Es gibt heute eine neue Sorte Verkäufer.
Sie sind charmant, schnell, geschickt – und manchmal auch ein klein wenig frech.
Und weißt du was? Sie verkaufen sogar an mich.
Aber nicht, weil sie „so gut“ sind.
Sondern aus einem ganz einfachen Grund:
Weil ich vorher entschieden hatte zu kaufen.
Nur deshalb.
Und damit sind wir mitten in der Wahrheit, die sich kaum jemand eingesteht: Nicht der Verkäufer entscheidet – du entscheidest. Der Rest ist Bühne.
Glamour-Wörter: Wenn aus „Verkäufer“ plötzlich „Client Advisor“ wird
Früher hieß es schlicht: Verkäufer. Punkt. Ehrlich. Klar.
Heute steht da plötzlich: CLIENT ADVISOR.
Das klingt nach Strategie, nach Exklusivität, nach „ich bin dein persönlicher Kurator für Lebensgefühl“.
Ein glänzendes Etikett für etwas Banales: verkaufen.
Ein Begriff, der mehr Glanz und Glamour in die Welt tragen soll – und gleichzeitig davon ablenkt, dass es am Ende immer nur um einen simplen Vorgang geht: Entscheidung.
Manchmal wirkt das wie ein Zaubertrick: Je schicker der Titel, desto eher vergisst du, dass du trotzdem derjenige bist, der bezahlt.
Der wichtigste Satz, den kaum jemand sagt
Verkäufer sind oft wie Bühnenkünstler: Sie liefern die Show.
Die Eintrittskarte zahlst du! Aber nur dann, wenn du innerlich schon gekauft hast.
- Du gehst rein, „nur mal gucken“.
- Du wirst angesprochen, charmant eingeordnet, ein bisschen getestet.
- Du wirst geführt – durch Worte, Blickkontakt, Timing.
- Und plötzlich fühlt es sich an wie ein Film.
Doch die Wahrheit ist:
Du kaufst nicht, weil er dich „gekriegt“ hat. Du kaufst, weil du innerlich längst Ja gesagt hattest.
Und genau diese Erkenntnis ist Macht. Die gute Art von Macht. Die leise Art.
Wenn Luxuslabels dich klein machen, ist das kein Luxus
Jetzt kommt der Punkt, der wirklich wichtig ist:
Manche Luxuslabels geben Kunden subtil das Gefühl, minderwertig zu sein.
Nicht offen, nicht grob – aber so unterschwellig, dass es hängen bleibt:
„Du musst dich erst beweisen.“
„Du solltest dankbar sein, überhaupt hier zu sein.“
„Du bist eigentlich nicht die Zielgruppe.“
Und ganz ehrlich: Das ist keine Exklusivität. Das ist Unsicherheit im Anzug.
Bei Tiffany & Co. kann sowas nicht passieren. Punkt.
Remember the Story: 11. März 1888 – Sturm, und trotzdem offen
Ich liebe diese Tiffany-Anekdote, weil sie die Essenz von Haltung zeigt:
Am 11. März 1888 tobte in New York der legendäre Blizzard – ein heftiger Sturm, der alles lahmlegte. Und trotzdem: Der Chef kam in den Laden. Es kam angeblich nur ein einziger Kunde – und der kaufte nicht etwa Diamanten.
Er kaufte etwas Banales: Silberputzmittel.
Und ja, der Erzählung nach: für nur 80 Cent.
Ob die Zahl in jeder Überlieferung identisch ist, ist nicht mal der Kern. Der Kern ist:
Luxus ist nicht das Produkt. Luxus ist die Haltung.
„Wir sind da. Auch wenn es stürmt. Auch wenn es klein ist. Auch wenn es nicht glänzt.“
Das ist echte Größe: Nicht der große Verkauf – sondern die Konsequenz.

Mach das heute mal: Kauf das Banale – und beobachte dich
Ich meine das ernst. Mach’s wie damals.
Geh in einen Laden, der nach Status riecht.
Und kauf etwas Kleines. Etwas Nützliches. Etwas Banales.
Nicht, um jemanden bloßzustellen.
Sondern um dich selbst zu beobachten:
- Willst du dich rechtfertigen?
- Fühlst du dich „zu klein“ für diesen Raum?
- Wirst du still, obwohl du zahlen kannst?
- Oder bleibst du freundlich, ruhig, klar?
Und dann kommt dieses Gefühl, das unbezahlbar ist:
Wenn du glaubst, dass du dir’s leisten kannst, spürst du echte Freiheit.
Freiheit heißt: Ich kann.
Und genauso sehr:Â Ich muss nicht.
Das ist die wahre Unabhängigkeit.
Egal wie der Verkäufer agiert. Egal wie frech er testet. Egal wie geschniegelt der Titel auf seinem Namensschild ist.
Der eigentliche Hebel: Cashflow – nicht Show
Denn am Ende ist nicht die Frage, ob du „gut behandelt“ wirst.
Die Frage ist: Wie frei bist du wirklich?
Und hier passt das Zitat aus meinem Buch „Leicht war’s nicht, aber selfmade“ und zwar im Kapitel „Zahlen erzählen die Geschichte“ wie ein Schlüssel ins Schloss:
„Wer Ihren Cashflow kontrolliert, kontrolliert Ihr Leben.“
Boom. Genau das ist es.
Weil Cashflow nicht sexy klingt. Nicht nach „Client Advisor“. Nicht nach Marmor, Duft und VIP-Lounge.
Aber Cashflow ist das, was entscheidet, ob du kaufen kannst – oder ob du kaufen musst, um dich kurz besser zu fühlen.
Cashflow ist der Unterschied zwischen:
- „Ich gönn mir was, weil ich frei bin.“
und - „Ich gönn mir was, weil ich gerade flüchten will.“
Genieß die Show – aber bleib der Regisseur
Mein Impuls ist deshalb nicht: „Kauf nichts.“
Mein Impuls ist: Kauf bewusst.
Geh hin. Schau zu. Lass sie charmant sein. Lass sie frech sein. Lass sie gut sein.
Und dann sag dir innerlich:
„Ich bin nicht hier, um bewertet zu werden.
Ich bin hier, weil ich entscheide.“
Denn ein Verkäufer (oder Client Advisor 😉) kann dich nur dann drücken, wenn du ihm vorher die Fernbedienung gibst.
Dialog-Impuls: Wo spielst du „kein Bedarf“, obwohl du längst einen spürst?
Und jetzt die Frage, die wehtun darf – weil sie dich nach vorne bringt:
Wo sagst du „Ich brauch das nicht“, obwohl du eigentlich längst weißt, dass du handeln musst?
Nicht wegen Luxus. Sondern wegen Sicherheit. Freiheit. Würde. Optionen.
Denn viele Menschen geben vor, keinen Bedarf zu haben.
Und bei genauer Betrachtung ist das oft nicht „bescheiden“ – sondern schlicht eine Vermeidungsstrategie.
Call-to-Action: „Wahnsinn ade“ – weil Freiheit ein Prozess ist
Die meisten Menschen warten auf Ereignisse („wenn die Zinsen…“, „wenn die Preise…“, „wenn ich mehr verdiene…“).
Aber Freiheit entsteht nicht durch Ereignisse. Freiheit entsteht durch Prozesse. Schritt für Schritt.
👉 Infos zum Coaching-Format „Wahnsinn ade“: https://wahnsinn-ade.de
📩 Wenn du starten willst: Schreib eine E-Mail an interaktion@wahnsinn-ade.de
Kurz. Ehrlich. Ohne Glitzerworte. Hauptsache: in Kontakt kommen, sein und bleiben – genau so kommen Prozesse in Gang.
Und wenn du einen ersten, leichten Einstieg suchst: Denk an #kaffeeklatsch47. Manchmal beginnt echte Veränderung genau da: bei einem Gespräch, das echt ist.
📌 Hashtags für echten Fortschritt – nicht für eine Feel-Good-Lüge:
🔗 #ThomasReubert5Punkt0
🔗 #Kaffeeklatsch47
🔗 #LiveUndInFarbe
🔗 #WahnsinnAde
🔗 #MoneyMindset
🔗 #Vermögensaufbau
🔗 #LebenNachDeinenRegeln
Zitat aus „Leicht war’s nicht, aber selfmade“ (Kapitel „Zahlen erzählen die Geschichte“): „Wer Ihren Cashflow kontrolliert, kontrolliert Ihr Leben.“
Und zum Schluss der wegweisende Hinweis: Natürlich hast du – als Leser – immer recht; und zwar auf Basis dessen, was du glaubst. Wer glaubt, dass er es sich leisten kann, erkennt Freiheit: es zu tun oder es zu lassen. Wer glaubt, dass Verkäufer Macht haben, wird sich selbst machtlos erleben. Und wer glaubt, dass Preise sich verdoppeln können, erkennt seinen Bedarf normalerweise in genau diesem Moment – nur die Bewertung dieser Feststellung blockiert viele Menschen …