Wie ich meine Probleme löse, bestimmt über den Rest meines Lebens.

Dieser Satz trifft mich. Vielleicht deshalb, weil ich ihn nicht nur theoretisch verstehe. Ich habe ihn erlebt.

Ich war Selfmade-Millionär. Ich hatte Vermögen aufgebaut, investiert, für meine Zukunft vorgesorgt. Und ich dachte lange: Wer eine Million besitzt, hat Sicherheit.

Heute weiß ich: Eine Million allein macht dich noch nicht finanziell frei.

Wer Inflation, Kaufkraft, Steuern, Lebenshaltungskosten und fehlenden Cashflow ignoriert, kann irgendwann zu den armen Millionären gehören – reich auf dem Papier, aber abhängig davon, ob das Geld wirklich noch reicht.

Und dann gibt es noch eine ganz andere Situation.

Was passiert, wenn die Million plötzlich weg ist?

Bei mir war 2013 genau so ein Wendepunkt.

Eine anonyme Anzeige, Ermittlungen, ein System, das plötzlich alles zusammenbrechen ließ – und am Ende stand auch für mich ein Vermögensverlust in siebenstelliger Höhe im Raum.

Damals fühlte es sich an, als sei mein Leben vorbei.

Ich fragte mich:

Warum?

Wer ist schuld?

Wie konnte das passieren?

Alles verständliche Fragen.

Aber irgendwann kam die viel wichtigere:

Was mache ich jetzt daraus?

Denn genau hier entscheidet sich alles.

Du kannst dein Problem zum Mittelpunkt deines Lebens machen. Oder du kannst beginnen, es zu lösen.

Schritt für Schritt.

Nicht spektakulär.

Nicht mit FOMO.

Nicht mit irgendeinem „In-30-Tagen-ist-alles-anders“-Versprechen.

Sondern mit Klarheit, Eigenverantwortung und Disziplin.

Ich habe verstanden:

Eigenverantwortung bedeutet nicht, dass ich an allem schuld bin.

Eigenverantwortung bedeutet:

Egal, wer ein Problem verursacht hat – ich übernehme die Verantwortung dafür, was aus meinem Leben wird.

Das ist für mich heute einer der wichtigsten Unterschiede überhaupt.

Vielleicht ist nicht dein Problem das größte Problem.

Vielleicht ist dein größtes Problem deine Bewertung des Problems.

Wenn du glaubst:

„Das war’s.“

… dann wirst du entsprechend handeln.

Wenn du glaubst:

„Ich kann daraus etwas lernen.“

… wirst du andere Fragen stellen.

Wenn du glaubst:

„Ich brauche mehrere Einkommensquellen.“

… wirst du anfangen, danach zu suchen.

Wenn du glaubst:

„Meine Zukunft kann besser werden als meine Vergangenheit.“

… wirst du irgendwann anfangen, anders zu entscheiden.

Und genau darum geht es bei #selfmade.

Nicht darum, niemals zu fallen. Sondern darum, wieder Verantwortung für die Richtung zu übernehmen.

Entwicklung ist ein Prozess – kein Ereignis. Das ist auch der Kern meines Formats „Wahnsinn ade“.

Es geht nicht um den einen magischen Moment.

Es geht darum, in Kontakt zu kommen.

Zu reden.

Zu reflektieren.

Zu verstehen.

Und dann den nächsten Schritt zu machen.

Vielleicht beginnt dieser Schritt bei #Kaffeeklatsch47.

Vielleicht mit einem Cappuccino.

Vielleicht mit einer einzigen ehrlichen Frage.

Aber Prozesse beginnen genau so.

Wenn du spürst, dass sich in deinem Leben etwas verändern sollte, dann schau auf wahnsinn-ade.de vorbei.

Und noch wichtiger:

Schreib mir eine E-Mail an interaktion@wahnsinn-ade.de.

Denn Kontakt ist wichtig.

In Kontakt kommen.

In Kontakt sein.

Und vor allem:

in Kontakt bleiben.

Ereignisorientierte Menschen warten auf den großen Durchbruch.

Prozessorientierte Menschen verändern ihr Leben Schritt für Schritt.

Und genau das ist für mich der entscheidende Unterschied.

Wie ich in „Leicht war’s nicht, aber selfmade“ immer wieder deutlich mache: Es geht nicht nur darum, zu wissen. Es geht darum, sich Zusammenhänge wirklich bewusst zu machen und daraus zu handeln.

„Besser ist immer besser, als nicht besser.“
Leicht war’s nicht, aber selfmade

Und vergiss bitte nie:

Du hast natürlich immer recht – auf Basis dessen, was du glaubst.

Wenn du glaubst, dass sich Preise verdoppeln können, wirst du bei entsprechendem Bewusstsein auch erkennen, dass daraus Handlungsbedarf entsteht.

Wenn du glaubst, dein Problem sei unlösbar, wirst du Beweise dafür finden.

Wenn du glaubst, dass du Schritt für Schritt eine Lösung entwickeln kannst, wirst du andere Möglichkeiten sehen.

Nicht die Feststellung blockiert dich. Die Bewertung davon kann es tun.

Und genau deshalb gilt:

Wie du deine Probleme löst, bestimmt über den Rest deines Lebens.

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