“
— Thomas Reubert, Leicht war’s nicht, aber selfmade
Und natürlich hast Du recht – immer auf Basis dessen, was Du glaubst.
Die interessante Frage ist nur:
Auf welchem Bewusstseinslevel entsteht dieser Glaube?