🍋 Arbeitsplatzsicherheit?

Seit unserer Kindheit bekommen wir das Märchen erzählt. Es erzählt jedem Einzelnen von uns und empfiehlt: „Geh‘ zur Schule, schreib‘ gute Noten und such dir einen sicheren Arbeitsplatz …“

Ist ein Arbeitsplatz jemals sicher? Genau das haben andere jedenfalls geglaubt.

Und wie sieht die Realität oft aus?

Bankenkrisen, Fusionen, Übernahmen: Die Namen ändern sich. Das Muster bleibt.

Dresdner Bank. HypoVereinsbank. Deutsche Bank. Commerzbank. Wer lange genug zurückblickt, erkennt: Filialen verschwinden, Strukturen werden zusammengelegt, Aufgaben digitalisiert und Personalbestände angepasst.

Das ist keine Untergangsprophezeiung. Es ist Strukturwandel.

Allein 2025 sank die Zahl der Bankfilialen in Deutschland um weitere 6 Prozent auf 16.799. Die Bundesbank nennt Digitalisierung, Kostendruck und verändertes Kundenverhalten als wesentliche Ursachen. (Bundesbank)

Und während wir darüber diskutieren, wie eine mögliche Übernahme der Commerzbank durch UniCredit aussehen könnte, hält UniCredit inzwischen nahezu 50 Prozent. Die Bundesregierung fordert unter anderem Beschäftigungssicherung, Frankfurt als Standort und den Erhalt der Mittelstandsorientierung. (Reuters)

Vielleicht ist deshalb eine andere Frage wichtiger als die nach der nächsten politischen Zusage.

Nicht: â€žWird die Politik meinen Arbeitsplatz retten?“

Sondern:

„Was passiert mit meinem Leben, wenn mein Arbeitsplatz irgendwann nicht mehr gerettet werden kann?“

Denn politische Verantwortliche verschließen sich keineswegs vollständig vor dem Arbeitsplatzthema. Gleichzeitig kann keine Regierung garantieren, dass technische Entwicklung, Wettbewerb, Fusionen und neue Geschäftsmodelle deinen heutigen Beruf dauerhaft erhalten.

Auch auĂźerhalb der Banken entstehen Risse: Im verarbeitenden Gewerbe wurden zuletzt monatlich etwa 12.000 bis 15.000 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze abgebaut. Gleichzeitig entwickeln sich andere Branchen anders – von einem pauschalen Verschwinden aller Arbeitsplätze kann deshalb nicht gesprochen werden. (Bundesbank Veröffentlichungen)

Aber brauchst du wirklich erst deine KĂĽndigung, um darĂĽber nachzudenken?

Du verdienst gut.
Du kannst deine Rechnungen bezahlen.
Vielleicht hast du sogar RĂĽcklagen.

Aber wie viele deiner Einnahmen hängen an einem einzigen Arbeitgeber, einem einzigen Beruf oder deiner eigenen täglichen Arbeitskraft?

Genau hier begann für mich schon 2006 eine entscheidende Erkenntnis: Mehrere Einkommensquellen aufzubauen. Nicht als hektische Flucht aus dem Beruf, sondern als Strategie für mehr Selbstbestimmung. In „Leicht war’s nicht, aber selfmade“ beschreibe ich genau diesen Weg.

Diversifiziertes Einkommen bedeutet nicht: Morgen fĂĽnf Nebenjobs anfangen.

Es bedeutet, einen Prozess zu beginnen.

Welche Fähigkeiten könntest du zusätzlich monetarisieren?
Welche Einkommensquelle könnte unabhängig von deinem heutigen Arbeitgeber entstehen?
Welche Systeme könnten irgendwann Cashflow erzeugen, ohne dass jede Einnahme erneut eine Stunde deines Lebens verlangt?

Darum geht es in der Manufaktur fĂĽr diversifiziertes Einkommen, bei #Kaffeeklatsch47 und vor allem um Eigenverantwortung statt Angst.

Warte nicht auf das nächste Bankenbeben. Komm in Kontakt.

Bei Wahnsinn ade sprechen wir nicht über schnellen Reichtum, sondern über deinen nächsten vernünftigen Schritt. Persönlich ist mir am liebsten. Ansonsten findest du uns unter wahnsinn-ade.de oder schreibst an interaktion@wahnsinn-ade.de.

Komm in Kontakt. Sei in Kontakt. Bleib in Kontakt. Entwicklung ist ein Prozess – kein Ereignis.

„Finanzielle Intelligenz beginnt damit, zu erkennen, wo man steht. Doch damit fängt alles erst an!“
— Thomas Reubert, „Leicht war’s nicht, aber selfmade“

#selfmade · thomasreubert5punkt0 · #Kaffeeklatsch47 · Manufaktur für diversifiziertes Einkommen

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