🍊 Spielen, um zu gewinnen!

Es gibt Menschen, die spielen, um zu gewinnen. Und es gibt Menschen, die spielen, um bloĂź nicht zu verlieren.

Dann gibt es noch die ganz besondere Kategorie: Menschen, die gar nicht mehr spielen, aber sich anschlieĂźend darĂĽber wundern, dass sie nie gewinnen.

Willkommen im echten Leben.

Oder sagen wir es etwas freundlicher: Willkommen auf dem Spielfeld, auf dem viele am Rand stehen, die Arme verschränken, die Stirn runzeln und sagen: „Also ich beobachte erstmal.“

Klingt vernĂĽnftig. Ist aber oft nur Angst.

Nimm das Leben ernst, aber dich selbst bitte nicht zu sehr.

In „Leicht war’s nicht, aber selfmade“ steht auf Seite 210 ein wunderbarer Gedanke: Man soll sich von einer Idee begeistern lassen, Erfahrungen auf spielerische Art machen, die Sache ernst nehmen, aber sich selbst nicht zu ernst. Und vor allem: Es soll Spaß machen.

Das ist stark.

Denn viele Menschen verwechseln Ernsthaftigkeit mit Verkrampfung.

Sie glauben, Erfolg müsse immer aussehen wie Kieferpressen, Stirnader, Excel-Tabelle und ein Gesichtsausdruck, als hätte man gerade freiwillig eine Steuerprüfung bestellt.

Muss es nicht. Erfolg darf SpaĂź machen.

Wachstum darf leicht sein.

Lernen darf Freude bringen.

Und ja: Geld, Unternehmertum, Immobilien, Cashflow, Beziehungen, Lebensstil und Selbstverantwortung dĂĽrfen Themen sein, ĂĽber die man lacht, denkt, diskutiert und sich begeistert.

Nicht alles, was wichtig ist, muss schwer daherkommen wie ein nasser Sack.

Fair Play: Gewinnen ohne WĂĽrdelosigkeit

Jetzt kommt der Teil, den manche gern ĂĽberlesen.

Spielen, um zu gewinnen, bedeutet nicht: Gewinnen um jeden Preis. Das ist kein Aufruf zum Ellenbogen-Ballett. Kein Freifahrtschein fĂĽr Trickserei.

Kein „Hauptsache ich, der Rest kann schauen, wo er bleibt“.

Im Buch steht sinngemäß sehr klar und ich meine das auch jeden einzelnen Tag, jedes einzelne Gespräch in meinem Leben genau so: Fair Play zählt. Es gibt viel zu viele Menschen, die um jeden Preis gewinnen wollen. Aber es gibt Werte, die man niemals gegen einen kurzen Triumph eintauschen sollte. Entscheidend ist, wer wir sind, wenn niemand zusieht.

Bämm.

Da ist er wieder, dieser unangenehm ehrliche Spiegel. Denn Charakter zeigt sich nicht auf der BĂĽhne.

Charakter zeigt sich backstage!

Wenn keiner klatscht.

Wenn keiner filmt.

Wenn keiner kontrolliert.

Wenn du die Möglichkeit hättest, zu mogeln, aber es nicht tust.

Wenn du gewinnen willst, aber nicht bereit bist, deine WĂĽrde fĂĽr einen schnellen Applaus zu verkaufen.

Das ist Selfmade.

Nicht: „Ich habe gewonnen, egal wie.“ Sondern: „Ich habe gewonnen und kann mir dabei noch selbst in die Augen schauen.“

Wer nur nicht verlieren will, hat meistens schon verloren

Jetzt wird es etwas provokant.

Viele Menschen spielen nicht, um zu gewinnen. Sie spielen, um nicht zu verlieren.

Das klingt erstmal vorsichtig.

VernĂĽnftig.

Reif.

Erwachsen.

In Wahrheit ist es oft die elegant formulierte Kapitulation vor dem eigenen Leben.

Denn wer nur nicht verlieren will, fragt nicht: „Welche Chance steckt darin?“ Sondern: „Wo ist der Haken?“

Wer nur nicht verlieren will, sucht nicht nach Möglichkeiten. Er sucht nach Ausreden.

Wer nur nicht verlieren will, sagt nicht: „Warum sollte ich das nicht machen?“

Sondern: „Warum sollte ich das machen?“

Und genau dieser Unterschied ist brutal.

Im Buch wird diese Frage sehr schön gegenübergestellt: Man kann fragen, warum man etwas machen sollte, oder warum man es nicht machen sollte. Im einen Fall sucht man Haken und verliert, im anderen entdeckt man Chancen und gewinnt.

Das ist nicht nur eine Formulierungsfrage.

Das ist eine Lebenshaltung.

Die Haken-Sucher und die Chancen-Finder

Kennst du diese Menschen?

Du erzählst von einer Idee.

Von einem Projekt.

Von einer Immobilie.

Von einem Coaching.

Von einer neuen Einkommensquelle.

Von einer Möglichkeit, den eigenen Lebensstil auf ein neues Niveau zu bringen.

Und noch bevor du den zweiten Satz beendet hast, kommt:

„Ja, aber …“

„Was ist, wenn …“

„Das kann doch nicht funktionieren …“

„Da gibt es bestimmt einen Haken …“

„Ich kenne jemanden, der kennt jemanden, dessen Schwager hatte mal ein Problem …“

Herrlich.

Der deutsche Haken-Sucher ist ein faszinierendes Wesen.

Er findet Risiken in Dingen, die noch nicht einmal begonnen haben.

Er erkennt Probleme in Chancen, bevor andere ĂĽberhaupt das Potenzial sehen.

Er schützt sich vor Enttäuschung, indem er sich jede Möglichkeit madig redet.

Und nennt das dann Realismus.

Nein, Horst.

Das ist nicht immer Realismus.

Manchmal ist das einfach nur Angst mit Fachbegriffen.

Entweder gewinnen wir. Oder wir lernen.

Eine der stärksten Aussagen dieser Buchseite lautet: „Entweder gewinnen wir, oder wir lernen.“ Und genau deshalb geht es am Ende immer um Gewinn. Jede Erfahrung ist den Preis wert, wenn wir es beim nächsten Mal besser machen.

Das ist eine Mentalität, die alles verändert.

Denn dann ist ein Fehler nicht mehr das Ende.

Er ist Material.

Ein RĂĽckschlag ist kein Urteil.

Er ist Information.

Eine Enttäuschung ist kein Beweis, dass du unfähig bist.

Sie ist ein Hinweis, wo dein Bewusstsein wachsen darf.

Und genau hier beginnt echte Entwicklung.

Nicht bei den Menschen, die nie fallen.

Sondern bei denen, die aufstehen und sagen:

„Interessant. Was lerne ich daraus?“

Das ist der Unterschied zwischen Opferhaltung und Selbstverantwortung.

Zwischen Jammern und Justieren.

Zwischen „Warum passiert mir das?“ und „Was mache ich jetzt daraus?“

Das Spiel des Lebens hat Regeln

NatĂĽrlich ist das Leben kein GlĂĽcksspiel.

Es geht nicht darum, blind Chips auf Rot zu schieben und dann das Universum fĂĽr die Miete verantwortlich zu machen.

Nein.

Das Spiel des Lebens hat Regeln.

Finanzen haben Regeln.

Gesundheit hat Regeln.

Beziehungen haben Regeln.

Unternehmertum hat Regeln.

Cashflow hat Regeln.

Und wer die Regeln nicht lernen will, sollte sich nicht wundern, wenn er immer wieder verliert.

Das ist wie beim Monopoly: Wer die Straßen nicht kauft, weil er das Geld lieber festhält, steht irgendwann auf der Schlossallee und fragt sich, warum das Leben so teuer ist.

Kleiner Tipp: Nicht das Leben ist immer unfair.

Manchmal hast du einfach die Spielregeln ignoriert.

Und genau deshalb ist finanzielle Intelligenz so entscheidend. Nicht, weil Geld alles ist. Sondern weil Geld ein Teil des Spiels ist.

Wer das leugnet, steht auf dem Spielfeld mit verbundenen Augen und behauptet, Sehen sei ĂĽberbewertet.

Kann man machen. Sieht nur selten elegant aus.

Alleine spielen? Geht. Macht aber weniger SpaĂź.

Ein weiterer wunderschöner Gedanke dieser Seite: Kaum ein Spiel macht alleine mehr Spaß als in Gemeinschaft. Vorher muss aber geklärt sein, dass es um die Sache an sich geht: Gemeinsam eine gute Zeit haben und Spaß haben.

Genau das ist der Punkt.

Es geht nicht darum, andere zu besiegen. Es geht darum, gemeinsam besser zu werden.

Miteinander zu wachsen.

Miteinander zu denken.

Miteinander zu lachen.

Miteinander Chancen zu erkennen.

Miteinander aus Erfahrungen Wissen zu machen. Und aus Wissen Bewusstsein.

Das ist der Kern von #Kaffeeklatsch47.

Nicht höher, schneller, weiter im Hamsterrad.

Sondern echter Kontakt.

Echter Austausch.

Echte Fragen.

Vielleicht beim besten Cappuccino der Stadt.

Denn manchmal beginnt Veränderung nicht mit einem lauten Knall.

Manchmal beginnt sie mit einem ehrlichen Gespräch.

Die Angstspieler verpassen das Beste

Menschen, die vor lauter Angst gar nicht mehr spielen, glauben oft, sie hätten sich geschützt.

Vor Fehlern.

Vor Verlusten.

Vor Kritik.

Vor Enttäuschungen.

Aber in Wahrheit schĂĽtzen sie sich oft nur vor dem Leben.

Sie verpassen Erfahrungen.

Sie verpassen Begegnungen.

Sie verpassen Wachstum.

Sie verpassen Chancen.

Sie verpassen sich selbst.

Und am Ende sitzen sie da und sagen: „Ich hätte ja damals …“

Ja. Hättest du. Aber du hast nicht.

Und das ist der Unterschied.

Nicht Wissen verändert dein Leben. Handeln verändert dein Leben.

Nicht Bewerten verändert dein Leben. Erfahren verändert dein Leben.

Nicht am Rand stehen verändert dein Leben. Spielen verändert dein Leben.

Spielen Sie, um zu gewinnen

Oder besser in unserer schönen Du-Ansprache:

Spiel, um zu gewinnen!

Nicht verbissen.

Nicht unfair.

Nicht auf Kosten anderer.

Sondern mit Freude.

Mit Bewusstsein.

Mit Disziplin.

Mit Fair Play.

Mit Humor.

Mit Mut.

Mit der Bereitschaft, aus jeder Erfahrung etwas zu lernen.

Denn dein Leben wird nicht größer, wenn du kleiner spielst. Dein Konto wird nicht voller, wenn du Geld für unwichtig erklärst. Deine Freiheit wächst nicht, wenn du Sicherheit mit Stillstand verwechselst.

Deine Träume werden nicht wahr, wenn du nur darüber nachdenkst, warum etwas nicht funktionieren könnte.

Und dein Bewusstsein wächst nicht, wenn du jede Chance schon vorher totbewertest.

Fazit: Wer nicht spielt, kann nicht gewinnen

Das Leben wartet nicht, bis du dich bereit fĂĽhlst.

Es fragt nicht dreimal höflich, ob du inzwischen deine Zweifel sortiert hast.

Es läuft.

Mit dir.

Oder ohne dich.

Die gute Nachricht ist: Du musst nicht perfekt sein.

Du musst nur anfangen.

Du darfst Fehler machen.

Du darfst lernen.

Du darfst lachen.

Du darfst dich entwickeln.

Du darfst gewinnen.

Und falls du nicht sofort gewinnst?

Dann lernst du.

Also gewinnst du trotzdem.

Genau das ist Selfmade.

Leicht war’s nicht.

Aber verdammt nochmal: Es darf SpaĂź machen.

Wenn du Lust hast, das Spiel des Lebens bewusster, klarer und mit mehr Freude zu spielen, dann ist Wahnsinn ade vielleicht ein guter nächster Schritt. Nicht als Ereignis für einen kurzen Motivationsrausch, sondern als Prozess. Schritt für Schritt. Im Kontakt. Im Dialog. Im echten Miteinander.

Mehr dazu findest du unter https://wahnsinn-ade.de.
Schreib gerne eine E-Mail an interaktion@wahnsinn-ade.de.

Denn Prozesse kommen nur in Gang, wenn Menschen in Kontakt kommen, in Kontakt sind und in Kontakt bleiben.

Zitat aus „Leicht war’s nicht, aber selfmade“: „Entweder gewinnen wir, oder wir lernen!“

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