… aber sorge dafĂŒr, dass Dein Wort etwas wert ist.
Warum ein klares JA, ein ehrliches NEIN und die FĂ€higkeit, andere reden zu lassen, mehr ĂŒber Deinen Charakter verraten als tausend schöne Worte.
âEure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein. Was darĂŒber ist, das ist vom Ăbel.â – MatthĂ€us 5,37 (Bergpredigt)
Die Leute reden. Immer. Die Frage ist nur: Warum machst Du ihre Meinung zu Deinem Problem?
Du triffst eine Entscheidung. Jemand findet sie falsch. Du gehst Deinen eigenen Weg. Plötzlich wissen andere ganz genau, warum Du scheitern wirst.
Du bist erfolgreich? Angeblich GlĂŒck gehabt.
Du scheiterst? Haben sie doch gleich gewusst!
Kommt Dir bekannt vor?
Wer stÀndig versucht, es allen recht zu machen, wird irgendwann sich selbst nicht mehr gerecht.
Ich habe ĂŒber 30 Jahre Unternehmertum erlebt. Erfolge gefeiert, Niederlagen verkraftet und gelernt, wie schnell sich Anerkennung in Ablehnung verwandeln kann.
Eine der wertvollsten Erkenntnisse daraus: Du bist nicht verantwortlich fĂŒr das, was andere ĂŒber Dich erzĂ€hlen. Aber Du bist verantwortlich dafĂŒr, ob Dein eigenes Wort etwas wert ist.
Ein JA ist ein Versprechen. Ein NEIN ist eine Entscheidung.
MatthĂ€us 5,37 beschreibt fĂŒr mich weit mehr als eine religiöse Weisheit. Es geht um IntegritĂ€t, VerlĂ€sslichkeit und Charakter.
Wie oft sagst Du JA, obwohl Du NEIN meinst?
Wie oft versprichst Du etwas, nur um niemanden zu enttÀuschen?
Und wie viel LebensqualitÀt kostet Dich diese vermeintliche Harmonie?
Ein Mensch, dessen JA wirklich JA bedeutet, braucht keine endlosen Rechtfertigungen.
VerlĂ€sslichkeit entsteht nicht durch groĂe Worte, sondern durch gelebte Konsequenz.
Lass die Leute reden. Aber verwechsle UnabhĂ€ngigkeit nicht mit GleichgĂŒltigkeit!
Nicht jede Kritik ist wertlos. Manchmal liegt gerade in unbequemen RĂŒckmeldungen die gröĂte Chance zur persönlichen Entwicklung.
Der Unterschied?
Du entscheidest bewusst, wem Du zuhörst, was Du daraus lernst und welchen Einfluss Du zulÀsst.
Denn echte Selbstbestimmung bedeutet nicht, immer recht zu haben. Sondern bereit zu sein, Verantwortung zu ĂŒbernehmen. Auch fĂŒr Fehler!
Wer seine Niederlagen versteckt, schĂŒtzt sein Ego. Wer aus ihnen lernt, verĂ€ndert sein Leben.
In meinem Buch âLeicht warâs nicht, aber selfmadeâ beschreibe ich, wie sehr mich frĂŒher die Erwartung geprĂ€gt hat: âWas sagen die Leute?â
Heute weià ich: Diese Frage kann zum GefÀngnis werden.
Dein Leben verÀndert sich nicht, wenn andere endlich aufhören zu reden. Sondern wenn Du anfÀngst, Deinen eigenen Werten entsprechend zu handeln.
Wahnsinn ade! Weniger Rechtfertigung. Mehr Leben.
Vielleicht ist genau jetzt der richtige Moment, Dich zu fragen:
Wem möchtest Du eigentlich noch etwas beweisen?
Und was wĂŒrdest Du morgen anders machen, wenn Du keine Angst vor fremden Urteilen hĂ€ttest?
DarĂŒber sollten wir reden. Persönlich. Ehrlich. Ohne Selbstdarstellung.
Beim #Kaffeeklatsch47 oder im Coachingformat Wahnsinn ade.
Denn VerÀnderung ist kein Ereignis. Sie ist ein Prozess, der mit einem GesprÀch beginnt und durch bewusste Schritte wÀchst.
Besuche wahnsinn-ade.de oder schreibe an interaktion@wahnsinn-ade.de.
Komm in Kontakt. Bleib in Kontakt. Und fang an, Dein Leben selbst zu bestimmen.
Ein Gedanke aus âLeicht warâs nicht, aber selfmadeâ von Thomas Reubert:
âMainstream zu billig ist … und gefĂ€hrlich fĂŒr jeden Einzelnen und fĂŒr die Gesellschaft.â
Weitere Impulse auf very-inspired-people.de.