🍋 Unmerklich!

Du merkst Inflation nicht in der Statistik. Du merkst sie an der Kasse.

Vielleicht kennst Du diesen Moment.

Du stehst im Supermarkt. Eigentlich liegt nichts Besonderes im Einkaufswagen. Ein paar Lebensmittel, Getränke, Dinge für den Alltag.

An der Kasse schaust Du auf den Betrag.

„Schon wieder so viel?“

Du bezahlst.

NatĂĽrlich kannst Du es bezahlen.

Noch.

Ein paar Tage später kommt die Nebenkostenabrechnung. Dann die Versicherung. Der nächste Restaurantbesuch fühlt sich plötzlich erstaunlich teuer an. Der Handwerker kostet mehr. Der Urlaub sowieso.

Und irgendwann entsteht dieses diffuse GefĂĽhl:

Ich verdiene doch gar nicht schlecht. Warum bleibt trotzdem immer weniger ĂĽbrig?

Genau hier wird Inflation erlebbar. Nicht als Zahl in den Nachrichten.

Sondern in Deinem Leben.

100 Euro bleiben 100 Euro. Nur bekommst Du weniger dafĂĽr.

Das ist das HeimtĂĽckische.

Auf Deinem Konto steht weiterhin dieselbe Zahl.

Aber was diese Zahl für Dich leisten kann, verändert sich.

In „Leicht war’s nicht, aber selfmade“ beschreibe ich genau diesen Zusammenhang über den Kaufkraftverlust: Entscheidend ist nicht nur, welche Rendite irgendwo steht, sondern was nach Steuern und Inflation tatsächlich davon übrigbleibt.

Und jetzt kommt eine zweite Ebene ins Spiel.

Robert T. Kiyosaki schreibt vielleicht ein wenig provokant:

„Selig sind die Jungen, denn sie werden die Staatsschulden erben.“

Vielleicht liest Du diesen Satz und denkst:

Was haben Staatsschulden mit meinem Wochenendeinkauf zu tun?

Direkt lässt sich daraus nicht ableiten, dass eine bestimmte Staatsschuld automatisch einen bestimmten Preisanstieg verursacht. Volkswirtschaftlich sind die Zusammenhänge komplexer.

Aber die entscheidende persönliche Frage bleibt spannend:

Was passiert mit Deinem Leben, wenn Geld langfristig an Kaufkraft verliert und Deine Lebenshaltungskosten gleichzeitig steigen?

Plötzlich wird aus einem abstrakten Thema eine sehr konkrete Rechnung.

Heute brauchst Du vielleicht 3.000 Euro im Monat fĂĽr Deinen Lebensstil.

Später möglicherweise deutlich mehr.

Nicht weil Du luxuriöser lebst.

Sondern möglicherweise nur, weil das Gleiche mehr kostet.

Und jetzt stell Dir nur eine Frage:

Steigt Dein Einkommen genauso zuverlässig mit?

Deine Miete fragt nicht danach.

Dein Stromanbieter auch nicht.

Der Supermarkt ebenfalls nicht.

Und Deine Altersvorsorge interessiert sich herzlich wenig dafür, welchen Lebensstandard Du später einmal gern behalten würdest.

Genau deshalb lohnt sich ein ganz einfacher Selbstversuch:

Nimm Deine heutigen monatlichen Lebenshaltungskosten.

Und stell sie einmal Deinem voraussichtlichen Einkommen im Ruhestand gegenĂĽber.

Keine Meinung.

Keine Panik.

Nur Zahlen.

Genau so entsteht Erfahrung: Wer erwartete Altersversorgung und tatsächliche Lebenshaltungskosten ehrlich nebeneinanderlegt, kann eine Versorgungslücke entdecken, die vorher kaum sichtbar war.

Vielleicht passt alles.

Perfekt.

Vielleicht entsteht aber dieser kleine Moment:

„Moment mal … so hatte ich das bisher noch nie betrachtet.“

Und genau dieser Moment ist wertvoll.

Denn vielleicht lautet das Problem gar nicht: „Alles wird teurer.“

Vielleicht lautet es:

Mein Leben hängt fast vollständig von einem einzigen Einkommen ab.

Das fühlt sich hervorragend an, solange dieses Einkommen zuverlässig fließt.

Genau das beschreibt meine Erfahrung aus meinem eigenen Leben. Trotz ĂĽberdurchschnittlichen Einkommens stellte sich fĂĽr mich irgendwann die Frage:

„Wie lange kann ich meinen Lebensstil aufrechterhalten, wenn ich heute zu arbeiten aufhöre?“

Seine damalige Antwort: null Monate.

Vielleicht ist genau das die spannendere Form finanzieller Freiheit.

Nicht:

„Kann ich heute alles bezahlen?“

Sondern:

„Wie abhängig bin ich davon, dass morgen alles genauso weiterläuft wie heute?“

Inflation macht diese Frage nur sichtbarer.

Denn steigende Lebenshaltungskosten drücken Monat für Monat auf denselben persönlichen Cashflow.

Und deshalb entstand für mich auf Basis meiner eigenen Erfahrung die Strategie, mehrere Einkommensquellen aufzubauen. Der Gedanke dahinter: Diversifiziertes Einkommen kann Abhängigkeit reduzieren und mehr Sicherheit schaffen.

Nicht ĂĽber Nacht.

Nicht durch irgendeinen Geheimtipp.

Sondern Schritt fĂĽr Schritt.

Vielleicht brauchst Du deshalb heute keine Antwort.

Vielleicht reicht zunächst eine Frage:

Was kostet mein heutiges Leben – und wer finanziert es eigentlich, wenn es morgen 20, 30 oder 50 Prozent mehr kostet?

Wenn Dich diese Frage beschäftigt, dann komm in Kontakt.

Am liebsten persönlich. Denn manches lässt sich bei einem guten Gespräch besser sortieren als zwischen hundert Posts und tausend Meinungen.

Oder schreib an interaktion@wahnsinn-ade.de.

Mehr zum Coachingformat â€žWahnsinn ade“ findest Du unter wahnsinn-ade.de.

Es geht dabei nicht um das nächste finanzielle Ereignis.

Es geht um einen Prozess.

Verstehen. Beobachten. Hinterfragen. Entscheiden. Handeln.

Oder mit einem Satz aus â€žLeicht war’s nicht, aber selfmade“:

„Wer Ihren Cashflow kontrolliert, kontrolliert Ihr Leben.“

Vielleicht stimmt fĂĽr Dich heute alles.

Dann ist das gut.

Und vielleicht entdeckst Du beim Nachrechnen etwas, das Du bisher einfach noch nicht gesehen hast.

Auch gut.

Denn besser ist immer besser, als nicht besser.

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